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Re: Nachträgliche Einrichtung RAID1 für /
- From: Emil Stephan <Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx>
- Date: Sun, 17 May 2009 18:46:26 +0200
- Message-id: <200905171846.27167.Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx>
Am Saturday 16 May 2009 19:24:40 schrieb Volker Fervers:
Hallo Volker,
vielleicht kannst Du mal meine /boot/grub/devices.map und /boot/grub/menu.lst
mit Deinen vergleichen. Evtl. hilft Dir auch das Script reinst, um grub auf
beiden Platten zu installieren. Ein Fehlermeldung über "stage1 befände sich
nicht auf der Platte, auf der stage2 liegt" sollte man vemutlich, wenn nicht
sogar absichtlich, ignorieren, weil bei Ausfall einer Platte hd1 zu hd0 wird.
Die Ausgabe von cat /proc/mdstat habe ich auch angehängt.
Ich vermute, dass in Deiner Menu.lst der root= Kernel-Parameter falsch steht,
aber ohne weitere Einsichtnahme ist das nicht zu klären. Aber das kannst Du
auch selbst machen.
Du musst Dir klar machen, dass grub bei der Installation des Boot-Loaders
zwei Platten und zwei Boot-Partitionen sieht und sehen sollte, aber beim
Booten nur die Hälfte davon sieht, die auf der Boot-Platte liegt. Der Kernel,
der gebootet wird, darf nur ein raid1 sehen. Das macht das Verständnis der
Boot-Konfiguration etwas schwieriger.
Bei mir also sieht grub bei der Installation des Boot-Loaders /dev/sda als
(hd0) und /dev/sdb als (hd1) sowie /dev/sda2 als (hd0,1) und /dev/sdb2 als
(hd1,1). Dabei benutze ich /dev/sdb2 aka (hd1,1) absichtlich nicht, weil ich
davon ausgehe, dass im Fehlerfall beim Bootvorgang (hd1,1) als (hd0,1)
gesehen wird.
Beim Booten sieht grub nur die gerade verfügbare bzw. die erste Platte als
(hd0) und (hd0,1) und bootet davon den Kernel.
Der Kernel wiederum sieht bei mir /dev/md0 als seine Root-Partition. Dadurch
ist bei der Einrichtung auch /dev/sda2 nicht mehr belegt gewesen. /dev/sdb2
war natürlich von /dev/md0 belegt.
Nach dem Hinzufügen von /dev/sda2 zu /dev/md0 sind dann natürlich beide
Partitionen (/dev/sda2 und /dev/sdb2) von /dev/md0 belegt.
Tschö, Emil
----- devices.map -------
(fd0) /dev/fd0
(hd0) /dev/sda
(hd1) /dev/sdb
-------------------------------
----- menu.lst ------
# Modified by YaST2. Last modification on Mi Mai 13 20:14:27 CEST 2009
default 1
timeout 10
##YaST - generic_mbr
gfxmenu (hd0,1)/boot/message
##YaST - activate
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.29.3
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.29.3-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.29.2
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.29.2-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.28.7
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.28.7-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.28.5
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.28.5-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
linux-2.6.25.20-0.1-default###
title openSUSE 11.0 - 2.6.25.20-0.1
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.25.20-0.1-default root=/dev/md0
resume=/dev/sda1 splash=none showopts vga=0x346
initrd (hd0,1)/boot/initrd-2.6.25.20-0.1-default
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- openSUSE 11.0 - 2.6.25.20-0.1
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.25.20-0.1-default root=/dev/md0 showopts
ide=nodma apm=off acpi=off noresume edd=off x11failsafe vga=0x346
initrd (hd0,1)/boot/initrd-2.6.25.20-0.1-default
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: floppy###
title Diskette
rootnoverify (hd0)
chainloader (fd0)+1
