Mailinglist Archive: opensuse-de (1390 mails)

< Previous Next >
Re: was ich mir wünschen würde...
  • From: Marco Roeben <roeben@xxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Fri, 20 Feb 2009 10:50:33 +0100
  • Message-id: <200902201050.33989.roeben@xxxxxxxxxxxxx>
Am Donnerstag, 19. Februar 2009 17:21:56 schrieb Sven Burmeister:

Diese Argumentation stimmt nur wenn sichergestellt wären das man sich
über das Factory_Repo keine beta oder RCs von KDE einfangen kann. Ich
habe meine ursprüngliche Mail formuliert weil genau dies im Laufe der
Entwicklung von 11.2 passieren kann.

Natürlich, denn an der Version in Factory (deshalb der Name) wird
gearbeitet. Sollen die Arbeiten und das Testen erst nach Erscheinen der
Version beginnen? openSUSE Factory enthält ja ebenso betas und RCs, weil es
eben Factory ist.

Das sehe ich ja ein und ich möchte auch niemandem am Arbeiten hindern, aber
ich finde schon, dass es wichtig wäre bei so interessanten Softwarepaketen wie
KDE4 die Möglichkeit zu haben sich die aktuelle stabile Version zu
installieren. Dies bedeutet meiner Meinung nach einen Mehrwert für Opensuse.


Und letzteres ist glaub ich der Knackpunkt um den es hier geht. Im
Factory wird der letzte Stand der Arbeit der Entwickler getestet. Ich
lebe lieber vier Wochen mit einem kleinen Bug, als in der Hoffnung den
Bug zu beseitigen alles schlimmer zu machen, weil sich in den aktuellen
Stand der Arbeit in Fehler eingeschlichen hat.

Dann solltest du STABLE statt Factory benutzen, wie die Namen es schon
andeuten. Und wenn nur alle vier Wochen aktualisiert würde, dann würden
auch große bugs nicht behoben.

Das ist doch absoluter Quatsch. Du kannst mir doch nicht glaubhaft versichern,
dass große Bugs nur bei kurzen Aktualisierungszyklen bearbeitet werden. Was
ich hier zwischen den Zeilen lese ist nichts anderes als das bei Opensuse so
viele massive Änderungen an KDE4 von den eigenen Entwicklern vorgenommen
werden, so dass es eigentlich schlicht unmöglich ist die von den KDE-
Entwicklern herausgegeben Version zu nehmen, zu kompilieren und in ein Repo zu
stecken. Bitte nicht negativ verstehen, ich finde die Opensuse-Entwickler
machen einen fantastischen Job wenn es um die perfekte Integration von KDE in
eine Distribution geht, aber dann sagt es doch bitte auch das es schlichtweg
unmöglich ist eine "original" KDE-Version zu nehmen.

Gerade weil Opensuse und KDE irgendwie zusammengehören wäre ein problemloses
Update wünschenswert.


Factory zweimal verlinken geht nicht, es sei denn man baut einen
Zufallsgenerator ein. Und andere Varianten würden eine Doppelung der Pakete
bedeuten.

Nicht verlinken. Einfach nach dem erscheinen der neuen KDE-Version diese für
jedes Repo kompilieren und das eine danach einfach nicht mehr anfassen. Ich
sehe da keinen Zufallsgenerator oder hab ich Dich jetzt falsch verstanden?


Allen Argumente dafür und dagegen scheint an diesem Punkt von Seiten der
normalen Benutzer (nicht der Entwickler) noch Optimierungsbedarf. Man muss ja
nichts überstürzen, vielleicht ergibt sich in Zukunft ein Kompromiss der
beide Seiten zufrieden stellt.


MfG
Marco
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx

< Previous Next >
Follow Ups