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Re: Probleme mit Bonding mode=4 (802.3ad)
- From: Ortwin Ebhardt <oebhardt@xxxxxxxxxxxx>
- Date: Wed, 12 Dec 2007 21:40:17 +0100
- Message-id: <47604731.7090203@xxxxxxxxxxxx>
Hallo,
Alex Winzer wrote:
ifenslave bond0 eth0 eth1
ifconfig bond0 192.168.1.20 netmask 255.255.255.0 up
aber letzten Endes sollte das das gleiche tun. Unterstützen Deine Karten das Auslesen aller wichtigen Parameter mittels ethtool? Das ist voraussetzung für das Funktionieren von Link Aggregation.
Normaler Weise sollte sich das Problem durch Erstellen der entsprechenden Konfigurationsdateien lösen lassen. Sie liegen unter /etc/sysconfig/network/ und heißen ifcfg-irgendwas. Dabei ist irgendwas
bond0 für das Bonding-Interface
eth-id-[Hardware-Adresse] für die "echten" Karten
Ich gebe hier mal kommentierte Dateien an (Kommentare mit # versehen). Die stammen zwar von einem SLES10, sollten aber unter OSS 10.3 identisch sein.
ifcfg-bond0:
BONDING_MASTER='yes'
BONDING_MODULE_OPTS='mode=802.3ad'
# Ist identisch mit mode=4
BONDING_SLAVE0='eth-id-00:08:02:00:f0:08'
BONDING_SLAVE1='eth-id-00:08:02:00:f0:09'
# Eigentlich klar, die beiden Interfaces zum versklaven
BOOTPROTO='static'
# In einigen Howtos steht, das Boot-Protokoll solle nicht statisch sondern besser nicht gesetzt sein.
# Ist soweit nicht richtig, weil es Anwendungen gibt, die sich dann verheddern
BROADCAST=''
ETHTOOL_OPTIONS=''
IPADDR='192.168.1.11'
MTU=''
NAME=''
NETMASK='255.255.255.0'
NETWORK=''
REMOTE_IPADDR=''
STARTMODE='auto'
USERCONTROL='no'
# Was nicht belegt ist kann eigentlich auch weggelassen werden. Diese Konfiguration hat mir YaST
# bei der Installation gebaut.
ifcfg-eth-id-00:08:02:00:f0:08:
BOOTPROTO='none'
BROADCAST=''
ETHTOOL_OPTIONS=''
IPADDR=''
MTU=''
NAME='Compaq NC3134 Fast Ethernet NIC (dual port)'
NETMASK=''
NETWORK=''
REMOTE_IPADDR=''
STARTMODE='off'
UNIQUE='mY_N.gBruFhIYX46'
USERCONTROL='no'
_nm_name='bus-pci-0000:04:04.0'
# Den Namen, Unique uns _nm_name sind nicht wirklich notwendig. Bevor YaST sinnvolle Konfigurationen
# gebaut hat haben wir sie selbst gemacht und diese Werte weggelassen (weil ich zu faul war), und das ging
# auch.
...ich hoffe, das hilft ein bißchen...
Bis denne,
Ortwin
--
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opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
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Alex Winzer wrote:
ich habe einen Switch, der 802.3ad unterstützt und bereits entsprechendDie nachfolgenden Schritte sind quasi zu Fuß; unter SuSE lässt sich das auch automatisieren (schreibe ich weiter unten etwas zu).
konfiguriert wurde. Mein Server (Suse 10.3 64bit, Samba, KDE3.X)hat zwei
Netzwerkkarten und ich möchte gern die Link Aggregation nach 802.3ad benutzen;
am besten gleich nach dem Hochfahren. Beide Karten sind konfiguriert. eth0
bekommt beim Start die IP 192.168.1.20 und eth1 die 0.0.0.0 jeweils mit der
Subnetz-Maske 255.255.255.0.
Zunächst habe ich es mit folgendem Skript probiert:Das liegt vor allem daran, dass das Modul nicht mit der Option für Link Aggregation geladen wird. ALso wird die Standard-Variante (Mode 0) verwendet.
