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Re: Frage zu "Schlechtes Passwort: Es basiert auf einem Wörterbucheintrag"
  • From: "Dieter Kluenter" <dieter@xxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 23 Nov 2009 22:01:26 +0100
  • Message-id: <877hthc5w9.fsf@xxxxxxxxxxxxx>
Al Bogner <suse-linux@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> writes:

Am Montag, 23. November 2009 20:32:31 schrieb Dieter Kluenter:
Al Bogner <suse-linux@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> writes:
Ich kenne ein PW, das bei weitem nicht in einem Wörterbuch steht,
trotzdem kommt die Meldung "Schlechtes Passwort: Es basiert auf einem
Wörterbucheintrag"

Ist das PW nun wirklich schlecht, weil es vielleicht einen identen hash-
Eintrag zu einem Wörterbucheintrag gibt?

Der Begriff 'Wörterbucheintrag' ist nur eine zu wörtliche Übersetzung
des englischen 'dictionary'. Dies bezieht sich darauf, dass man ein
solches Passwort bei einem Brute Force Angriff dem Inhalt eines
Wörtersammlung gegenüberstellen kann und mit großer Wahrscheinlichkeit
einen Treffer landet. Ich vermute, dass dein Passwort nur aus
Buchstaben besteht, möglicherweise nicht in gemischter
Schreibweise.

Falsch vermutet.

Das PW enthält außerhalb von Az und 1-9 weitere Zeichen.

Die Passwortprüfung erkennt nur die Ansammlung von
Buchstuben, sprich Bytewert von 97 bis 122 (0x61 bis 0x7A hex) und
schließt daraus, dass mit diesen Buchstaben ein Wort gebildet werden
kann.
Ein Passwort sollte aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und
Sonderzeichen bestehen.

IMHO könnte man auch nur "Sonderzeichen" aus UTF-8 wie И € ή م
verwenden und ist auf der sicheren Seite.

Ja, auch das ist auf einigen Systemen möglich. Falls du in PAM
cracklib konfiguriert hast, sieh dir mal man pam_cracklib(8) an.

-Dieter

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Dieter Klünter | Systemberatung
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