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Re: Mailheader mit Umlauten: äöü߀
  • From: Sandy Drobic <suse-linux@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 27 Aug 2008 21:33:51 +0200
  • Message-id: <48B5AC1F.8030207@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
David Haller wrote:
Hallo Sandy,

Am Mit, 27 Aug 2008, Sandy Drobic schrieb:
David Haller wrote:
- Die Message-ID ist ungültig
[..]
Für die Message-ID muss der Hostname, der für die Erzeugung der Message-ID verwendet wird, kein öffentlich gültiger FQDN sein. Zumindest kann ich in RFC 2822 nichts dergleichen herauslesen. Die einzige Anforderung ist, dass die Message-ID einzigartig sein muss und dafür EMPFOHLEN wird, das in der Message-ID auf der rechten Seite der Hostname steht.

Wo hast du diese Info her?

Das habe ich auch nicht behauptet. Aber *.priv ist ungültig, da man
diesen Namensraum nicht kontrolliert. Mein Vorschlag ist ja auch kein

Uhm, und da bin ich wieder mit der Frage, warum *.priv in einer Message-ID ungültig ist.

Anders herum argumentiert:
Angenommen, ich kontrolliere den Namensraum für die Domain example.com und habe dort 100 Backend-Server, die im Cluster die Domain example.com bedienen.
Dann habe ich zwar eine FQDN Domain, wenn ich jedoch die Server intern alle mx.example.com nenne und nur im DNS die Rechner über mx001..mx100 anspreche, dann habe ich trotzdem das Risiko von Kollisionen, da ich 100 Rechner habe, die für die Message-ID den Hostnamen mx.example.com verwenden.

Es hat also nichts mit dem ungültigen Namen zu tun, ob es eine einzigartige Message-ID ist oder nicht. Es muss nur ein einzigartiger Name sein.


Vergleiche z.B. mit dem Vorgehen von individual.de, die geben den
Usern '<eigeneID>.user.individual.de' als "Hostnamensteil" zur
Generierung der Messgage-IDs frei. Das ist genau die gleiche
Vorgehensweise wie die von mir vorgeschlagene, "user.individual.de"
ist auch kein öffentlicher FQDN, aber ein Namensraum unter Kontrolle
von individual.de.

Nur dann gültig, wenn individual.de ein FQDN ist (und das ist es) und die <eigeneID>.user einzigartig ist. Dieses Schema funktioniert in der Tat.

Auch die großen Mailprovider haben meist ein Schema, ähnliches das man
für Msg-IDs verwenden kann. Oder man besorgt sich bei dyndns.org
etc. einen Namensraum, der (auch, hauptsächlich) als Subdomain /
Hostname fungiert. Man könnte dann z.B. auch
nur.fuer.msgids.<NAME>.dyndns.org für die Message-IDs verwenden,
Hauptsache eben "unterhalb" von "<NAME>.dyndns.org".

Hier jedoch hinkt der Vergleich. Die Empfehlung der Aufnahme des Hostnamens als Teil der Message-ID beruht auf der Annahme, dass der Host eine offizielle IP hat und diese unter einem öffentlichen Hostnamen eingetragen ist und deshalb einzigartig ist.

Einziges echtes Kriterium für die Message-ID ist, dass sie eindeutig sein muss und der Algorithmus zur Erzeugung dies sicherstellen muss. Wegen NAT und mehrerer Rechner hinter dem Router ist dies jedoch nicht gesichert bei einer DynDNS-Domain oder auch größeren Installation hinter einer öffentlichen IP.

Zusammenfassung:
Egal, ob der Hostname nun ein öffentlich kontrollierter ist oder nicht, es muss sichergestellt werden, dass der Hostname einzigartig ist. "localhost.localdomain" erfüllt dies mit Sicherheit nicht, bei pahlke.pahlke-online.priv sehe ich die Gefahr einer Kollision außer in theoretischer Theorie nicht.


--
Sandy

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