Mailinglist Archive: opensuse-de (1390 mails)

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Re: was ich mir wünschen würde...
  • From: Marco Roeben <roeben@xxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 23 Feb 2009 12:56:42 +0100
  • Message-id: <200902231256.42718.roeben@xxxxxxxxxxxxx>
Am Freitag, 20. Februar 2009 21:33:43 schrieb Sven Burmeister:
Am Freitag, 20. Februar 2009 16:59:03 schrieb Marco Roeben:
Das heißt also auch, dass ich kein qtiplot einsetzen kann, weil es nicht
offiziell angeboten wird, genauso wie vmd, ccpnmr, skype, ugene,... Diese
Liste ist beliebig erweiterbar.

Das heißt, dass wenn du es tust, es deine eigene Verantwortung ist, wenn
etwas nicht klappt oder kaputt geht.

Das tue ich ich sowieso sobald ich ein anderes Repo einbinde als die. die für
die entsprechende Opensuse Distro vorgesehen sind. Das ist aber klar und
sollten wir als abgehakt und verstanden bzw. selbstverständlich ansehen.


Mit Verlaub gesagt, aber das mich im übertragenen Sinne als Opensuse
Nutzer nur Software zu interessieren hat die im Repo der aktuellen
Distribution liegt ist Schwachsinn. KDE ist immer noch eine Software von
der es in entsprechenden Abständen stabile Releases gibt. Auch wenn sich
die Situation bei KDE nicht so einfach gestaltet wie bei andere Software.

Warum benutzt du dann eine distro, wenn dieser Zwischenschritt zwischen dem
Quellcode und deinem System nicht notwendig ist? Wer hindert dich daran es
selbst zu kompilieren? Es wäre in der Tat eine gute Übung, um zu sehen, wie
schwierig es ist alle zum Laufen zu bekommen.

Ich bin mir der Schwierigkeiten durchaus bewusst.


Dann auch bitte nicht das Release von KDE 4.2 in den Opensuse News
bringen mit entsprechendem Link zum one-click install. Dies impliziert
nämlich, dass man sich diese Pakete auch installieren kann.

Kann man ja auch, aber News sind für alle da, auch die, die mit ihrem
System so vertraut sind, dass sie mit repos umgehen können.

Ich bezog mich auf den Link zum installieren. News sind für alle da,
natürlich. Wenn man aber nicht möchte, dass alle sich einfach Software
installieren können die erwähnt wird sollte man das one-click install System
abschaffen. Überspitzt gesagt, aber das ist doch genau das worum es hier im
Moment geht, oder?

Dein Standpunkt ist, dass Benutzer die sich mit dem System auskenne keine
Probleme haben sich mit den Vor- und Nachteilen der Aufteilung der Repos
auseinanderzusetzen. Dem stimme ich ja zu.

Mein Punkt ist, dass der Build-Service in Verbindung mit dem one-click install
jeden Benutzer einlädt sich das zu installieren was er auf der Homepage
findet. Wenn man dies will, sollte man sich über ein System Gedanken machen
das von den Benutzern verstanden wird. Man kann nicht auf der einen Seite
Benutzerorientiert denken und auf der anderen Seite aus der Sicht der
Entwickler.

Und das ist genau der Punkt weshalb ich meine ursprüngliche Mail geschrieben
habe. Die Aufteilung der Repos ist aus Sicht der Entwickler sinnvoll. Aus der
Sicht der Benutzer eben nicht. Es ist aber kein Problem sich das KDE-Factory
Repo hinzuzufügen, der Link steht auf der Homepage. Und zwar ohne, dass man
den Umweg über die Erklärung der einzelnen KDE-Repos stolpert! Jetzt
aktualisiert man sich über Yast immer wieder sein System und schwups hat man
sich ggf. KDE 4.3beta (oder sonstige Version) installiert, weil die Änderung
des Inhalts dieses Repos eben nicht über die offizielle News Seite laufen,
sondern nur in den Mailinglisten etc. diskutiert werden.

Dieses mögliche(!) Verhalten finde ich nicht optimal und hier sollte
nachgebessert werden. Nicht mehr und nicht weniger ist mein Anliegen.



Außerdem aus der entsprechenden News: "The KDE team has packaged these
for openSUSE users who want to get their hands on KDE 4.2 quickly, but
the packages are not supported."

Die Pakete liegen zwar auf dem Build-Server, wurden aber vom KDE-Team
erstellt.

Schön, damit hast du deinen Wissensstand bloßgelegt, aber was soll's,
gefährliches Halbwissen ist eben weit verbreitet.

Ich habe den Wissensstand der über die offiziellen Kanäle der Opensuse
Homepage verbreitet wird. Falls ich komplett daneben liege sollte bin ich
bestimmt nicht der einzige. In dem Fall ist ein weiterer Punkt zur
Verbesserung aufgetaucht. Wenn dieser Wissensstand nämlich nicht reicht, dann
bitte sofort jeglichen Zugang für Normalsterbliche zu dem Buildserver kappen.

Ich denke, dass ich im Vergleich zu anderen Opensuse Nutzern ziemlich gut
informiert bin.


Ich klinke mich hier aus der Diskussion aus, denn auch wenn man an den
Verzeichnisstruktur durchaus etwas ändern könnte widersprechen sich die
Leute, die Änderungen fordern selber, womit das diskutieren schwer fällt.
Schuster bleib bei deinen Leisten.

Das ist Schade, aber das in einer Diskussion widersprüchliche Meinungen
auftreten ist irgendwie eine inhärente Eigenschaft einer Diskussion.


MfG
Marco
--
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