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oS 11.0: yast löscht fremde Einträge i n /etc/hosts
  • From: Dietmar Kühn <fgw-freital-news@xxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 26 Nov 2008 14:06:50 +0100
  • Message-id: <492D49EA.6020308@xxxxxxxxx>
Hallo Liste,
folgendes ist mir neuerlich passiert:

0.: /etc/hosts kopieren (... zumindest beim 2.Versuch; nach dem ersten
mußte das backup bemüht werden)

1.: yast - Netzwerkgeräte - Netzwerkeinstellungen aufrufen, alle
Einträge löschen, beenden.
Dabei passiert noch nichts mit /etc/hosts.

2.: yast - Netzwerkgeräte - Netzwerkeinstellungen aufrufen, hinzufügen
einer Netzwerk Bridge,
mit statischer Adresse konfigurieren, "Hostname in /etc/hosts
schreiben" ist angekreuzt,
alles nötige ausgefüllt (Hostname, Domänenname, Nameserver,
Domänensuche)
dann eth0 konfigurieren: keine Adresse (eingebundenes Gerät)
Standardgateway setzen, beenden.

warten (die bridge braucht Zeit zur Aktivierung)

3.: /etc/hosts mit der Kopie vergleichen und staunen: es fehlen nun
einige Zeilen.
im 1.Versuch war nur noch der eigene PC eingetragen, die ca. 30
anderen Zeilen unseres lokalen Netzes fehlten komplett.
im 2.Versuch wurden 4 von 12 Einträgen entfernt, ebenfalls gültige
Adressen des lokalen Netzes.

4.: /etc/hosts und /etc/hosts.YaST2save vergleichen: beide sind
identisch, auch die Zeitmarken.


Dieses Verhalten wurde auf zwei verschiedenen PC mit unterschiedlicher
/etc/hosts beobachtet, beide mit suse 11.0

Die ursprünglichen /etc/hosts enthielten 12 bzw. 30 Einträge
verschiedener Adressen in demselben lokalen Netz (192.168....),
in beide sind mehrere Leerzeilen eingestreut. Mag yast evtl. keine
Leerzeilen ?
Oder setzt die yast-Netzwerkkonfiguration eine jungfräuliche /etc/hosts
voraus ?

Warum steht in /etc/hosts.YaST2save dasselbe wie in /etc/hosts, nach
einmaligem Durchlauf der yast-Netzwerkkonfiguration ?

Man sollte einen "bug aufmachen", ich weiß nur nicht wie das geht.
Vielleicht liest ja einer der opensuse-Leute mit.

Gruß
Dietmar

PS: Als ich vor ca. 2 Jahren von suse so richtig die Nase voll hatte,
wollte ich erst zu debian
und später dann zu ubuntu wechseln, bin aber nirgendwo lange geblieben.
Mein Fazit: die Suse ist das kleinere Übel.
Deshalb, trotz aller Fehler und Macken, ein großes Dankeschön an die
fleißigen opensuse-Leute!

--
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