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Re: dazuko installieren-Probleme beim Kompilieren
- From: Thomas Schirrmacher <t.schirrmacher@xxxxxxx>
- Date: Mon, 10 Nov 2008 20:27:51 +0100
- Message-id: <200811102027.51352.t.schirrmacher@xxxxxxx>
Um die Sache zu vereinfachen, habe ich Thomas S.nach einem fertig
gepatchten und kompilierten RPM gefragt, was ich einfach
"draufschmeißen" kann, ohne dabei große administrative
Verrenkungen in der Konsole zu machen. Ab diesem Punkt wusste er
allerdings auch nicht mehr weiter und verwies mich zu Thomas H.
Was Du Dir wünschst, das geht nicht
Jein, es ist natürlich möglich aus seinem bestehenden Kernel ein RPM zu
erzeugen um diesen Kernel dann was weiß ich auf andere PC's zu übertragen.
Theoretisch hätte ich ihm (oder jemand anderes), vorrausgesetzt ich verwende
einen Standard-Kernel, ihm ein RPM bauen können.
Da ich aber einen gepatchten Kernel verwende der auf mein System abgestellt
ist, war das nicht möglich.
Für alle Interessierten (und wenn Christian seinen nun mit Dazuko laufenden
Kernel entweder als RPM sichern möchte um künftige Patch-Orgien zu umgehen
oder seinen nun gepatchten Kernel auf andere Rechner übertragen möchte) eine
kleine Anleitung, um seinen individuellen Kernel als RPM umzuwandeln:
1.) make, GCC, ncurses-devel, Kernel-Syms und Kernel-Source sollten
installiert sein.
2.) In der Konsole als root in das Kernel-Verzeichnis wechseln
(dazu vorher beim booten sich die Kernelbezeichnung merken, mit dem das System
startet; oft ist es so, dass bei einer neuen Kernel-Installation alte Kernel
nach wie vor verbleiben und auch in Grub eingetragen sind).
Meist ist das: cd /usr/src/linux-2.6.25.11-0.1
wobei linux-2.6.25.11-0.1 dem eigenen Verzeichnis angepasst werden sollte.
3.) Angekommen im Verzeichnis in einer root-Konsole einfach den Befehl:
make rpm eingeben, und so lange warten bis der Vorgang abgeschlossen
ist.
4.) Wurde der Kernel erfolgreich kompiliert, entsteht im Pfad:
/usr/src/packages/RPMS/(Plattform) ein RPM-Paket
5.) Das Kernel-RPM kann nun auf anderen PC`s installiert werden oder aber
gesichert werden.
6.) Manchmal ist es nötig, den Bootmanager nach Installation des neuen Kernels
anzupassen.
Dazu starten wir Yast, wechseln in den Abschnitt System und doppelklicken das
Symbol "Konfiguration des Bootloaders"
7.) In der Registerkarte "Abschnittsverwaltung" den Abschnitt auswählen mit
dem Kernel das System gestartet ist und auf Bearbeiten klicken.
8.) In der Zeile: Kernel-Image die Bezeichnung des neu installierten Kernels
eintragen.
9.) Konfiguration mit Klicks auf OK und Beenden abschließen und System neu
starten.
Quelle: Linux Intern 01/2009
Gruß
Thomas
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