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Memory Test (memtest86+) -- openSUSE 11.0 - Memory Test (memtest86+)
kernel (hd0,1)/boot/memtest.bin root=/dev/sda2 resume=/dev/sda1
splash=silent showopts noinitrd vga=0x346
------------------------
-------- reinst -------
#!/bin/sh
grub --no-curses << E.O.F
root (hd0,1)
install --stage2=/boot/grub/stage2 /boot/grub/stage1 (hd0) \
/boot/grub/stage2 0x8000 (hd0,1)/boot/grub/menu.lst
install --stage2=/boot/grub/stage2 /boot/grub/stage1 (hd1) \
/boot/grub/stage2 0x8000 (hd0,1)/boot/grub/menu.lst
quit
E.O.F
------------------------
cat /proc/mdstat liefert bei mir:
----------------------
Personalities : [raid1] [raid6] [raid5] [raid4]
md2 : active raid5 sdc1[0] sdf1[3] sde1[2] sdd1[1]
1465055232 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [4/4] [UUUU]
md1 : active raid1 sdb3[0] sda3[1]
379374848 blocks [2/2] [UU]
md0 : active raid1 sdb2[0] sda2[1]
2939776 blocks [2/2] [UU]
unused devices: <none>
----------------------
--
Registered Linux User since 19940320
--------------------------------------------------
Emil Stephan, Marktplatz 39, 53773 Hennef, Germany
voice: +49-2242-84438
Accelerate Windows: 9.81 m/sec^2 would be adequate
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx
Am Montag, 11. Mai 2009 23:35:16 schrieb Volker Fervers:
Hallo Emil!
Am Montag, 11. Mai 2009 19:09:52 schrieb Emil Stephan:
Am Monday 11 May 2009 18:49:51 schrieb Volker Fervers:
schu Dir mal den folgenden Artikel an:
http://www.pc-erfahrung.de/linux/linux-software-raid-how-to-mit-
mdadm-
raidutils.html
Damit bin ich jetzt auch durch. Beim Versuch der Anlage des Bootladers
auch auf hd1 kam die Fehlermeldung, daß die Platte nicht existierte.
Nach den erfolgreichen Neustart war dann /dev/md1 nur mit /dev/sdb2 nach
eingehängt, wo es auch hingehörte, allerdings konnte ich /dev/sda2 nicht
mehr dem Raidarray hinzufügen (mdadm --add...), da das Device angeblich
busy war.
In YaST war zu sehen, daß /dev/sda2 auf / gemountet war; ließ sich
allerdings nicht entfernen. mount hingegen zeigte, daß /dev/md1 auf /
lag...
Außerdem ergab /proc/mdstat und mdadm --detail /dev/md1, daß das Array
gar nicht lief.
Nachdem ich jetzt an drei Wochenende versucht habe, unter Erhalt der
vorhandenen Dateien ein RAID einzurichten, will ich jetzt das machen,
was ich schon früher hätte machen sollen: openSuSE frisch auf einem RAID
installieren.
Wie kann man (abgesehen von einem Backup) dafür sorgen, daß man am Ende
alle vorhandenen Konfigurationen und Dienste wieder lauffähig vorliegen
hat? Dazu muß man doch die jetzige Paketdatenbank zur Grundlage nehmen,
oder?
GV
Hallo Volker,
vielleicht kannst Du mal meine /boot/grub/devices.map und /boot/grub/menu.lst
mit Deinen vergleichen. Evtl. hilft Dir auch das Script reinst, um grub auf
beiden Platten zu installieren. Ein Fehlermeldung über "stage1 befände sich
nicht auf der Platte, auf der stage2 liegt" sollte man vemutlich, wenn nicht
sogar absichtlich, ignorieren, weil bei Ausfall einer Platte hd1 zu hd0 wird.
Die Ausgabe von cat /proc/mdstat habe ich auch angehängt.
Ich vermute, dass in Deiner Menu.lst der root= Kernel-Parameter falsch steht,
aber ohne weitere Einsichtnahme ist das nicht zu klären. Aber das kannst Du
auch selbst machen.
Du musst Dir klar machen, dass grub bei der Installation des Boot-Loaders
zwei Platten und zwei Boot-Partitionen sieht und sehen sollte, aber beim
Booten nur die Hälfte davon sieht, die auf der Boot-Platte liegt. Der Kernel,
der gebootet wird, darf nur ein raid1 sehen. Das macht das Verständnis der
Boot-Konfiguration etwas schwieriger.
