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Re: AW: Debian vs. Suse
  • From: Reimar Bauer <R.Bauer@xxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Fri, 14 Nov 2008 09:47:32 +0100
  • Message-id: <491D3B24.2060708@xxxxxxxxxxxxx>
Taner Ayaydin schrieb:
Hey,
vielen Dank für die Antworten. Habe auf jeden fall einen groben Überblick.
Mir ging es darum, dass ich etwas in die Linux Welt einsteige. Dafür eignet
sich so wie es aussieht Suse doch viel besser als Debian. Sicherer bzw. auf
längerer Zeit stabiler dürfte jedoch Debian sein. Da jedoch auf unserem
Server Suse 10.3 bzw. 10.2 installiert ist, steige ich dann am besten mit
Suse als Hauptbetriebssystem bei mir Lokal ein, damit ich das ganze etwas
besser verstehe und herumspielen kann.


nun ja der Vergleich SuSE debian ist zwar machbar, aber ich wuerde dann
eher ubuntu oder kubuntu mit suse vergleichen.
ubuntu, kubuntu ist im Prinzip debian testing. http://ubuntuusers.de/

Die sind meiner Erfahrung nach mit suse gleichwertig. Und es kommt bei
der Wahl ein wenig darauf an was du machen möchtest oder vielleicht
sogar mehr darauf an was andere mit denen Du dich austauschst schon haben.

Ich nutz zum Beispiel auf der Arbeit suse und Zuhause ubuntu.
Es hat sich fuer mich halt rausgestellt das suse nicht die Werkzeuge
enthaellt, die mir debian testing für mein hobby zur Verfügung stellt.
Natürlich gilt die Aussage nur fuer den Zeitpunkt als ich mit meinem
hobby begonnen hab. Danach hab ich das nicht nochmal weiter untersucht.
Es ist auch praktisch beides zu kennen, weil man wenn man sich auf die
KDE Welt einlaesst die GNOME Programme nicht so leicht wahrnimmt (gilt
auch umgekehrt).

Gruss
Reimar

Wenn ich etwas zurecht komme, könnte ich ja Debian als zweites
Betriebssystem mit "VMWare bzw. VirtualServer" installieren. (Centrino 1.6
GHZ /2GB Arbeitsspeicher | 64MB ATI Grafik).
Windows XP darf natürlich fehlen, da es sicherlich viele Programme gibt, die
ich unter Linux nicht um laufen kriege:

- ElsterFormular für das Finanzamt
- Lexware Quickbook
- Adobe Photoshop usw.
- Meinen HP 2840
- FreeFTP (Kann ich wie ein Drucker benutzen, dann wandelt er die Datei in
eine PDF-Datei um.
- uvm ;)

Wird schon irgendwie das ganze ;)

Viele Grüße aus Stuttgart
Tani

P.S. Muss man eigentlich soo viele verschiedene Linux Derivate entwickeln.
Wäre sicherlich nicht schlecht, wenn man sich auf nen einzigen
Monsterprodukt konzentrieren könnte *gg*



Hallo,

Am Mittwoch, 12. November 2008 schrieb Taner Ayaydin:
Hallo Liste,
ich wollte die letzten Tage "lokal" von Windows in die Linuxfraktion
wechseln. Musste noch ein paar Dateien sichern. Heute dürfte es soweit
sein. Bin mir zurzeit nur noch unsicher, ob ich Debian oder Suse
installieren soll?
Ich habe mich jetzt seit 2 Monaten arbeitsmäßig mit Debian befassen
müssen.
Das ist nicht schlecht, durchaus stabil, aber: Debian ist eher etwas für
Anhänger der "reinen" OpenSource-Distris - will heißen, dass diverse
Programme dort erstmal nicht oder nicht in der bekannten Form zu finden
sind
(z.B. Firefox, existiert dort etwas umgestaltet nur als Iceweasel). Man
kann
natürlich alles irgendwie dazuinstallieren, ist aber dann nicht ganz so
einfach zu handhaben. Was man sagen muss: die Installation von
Programmpaketen mit apt klappt sehr gut...
*buntu ist dann eher wie OpenSuse (hat aber natürlich auch keinen Yast...,
dafür aber irgendwelche anderen grafischen Tools)
1. Bei welcher Distributition wäre der Support und die Dokumentation
eigentlich besser? Was ich auf den ersten Blick bei debian.org gesehen
habe, dass dort schön eine Liste mit Sicherheitslücken und Fixes
gelistet
werden (Auch in Deutscher Sprache).
So etwas kommt ja bei Suse mit den automatischen Updates...
Für Suse habe ich da auf den ersten Blick leider nichts gefunden? Auf
unserem Server wäre Suse 10.3 installiert, könnte dort aber auch
problemlos
auf Debian umsteigen.
Bisher waren die x.3 Versionen von Suse die besten und stabilsten
(zumindest
nach meiner Erfahrung, Ausnahme: 8.2, die 8.3 gab es erst gar nicht). Die
10.3 scheint wirklich gut zu sein (trotz oder wegen der vielen schon dazu
existierenden Patches...), aber die 11.0 hat den extremen Vorteil. dass
der
Opensuse-Updater viel schneller ist.
2. Als Benutzeroberfläche nehme ich wahrscheinlich Gnome, da es
irgendwie
schlichter gestaltet ist, anstatt KDE.
Das ist Geschmackssache - ich persönlich habe den Eindruck, dass KDE
(zumindest 3.5) mehr an Möglichkeiten bietet und besser gepflegt wird.
3. Welche Iso-Datei sollte ich nehmen? CD (ca. 650MB) oder DVD (4.4GB)?
Die deutsche Sprache kann man wahrscheinlich bei beiden dann bei der
Installation wählen ne :-) (Oder ich installiere Suse lokal auf die
Platte
und auf nen Stick temporär (je nach Lust und Laune) dann Debian :-)) )
Die 650-MB-CD ist bei der 11.0 eine Live CD, deren Installation auf der
Platte
nicht ganz so einfach und glatt geht wie bei der kompletten Installation
von
der DVD. Es wird halt die Live-CD mehr oder weniger kopiert und dann
hinterher ein bischen konfiguriert. Bei der 10.3 war es glaube ich noch
eine
ganz normale Installations-CD. Was wohl für beide gilt: Die CD-Versionen
sind
(trotz der anderslautenden Einstellmöglichkeit) nur englisch, die deutsche
Sprache bekommt man, wenn man nach Einbinden der Online-Quellen die
Sprache
in Yast einmal hin- und herschaltet. Die DVD kann direkt deutsch.
Ach ja: Dummerweise haben die CD's KDE 4 drauf, den würde ich zumindest
für
ein Produktivsystem noch meiden (obwohl er wirklich schick aussieht...)

Alternative: Die Netzwerkinstallations-CD (70 MB), wenn Du es hinkriegst,
direkt beim Start das Netzwerk ordentlich zu konfigurieren, dann zieht er
sich eben alles direkt aus dem Netz, dann auch direkt in Deutsch.

Viele Grüße aus Stuttgart
Taney
Gruß
Martin
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