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Re: CD-Brennen ...... Problem
  • From: David Haller <dnh@xxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 19 Apr 2010 05:22:07 +0200
  • Message-id: <20100419032207.GB5882@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

Am Son, 18 Apr 2010, Folkmann Herbert Stefan schrieb:
root gibt es schon, nur alles ist in englischer Sprache und für mich
weitgehend nutzlos, da ich nur über (arg geschwundene) Schulkenntnisse in der
englischen Sprache verfüge. Ich hätte schon gerne eine deutschsprachige
Oberfläche.

Da gibt es in /etc/sysconfig/language (oder so) einen magischen
Schalter, IIRC:

ROOT_USES_LANG="yes"

und dazu passend in der gleichen Datei auch die Angabe, welche LANG
denn verwendet werden soll (IIRC):

LANG="de_DE.UTF-8"

Letztere Variable sollte schon so gesetzt sein.

Achso: du solltest auch hier Fehlermeldungen von Programmen möglichst
immer auf englisch angeben, d.h. du solltest dann das Programm aus
einer Konsole/xterm per

LANG="C" programm

starten. Ich persönlich finde z.B.

$ LANG=de_DE ls foo
ls: foo: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

noch verständlich und kenne diese Meldung, aber bei 'exotischeren'
Meldungen gibt es einen sehr einfachen Grund, den Fehler auf Englisch
sehen zu wollen (oben bei "ENOENT" wäre das:
ls: foo: No such file or directory
). Der Grund ist: im Quelltext des Programme steht normalerweise die
englische Version. Danach kann man suchen. Und zum anderen sind
Übersetzungen gerne mal auch irreführend. Es ist also sinnvoll, daß
'root' per default gerade eben _keine_ lokalisierte Umgebung bekommt.

Warum drehen wir nicht einfach die Argumentation um: sieh es als
Anlaß, dein eingerostetes Englisch wieder ein bisserl auszufrischen :)

Hier die gewünschte Ausgabe cat /etc/passwd

folkmann@linux-gsjm:~> cat /etc/passwd
[..]
root:x:0:0:root:/root:/bin/bash

Das passt. Zeigst du uns auch noch die Ausgabe von

ls -l $(which wodim)

Ansonsten kannst du natürlich auch k3b gleich als root starten, aber
das muß nicht sein.

-dnh

--
Linux only became possible because 20 years of OS research was
carefully studied, analyzed, discussed and thrown away.
Ingo Molnar on linux-kernel
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