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Re: Neuer Arbeitsspeicher bei gleicher Installation
- From: Thomas Michalka <Thomas.Michalka@xxxxxx>
- Date: Thu, 11 Feb 2010 22:47:13 +0100
- Message-id: <4B747AE1.2040809@xxxxxx>
Hallo,
Karl Payer schrieb:
Das glaube ich gerne, denn beim produktiven Arbeiten mit mehreren
gleichzeitig geladenen Programmen (KDE, Office, Browser, ...) wird Dein
Rechner alsbald mehr mit Paging von und zum Swap-Space zu tun haben, als
mit den eigentlichen Aufgaben :-(
Gut wäre es, wenn Du entweder noch eine Anleitung Deines Mainboards
hättest, oder die genaue Typbezeichnung auf der Platine ablesen
könntest. Dann könntest Du beim jeweiligen Hersteller des MB versuchen
eine Qualified Vendors List (QVL) aufzutreiben, in der die unterstützen
Speichermodule mit der jeweiligen genauen Typbezeichnung stehen sollten.
Allerdings wird sich bei Deinem System aller Wahrscheinlichkeit eine
Speicheraufrüstung kaum lohnen. Aus Deiner Speichergröße schließe ich
auch auf eine nicht gerade aktuelle CPU, worauf KDE 4.x.y wohl auch
nicht berauschend schnell läuft.
Oder braucht der jetzt weniger Ressourcen, wie das bei KDE 3.5.x noch
der Fall war?
Ich habe kürzlich openSuse 11.2 mit KDE 4.x.y auf einem Rechner mit
ASUS-MB A7V8X mit Athlon XP 1800+ (Single Core), 1 GB Speicher und einer
AGP 8x Radeon HD 3650 installiert.
Läuft unmittelbar nach dem Start recht flüssig, 3D-Desktop geht auch
erstaunlich gut (bei doch recht hoher CPU-Belastung, aber nur bei
3D-Aktionen), aber sobald einge Web-Seiten und Office-Dokumente geladen
sind, wird der Speicher schnell voll und die Auslagerung von
Speicherseiten beginnt. Dann bestimmt die Platte als langsamstes Glied
in der Kette die Gesamtleistung, naja ...
Lädt man nur wenig Anwendungen gleichzeitig, dann geht's schon -- als
Familien-PC durchaus tauglich.
NB.: Noch besser könnten sich solche PCs ab 700 MHz und 256 MB als
Terminals mit X2go eignen -- ein potenter
Application-/Terminal-Server vorausgesetzt.
Aufrüstmöglichkeiten
--------------------
Ich könnte bis 3 GB installieren, aber das installierte Modul finde ich
nirgendwo, und so müsste ich 3 x 1 GB RAM kaufen, was über 66 € kosten
würde. Für 130 € könnte ich ein günstiges MB mit einem AMD Sempron 140
(Single Core) und 3 GB Speicher (DDR2-800) bekommen und hätte damit eine
wesentlich potentere Hardware für nicht mal das doppelte Geld.
Das mit der kritischen Unterstützung der Speichermodulgröße kann ich
bestätigen. Habe kürzlich in einem Uralt-PC (Pentium II, 333 MHz) die 2x
128 MB Module durch vorhandene 2 x 256 MB ersetzen wollen, aber er
wollte partout nur die Hälfte pro Modul erkennen.
Was will ich damit sagen: Es kann sogar sein, dass Du die Module
vergeblich kaufst, wenn sie nicht oder nur teilweise unterstützt werden.
Das Risko trägst Du alleine, denn kaum ein Händler nimmt einmal
eingebaute Module zurück, wenn sie einmal aus dem versiegelten Tütchen
genommen wurden (wg. Empfindlichkeit gegenüber statischen elektrischen
Entladungen). Das gilt zwar auch für das neue MB, aber da ist das Risiko
wesentlich geringer, dass die Speichermodule nicht laufen wollen.
Eine Alternative wäre, dass Du Dir die Module vom Händler einbauen
lässt, dann hast Du sogar Garantie auf die Arbeit.
Fazit:
RAM Aufrüsten lieber sein lassen, es sei denn der PC ist noch nicht so
alt (habe ich schon zwei- oder dreimal erfolgreich bei günstigen Preisen
und höchstens 2 Jahre altem PC gemacht.)
Falls Du dennoch willst, viel Erfolg!
