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Re: WLAN Sicherheit, Zugriff über MAC-Addresse steuern
From: "Heinz Diehl"
At Sat, 2 May 2009 23:19:21 +0200,
Alex Winzer wrote:

Ich habe den Eindruck - nicht gemessen -, dass es von der Performance
her schon einen Unterschied macht, wie lang der Schlüssel ist.

WPA2-AES benutzt immer einen 256 bit Key. Dabei ist es unerheblich, ob der Schluessel
8 oder 63 Zeichen hat. Der ASCII-Schluessel wird mittels PBKDF2 in einen 256 bit key
verwandelt, die SSID dient dabei u.a. zum "salting".

Damit ist es eindeutig klar, dass es sich bei dem von dir Erlebten um ein rein
subjektives Geschehen handelt.

Es kommt hinzu, dass ich ein Gerät habe, dass selbst bei einem Schlüssel mit nur
24 Zeichen mittlerweile aller 30 Minuten abstürzt...

Du solltest dir da vernuenftige Hardware kaufen :-)

Ich habe z.B. mit dem Belkin F5D7230 experimentiert. Das Gerät war/ist der Hammer.
Schlimmer noch ist aber der Support. Ich habe mit einem Schlüssel mit 63 Zeichen
begonnen. Selbst mittels Delphi-Programm generiert und von Hand "verdelt". Das war
eine mittlere Katastrophe.
Ich hatte zuvor mal große Dateien (2000 GB mit WPA und 8-Zeichen-Schlüssel)
geschrieben und gelesen. Dabei kam ich auf eine Durchsatzrate von ca. 2 MB (netto).
Nach der Umstellung auf WPA2 und 64 Zeichen waren es dann noch knapp 1 MB;
Abstürze inklusive. Ich habe mich dann langsam runtergetastet. Bei 24 Zeichen war
es dann annehmbar. Es waren dann wieder knapp 1,5 MB; die Abstürze gingen nie
weg <- liegt wohl an der Hardware.

Nun aber meine Frage: Woran liegt das, wenn der Schlüssel doch - das habe ich
übrigens auch schon gehört, so dass ich Dir natürlich glaube - immer lang ist? Auch
verstehe ich das mit 256 bit (0 oder 1) nicht. Das wären nach meiner Rechnung 2
Byte...

Mir ist es egal, ob ich eine Antwort bekomme. Ist ja doch ziemlich OT.

Ich habe mir jetzt Router von LinkSys/Cisco bestellt und hoffe, mit denen mehr Glück
zu haben.

Gruß, Dank und schönen Sonntag, Alex
--
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