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Re: Fehlersuche: Rechner pausiert kurz bis etwas passiert
  • From: "Dieter Kluenter" <dieter@xxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 28 Jun 2010 10:35:35 +0200
  • Message-id: <87r5jrv9k8.fsf@xxxxxxxxxxxxxx>
Al Bogner <suse-linux@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> writes:

Am Mon, 28 Jun 2010 09:00:53 +0200
schrieb "Dieter Kluenter" <dieter@xxxxxxxxxxxx>:

Al Bogner <suse-linux@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> writes:

Am Sun, 27 Jun 2010 21:51:09 +0200
schrieb "Dieter Kluenter" <dieter@xxxxxxxxxxxx>:

Hallo Dieter,

Al Bogner <suse-linux@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> writes:

Am Sun, 27 Jun 2010 19:04:36 +0200
schrieb David Haller <dnh@xxxxxxxxxxxx>:


Hallo David,

Am Son, 27 Jun 2010, Al Bogner schrieb:
schrieb David Haller <dnh@xxxxxxxxxxxx>:
[...]
Die NFS-Verzeichnisse sind alle xfs mit Standardoptionen.

Ohne hier ins Detail gehen zu wollen, mit xfs habe ich im
Zusammenhang mit vielen kleineren Dateien schlechte Erfahrungen
gesammelt. Einmal mit cyrus-imapd, da ging die Performance ganz
fürchterlich in den Keller und zwei oder dreimal mit OpenLDAP, das
ging soweit, dass Schreiboperationen von BerkeleyDB mit einem
Deadlock abgewiesen wurden.
Teste einfach mal eine neue Partition mit ext2, oder falls du
wirklich Journaling auf Filesystem-Ebene benötigst, meinetwegen
auch noch ext3. XFS ist performant bei Dateien mit mehrenen MB bis
GB, aber schwächelt bei Dateien mit wenigen KB.

Also so klein sind die Dateiein in der Regel gar nicht, bis auf die
Mails. Die Videoclips haben mindestens um die 20MB. So einfach ist
das gar nicht ein anderes Dateisystem zu testen, bis auf /boot, das
ReiserFS ist, ist alles XFS. die Video-HD mit 2TB ändert man nicht
so leicht.

BTW, während ich nun am Server schreibe und gerade mencoder rechnet,
hatte ich noch keinen einzigen Aussetzer, also doch ein NFS-Problem?
Für einen Sekundenbruchteil denke ich mir vielleicht, das etwas
blockiert, das kann aber täuschen, ich schreibe so schnell ich kann.
Ich denke aber, da täusche ich mich. Alle Clients sind während ich
das Mail schreibe down. Der NFS-Server ist aber aktiv.

Du hast, glaube ich noch nicht erwähnt ob nfs3 oder nfs4

Was ist denn bei 11.2 default? Ich habe da nirgends was spezielles
verwendet. Wie frage ich ab, was das System verwendet?

Da du nicht weißt, was installiert ist, vermute ich mal kernel-nfsd,
cat /proc/fs/nfsd/versions
sollte dir Gewissheit geben.


weiter
erwähnst du, dass XFS mit default Einstellungen gemountet wird, welche
Optionen hast du zur Einrichtung des Dateisystems benutzt

Das was bei der Installation beim Anlegen / Formatieren der Partition
per default eingestellt wird.

Bei XFS sollst und kannst du dich nicht auf Yast verlassen, XFS bietet
so viele Konfigurationsparameter, so dass es praktisch keine
Defaultinstallation geben kann, lies mal man xfs(1) um einen Überblick
zu gewinnen.

und mit
welchen Optionen wird XFS gemountet?
Aus einer Mail von Heinz Diehl an mich zitiere ich mal:

,----[ Zitat ]
| Ich formatiere meine Partitionen mittels
| mkfs.xfs -f -l lazy-count=1,version=2 -i attr=2 -d agcount=6
| und mounte sie mittels
| "rw,noatime,logbsize=256k,logbufs=2,nobarrier"
`----

Mit welchen Optionen mountest du nfs?

vorher:
nfs defaults,bg 0 0

wobei bg (background) nicht mehr funktioniert. Das hat geschätzte 7
Jahre keine Probleme gemacht. Ich vermute da spielt eine Änderung am
Kernel mit.

Ja, das ist der kleine Unterschied, vor sieben Jahren gab es noch
nfs3, heute sind wir bei nfs41

Wie nebenan geschrieben, hat folgendes anfangs etwas gebraucht, bis der
Rechner stillstand. Am Scheduler habe ich noch nicht experimentiert.

nfs defaults,tcp,intr,rsize=4096,wsize=4096 0 0

Installiere nfs-docs und lies dir die Doku zu NFS4-Server
hinsichtlich der export Parameter, z.B. "fsid=0 is a must"
und auch die Doku zu idmap und idmapd.conf

-Dieter

--
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