Gruß, Tom
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx
Karl Payer schrieb:
Hallo Liste,
meine 512 MB Arbeitsspeicher machen allmaehlich keinen Spass mehr und
Das glaube ich gerne, denn beim produktiven Arbeiten mit mehreren
gleichzeitig geladenen Programmen (KDE, Office, Browser, ...) wird Dein
Rechner alsbald mehr mit Paging von und zum Swap-Space zu tun haben, als
mit den eigentlichen Aufgaben :-(
ich beabsichtige, diesen zu vermehren.
;-)
[...]
Betriebssystem: Linux 2.6.27.42-0.1-default i686
System: openSUSE 11.1 (i586)
KDE: 4.1.3 (KDE 4.1.3) "release 4.11.1"
Gut wäre es, wenn Du entweder noch eine Anleitung Deines Mainboards
hättest, oder die genaue Typbezeichnung auf der Platine ablesen
könntest. Dann könntest Du beim jeweiligen Hersteller des MB versuchen
eine Qualified Vendors List (QVL) aufzutreiben, in der die unterstützen
Speichermodule mit der jeweiligen genauen Typbezeichnung stehen sollten.
Allerdings wird sich bei Deinem System aller Wahrscheinlichkeit eine
Speicheraufrüstung kaum lohnen. Aus Deiner Speichergröße schließe ich
auch auf eine nicht gerade aktuelle CPU, worauf KDE 4.x.y wohl auch
nicht berauschend schnell läuft.
Oder braucht der jetzt weniger Ressourcen, wie das bei KDE 3.5.x noch
der Fall war?
Ich habe kürzlich openSuse 11.2 mit KDE 4.x.y auf einem Rechner mit
ASUS-MB A7V8X mit Athlon XP 1800+ (Single Core), 1 GB Speicher und einer
AGP 8x Radeon HD 3650 installiert.
Läuft unmittelbar nach dem Start recht flüssig, 3D-Desktop geht auch
erstaunlich gut (bei doch recht hoher CPU-Belastung, aber nur bei
3D-Aktionen), aber sobald einge Web-Seiten und Office-Dokumente geladen
sind, wird der Speicher schnell voll und die Auslagerung von
Speicherseiten beginnt. Dann bestimmt die Platte als langsamstes Glied
in der Kette die Gesamtleistung, naja ...
Lädt man nur wenig Anwendungen gleichzeitig, dann geht's schon -- als
Familien-PC durchaus tauglich.
NB.: Noch besser könnten sich solche PCs ab 700 MHz und 256 MB als
Terminals mit X2go eignen -- ein potenter
Application-/Terminal-Server vorausgesetzt.
Aufrüstmöglichkeiten
--------------------
Ich könnte bis 3 GB installieren, aber das installierte Modul finde ich
nirgendwo, und so müsste ich 3 x 1 GB RAM kaufen, was über 66 € kosten
würde. Für 130 € könnte ich ein günstiges MB mit einem AMD Sempron 140
(Single Core) und 3 GB Speicher (DDR2-800) bekommen und hätte damit eine
wesentlich potentere Hardware für nicht mal das doppelte Geld.
Das mit der kritischen Unterstützung der Speichermodulgröße kann ich
bestätigen. Habe kürzlich in einem Uralt-PC (Pentium II, 333 MHz) die 2x
128 MB Module durch vorhandene 2 x 256 MB ersetzen wollen, aber er
wollte partout nur die Hälfte pro Modul erkennen.
Was will ich damit sagen: Es kann sogar sein, dass Du die Module
vergeblich kaufst, wenn sie nicht oder nur teilweise unterstützt werden.
Das Risko trägst Du alleine, denn kaum ein Händler nimmt einmal
eingebaute Module zurück, wenn sie einmal aus dem versiegelten Tütchen
genommen wurden (wg. Empfindlichkeit gegenüber statischen elektrischen
Entladungen). Das gilt zwar auch für das neue MB, aber da ist das Risiko
wesentlich geringer, dass die Speichermodule nicht laufen wollen.
Eine Alternative wäre, dass Du Dir die Module vom Händler einbauen
lässt, dann hast Du sogar Garantie auf die Arbeit.
Fazit:
RAM Aufrüsten lieber sein lassen, es sei denn der PC ist noch nicht so
alt (habe ich schon zwei- oder dreimal erfolgreich bei günstigen Preisen
und höchstens 2 Jahre altem PC gemacht.)
Falls Du dennoch willst, viel Erfolg!
Gruß, Tom
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx
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