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Re: Schreibzugriffe auf NTFS-Partition
- From: "Kyek, Andreas, VF-DE" <A.Kyek@xxxxxxxxxxxx>
- Date: Wed, 3 Jun 2009 08:13:34 +0200
- Message-id: <B99A09D228ECF34FBEA082B5E22377930262EF4D@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Helga Fischer wrote:
(Zwar etwas spät, aber ich war am WE nicht online)
Aus meiner längeren Erfahrung mit externen HDs, Linux und Win*:
Ich betreibe meine Rechner alle unter Linux; leider sind alle anderen
in der Familie/ im Bekanntenkreis mit Win* gesegnet. Die letzten Jahre
hatte ich meine HD mit ext3 formatiert; seit mehreren Monaten jetzt mit
ntfs.
a) HD mit ext3:
Nachteile sind
- Treiber inst auf jedem Win* PC erforderlich
- wegen Treiber inst Admin Rechte erforderlich
- sowohl ext2fsd als auch ext2ifs funktionieren mal / mal nicht,
je nach PC (ich habe noch kein Schema erkennen können
- auf meiner externen Platte sind immer wieder ein Haufen "Müll"
Verzeichnisse angefallen
- ext* ist unter Linux bei grossen Files/ vielen Files langsam
Vorteile sind:
- ext3 ist unter Linux stabil und robust; jede Distro unterstützt es
b) HD mit ntfs (Ich habe meine unter Linux mit ntfs formatiert!)
Nachteile sind
- ntfs-3g AFAIK nicht "offiziell" fertig
- manchmal muss mit "-o force" gemountet werden, wenn das System "unclean"
meldet
Vorteil
- ntfs-3g macht KEINE Probleme (openSUSE 10.3, 11.0, 11.1)
- nativ in jedem aktuellen Windows ansprechbar
- schnell auch unter Linux mit grossen Files
- absolut stabil bisher!
Für mich ist somit die Entscheidung gefallen: die externe HD bleibt auf ntfs;
damit ist ein Zugriff unter allen von mir betreuten Systemen _ohne_ Aufwand
möglich.
(Und jedes FAT Derivat ist KEINE Alternative!)
Andreas
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx
Am Sonntag 31 Mai 2009 schrieb David Haller:
Am Son, 31 Mai 2009, Karl wohlrab schrieb:
Vor einiger Zeit galt aber noch die Regel, dass man von LINUX aus
möglichst auf NTFS-Partitionen nur lesend zugreifen sollte, da
bei Schreibzugriffen mit Datenverlusten zu rechnen ist.
Das Thema treibt mich gerade auch um. Bisher habe ich mir mit Samba
beholfen, was aber nicht in jedem Falle geht.
Kann mir
jemand sagen, ob das Problem mit den Schreibzugriffen auf
NTFS-Dateisystemen unter LINUX inzwischen behoben ist?
Der ntfs-3g Treiber scheint recht zuverlässig zu sein.
_Wie_ zuverlässig? Und woran merke ich, dass er benutzt wird? Greift
meine Suse automatisch zur neuesten und sichersten Technik?
(Zwar etwas spät, aber ich war am WE nicht online)
Aus meiner längeren Erfahrung mit externen HDs, Linux und Win*:
Ich betreibe meine Rechner alle unter Linux; leider sind alle anderen
in der Familie/ im Bekanntenkreis mit Win* gesegnet. Die letzten Jahre
hatte ich meine HD mit ext3 formatiert; seit mehreren Monaten jetzt mit
ntfs.
a) HD mit ext3:
Nachteile sind
- Treiber inst auf jedem Win* PC erforderlich
- wegen Treiber inst Admin Rechte erforderlich
- sowohl ext2fsd als auch ext2ifs funktionieren mal / mal nicht,
je nach PC (ich habe noch kein Schema erkennen können
- auf meiner externen Platte sind immer wieder ein Haufen "Müll"
Verzeichnisse angefallen
- ext* ist unter Linux bei grossen Files/ vielen Files langsam
Vorteile sind:
- ext3 ist unter Linux stabil und robust; jede Distro unterstützt es
b) HD mit ntfs (Ich habe meine unter Linux mit ntfs formatiert!)
Nachteile sind
- ntfs-3g AFAIK nicht "offiziell" fertig
- manchmal muss mit "-o force" gemountet werden, wenn das System "unclean"
meldet
Vorteil
- ntfs-3g macht KEINE Probleme (openSUSE 10.3, 11.0, 11.1)
- nativ in jedem aktuellen Windows ansprechbar
- schnell auch unter Linux mit grossen Files
- absolut stabil bisher!
Für mich ist somit die Entscheidung gefallen: die externe HD bleibt auf ntfs;
damit ist ein Zugriff unter allen von mir betreuten Systemen _ohne_ Aufwand
möglich.
(Und jedes FAT Derivat ist KEINE Alternative!)
Andreas
--
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