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Re: ATI Catalyst 9.7
  • From: "Joachim H." <suse.jh@xxxxxxxxx>
  • Date: Tue, 11 Aug 2009 08:35:31 +0200
  • Message-id: <4A811133.2000007@xxxxxxxxx>
Hallo,

Dr. Ing. Dieter Jurzitza schrieb:
...
_Das_ funktionierte bisher immer für mich (unabhängig von anderen Treiberproblemen) - vorausgesetzt, die Distribution wird vom Treiber unterstützt. Ist ein Kernelupdate erfolgt, so ist es sinnvoll, das rpm zu deinstallieren und anschließend wieder neu zu installieren, dann läuft alles wieder wie zuvor (so gut und ggf. so schlecht).

Dazu braucht man kein YaST und kein Repository.
Die neueren Releases fassen dabei auch die /etc/X11/xorg.conf nicht an, sie erstellen nur Kopien mit modifizierten Namenserweiterungen, die man weil nicht benötigt löschen kann.


Ganz genauso macht man das. Und das ist, um mich zu wiederholen, notwendig, weil der Maintainer des ATI-Repos nicht gerade fix ist mit seinen Aktualisierungen.

Und um es nochmal klar zu machen. Es gibt zwei Gründe, den Treiber aktualisieren zu müssen.

1) Ein Kernel-Update oder ein Patch erfordert, dass der Treiber neu kompiliert werden muss. Da muss man sich keinen neuen saugen sondern den, den man schon hat neu ein rpm bauen lassen.

2) Ein neues Treiber-Release kam raus. Dann muss man sich den Treiber von der Seite (oder wo auch immer) downloaden und dann das rpm basteln.

Ersteres ist mehr als lästig, wenn man viele viele Tage keine sicherheitsrelevanten Kernelpatches einspielen kann, weil einer sonstwo pennt.

Zweiteres ist für mich inzwischen nicht mehr sooooo wichtig, denn seit der Version 9.3 (glaub ich) läuft meine Karte brauchbar, wenn auch nicht optimal. Ich habe immer noch schlechte Performance, kann aber damit notgedrungen leben. Vorher war es so, dass z.B. Anwendungen, die 3D nutzen (CAD oder ähnliches) nicht zu gebrauchen waren, weil Fensterinhalte nicht aktualisiert wurden oder falsch übermalt wurden. Ich kucke immer noch regelmäßig, wann neue Releases rauskommen, immer in der Hoffnung, dass mir ein bisschen mehr Performance entgegen kommt, damit eben das Maximieren verkleinerter Fenster oder das Aufklappen von Menus immer weniger Wartezeit erfordert.

Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich mir eine neue GraKa zulege. Bisher hatte ich nur NVidias und wollte dahin zurück. Doch dann kam eine Version des fglrx raus, die die gröbsten Schnitzer eleminiert hatte, so dass ich jetzt damit arbeiten kann, wenn auch nicht so performant wie unter Windows.

Joachim





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