Mailinglist Archive: opensuse-de (1390 mails)

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Re: was ich mir wünschen würde...
  • From: Marco Roeben <roeben@xxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Thu, 19 Feb 2009 17:08:41 +0100
  • Message-id: <200902191708.41265.roeben@xxxxxxxxxxxxx>
Am Donnerstag, 19. Februar 2009 16:34:16 schrieb Sven Burmeister:

Dein Vorschlag würde folgendes bedeuten:

Wenn ein bug zwei Tage nach Erscheinen einer KDE Version behoben wird,
müssen Benutzer trotzdem vier Wochen warten, bis die Pakete aktualisiert
werden, da es so lange dauert, bis die neue KDE Version rauskommt. Das
klingt für mich nicht nach Werbung für openSUSE.

Diese Argumentation stimmt nur wenn sichergestellt wären das man sich über das
Factory_Repo keine beta oder RCs von KDE einfangen kann. Ich habe meine
ursprüngliche Mail formuliert weil genau dies im Laufe der Entwicklung von
11.2 passieren kann.


Helfen würde dies nur denjenigen, die keine Selbstbeherrschung haben und
ein Angebot zwanghaft wahrnehmen müssen. Alle anderen können, obwohl
aktualisierte Pakete angeboten werden, auch freiwillig vier Wochen warten,
bis die neue KDE Version veröffentlicht ist und nicht nur die build-Nummer
der Pakete, sondern auch die Versionsnummer sich ändert.

Prinzipiell hast Du recht, wenn meine oben aufgeführten Bedenken nicht wären.


Zusätzlich müsste ein weiteres Verzeichnis für die gleiche KDE Version
eingerichtet werden, die aber die aktuelle Arbeitsgrundlage für die KDE
Entwickler bei openSUSE ist und damit eben täglich aktualisiert wird, damit
man den aktuellen Stand der Arbeit testen kann.

Und letzteres ist glaub ich der Knackpunkt um den es hier geht. Im Factory
wird der letzte Stand der Arbeit der Entwickler getestet. Ich lebe lieber vier
Wochen mit einem kleinen Bug, als in der Hoffnung den Bug zu beseitigen alles
schlimmer zu machen, weil sich in den aktuellen Stand der Arbeit in Fehler
eingeschlichen hat.


Man hat also eine Doppelung, nur weil manche Leute nicht Nein sagen können
und der Selbstverantwortlichkeit enthoben werden wollen.

Der Selbstverantwortung soll keiner enthoben werden.

KDE4:openSUSE 11.1
STABLE->KDE 4.1
Factory->KDE 4.2
Factory->KDE 4.2 - Frozen
UNSTABLE->KDE 4.3

So oder so ähnlich sollte doch reichen. "Factory->KDE 4.2 - Frozen" wird dann
nur mit dem Erscheinen einer neuen KDE-Version aktualisiert. Das würde dann
durchaus Sinn machen


Ich bin mir auch nicht sicher, ob das im buildservice so realisierbar ist
oder noch mehr Arbeit für die KDE-Entwickler bei openSUSE bedeuten würde.
Weiterhin müssten alle ihre Quellen umstellen, die das aktuelle System
nutzen.

Ob das realisierbar ist weiß ich nicht. Ich wollte es nur mal zur Diskussion
stellen.


MfG
Marco

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