Bei mir also sieht grub bei der Installation des Boot-Loaders /dev/sda als
(hd0) und /dev/sdb als (hd1) sowie /dev/sda2 als (hd0,1) und /dev/sdb2 als
(hd1,1). Dabei benutze ich /dev/sdb2 aka (hd1,1) absichtlich nicht, weil ich
davon ausgehe, dass im Fehlerfall beim Bootvorgang (hd1,1) als (hd0,1)
gesehen wird.
Beim Booten sieht grub nur die gerade verfügbare bzw. die erste Platte als
(hd0) und (hd0,1) und bootet davon den Kernel.
Der Kernel wiederum sieht bei mir /dev/md0 als seine Root-Partition. Dadurch
ist bei der Einrichtung auch /dev/sda2 nicht mehr belegt gewesen. /dev/sdb2
war natürlich von /dev/md0 belegt.
Nach dem Hinzufügen von /dev/sda2 zu /dev/md0 sind dann natürlich beide
Partitionen (/dev/sda2 und /dev/sdb2) von /dev/md0 belegt.
Tschö, Emil
----- devices.map -------
(fd0) /dev/fd0
(hd0) /dev/sda
(hd1) /dev/sdb
-------------------------------
----- menu.lst ------
# Modified by YaST2. Last modification on Mi Mai 13 20:14:27 CEST 2009
default 1
timeout 10
##YaST - generic_mbr
gfxmenu (hd0,1)/boot/message
##YaST - activate
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.29.3
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.29.3-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.29.2
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.29.2-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.28.7
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.28.7-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Emil -- openSUSE 11.0 - 2.6.28.5
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.28.5-emil root=/dev/md0 resume=/dev/sda1
splash=none showopts noinitrd vga=0x346
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name:
linux-2.6.25.20-0.1-default###
title openSUSE 11.0 - 2.6.25.20-0.1
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.25.20-0.1-default root=/dev/md0
resume=/dev/sda1 splash=none showopts vga=0x346
initrd (hd0,1)/boot/initrd-2.6.25.20-0.1-default
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- openSUSE 11.0 - 2.6.25.20-0.1
kernel (hd0,1)/boot/vmlinuz-2.6.25.20-0.1-default root=/dev/md0 showopts
ide=nodma apm=off acpi=off noresume edd=off x11failsafe vga=0x346
initrd (hd0,1)/boot/initrd-2.6.25.20-0.1-default
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: floppy###
title Diskette
rootnoverify (hd0)
chainloader (fd0)+1
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title Memory Test (memtest86+) -- openSUSE 11.0 - Memory Test (memtest86+)
kernel (hd0,1)/boot/memtest.bin root=/dev/sda2 resume=/dev/sda1
splash=silent showopts noinitrd vga=0x346
------------------------
-------- reinst -------
#!/bin/sh
grub --no-curses << E.O.F
root (hd0,1)
install --stage2=/boot/grub/stage2 /boot/grub/stage1 (hd0) \
/boot/grub/stage2 0x8000 (hd0,1)/boot/grub/menu.lst
install --stage2=/boot/grub/stage2 /boot/grub/stage1 (hd1) \
/boot/grub/stage2 0x8000 (hd0,1)/boot/grub/menu.lst
quit
E.O.F
------------------------
cat /proc/mdstat liefert bei mir:
----------------------
Personalities : [raid1] [raid6] [raid5] [raid4]
md2 : active raid5 sdc1[0] sdf1[3] sde1[2] sdd1[1]
1465055232 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [4/4] [UUUU]
md1 : active raid1 sdb3[0] sda3[1]
379374848 blocks [2/2] [UU]
md0 : active raid1 sdb2[0] sda2[1]
2939776 blocks [2/2] [UU]
unused devices: <none>
----------------------
--
Registered Linux User since 19940320
--------------------------------------------------
Emil Stephan, Marktplatz 39, 53773 Hennef, Germany
voice: +49-2242-84438
Accelerate Windows: 9.81 m/sec^2 would be adequate
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
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