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Re: SLES-CentOS (was: Wish-List)
  • From: Andre Tann <atann@xxxxxxx>
  • Date: Mon, 1 Sep 2008 11:24:41 +0200
  • Message-id: <200809011124.41781@xxxxxxxxxx>
Martin Schröder, Montag, 1. September 2008 11:03:

Du kennst die Beziehung von CentOS und RHEL?

Nein.


Ich wüßte nicht (außer Zeit und Kapazitäten), was Interessierte
davon abhält, sich aus der SLES eine freie Variante analog zu
CentOS zu bauen. Oder ältere OpenSUSE-Versionen länger zu
supporten.

Sagen wir es so: für Linux-Götter ist ohne Zweifel keinerlei Grund
denkbar, ältere SuSE-Versionen aktuell zu halten, sämtliche
Sicherheitslücken zu stopfen, überhaupt den gesamten Quellcode
aller Pakete auf Ungereimtheiten zu überprüfen ggf. Korrekturen
vorzunehmen, usw.

Für Linux-Normalsterbliche wie mich ist das aber ein Problem, denn
ich habe nicht das Know-How, mich um sämtliche Sicherheitslücken in
sämtlichen Paketen zu kümmern, alles aktuell zu halten, zu testen,
neue Patches zu stricken usw. usw.
Es ist nicht auszuschließen, daß es außer mir noch mehr Leute gibt,
die das alles selbst nicht können, und froh wären, wenn es jemand
gegen Bezahlung für sie übernehmen würde.

Es wäre doch denkbar, daß man für manche Versionen einen längeren
Support anbietet, und im Gegenzug der Verkaufspreis höher ist.
Sagen wir 9.1, 10.1, 11.1 usw. werden immer vier statt zwei Jahre
unterstützt, dafür kostet die Box nicht 70, sondern 170 EUR. Würde
ich sofort machen, weil mich die ständige Updaterei nervt.

--
Andre Tann


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