* modprobe bonding
* ip addr add 192.168.1.20/24 brd + dev bond0
* ip link set dev bond0 up
* ifenslave bond0 eth0 eth1
* # Zeigt den Status an
* cat /proc/net/bonding/bond0
Leider wird damit "nur" round robin gestartet. Ein Ping auf den Server und auch
der Zugriff klappen damit.
Dann habe ich das probiert:
* ifconfig eth1 up
* modprobe bonding mode=4 miimon=100
* ip addr add 192.168.1.20/24 brd + dev bond0
* ip link set dev bond0 up
* ifenslave bond0 eth0 eth1
* # Zeigt den Status an
* cat /proc/net/bonding/bond0
Da bekomme ich die Fehlermeldungen:Das sieht erst mal soweit richtig aus. Hm. Ich hätte zwar gedacht, das ginge eher mit
1. "MII Status: down" sowohl unter der Rubrik "Bonding mode" als auch
unter "Slave interface: eth1" (eth1 wurde wohl nicht gestartet. Was
aber bewirkt dann der erste Befehl im zweiten Listing?)
2. "LACP rate: slow" Damit kann ich leider nichts anfangen.
ifenslave bond0 eth0 eth1
ifconfig bond0 192.168.1.20 netmask 255.255.255.0 up
aber letzten Endes sollte das das gleiche tun. Unterstützen Deine Karten das Auslesen aller wichtigen Parameter mittels ethtool? Das ist voraussetzung für das Funktionieren von Link Aggregation.
Normaler Weise sollte sich das Problem durch Erstellen der entsprechenden Konfigurationsdateien lösen lassen. Sie liegen unter /etc/sysconfig/network/ und heißen ifcfg-irgendwas. Dabei ist irgendwas
bond0 für das Bonding-Interface
eth-id-[Hardware-Adresse] für die "echten" Karten
Ich gebe hier mal kommentierte Dateien an (Kommentare mit # versehen). Die stammen zwar von einem SLES10, sollten aber unter OSS 10.3 identisch sein.
ifcfg-bond0:
BONDING_MASTER='yes'
BONDING_MODULE_OPTS='mode=802.3ad'
# Ist identisch mit mode=4
BONDING_SLAVE0='eth-id-00:08:02:00:f0:08'
BONDING_SLAVE1='eth-id-00:08:02:00:f0:09'
# Eigentlich klar, die beiden Interfaces zum versklaven
BOOTPROTO='static'
# In einigen Howtos steht, das Boot-Protokoll solle nicht statisch sondern besser nicht gesetzt sein.
# Ist soweit nicht richtig, weil es Anwendungen gibt, die sich dann verheddern
BROADCAST=''
ETHTOOL_OPTIONS=''
IPADDR='192.168.1.11'
MTU=''
NAME=''
NETMASK='255.255.255.0'
NETWORK=''
REMOTE_IPADDR=''
STARTMODE='auto'
USERCONTROL='no'
# Was nicht belegt ist kann eigentlich auch weggelassen werden. Diese Konfiguration hat mir YaST
# bei der Installation gebaut.
ifcfg-eth-id-00:08:02:00:f0:08:
BOOTPROTO='none'
BROADCAST=''
ETHTOOL_OPTIONS=''
IPADDR=''
MTU=''
NAME='Compaq NC3134 Fast Ethernet NIC (dual port)'
NETMASK=''
NETWORK=''
REMOTE_IPADDR=''
STARTMODE='off'
UNIQUE='mY_N.gBruFhIYX46'
USERCONTROL='no'
_nm_name='bus-pci-0000:04:04.0'
# Den Namen, Unique uns _nm_name sind nicht wirklich notwendig. Bevor YaST sinnvolle Konfigurationen
# gebaut hat haben wir sie selbst gemacht und diese Werte weggelassen (weil ich zu faul war), und das ging
# auch.
Das erste Problem habe ich dadurch gelöst, dass ich nochtmals "ifconfig eth1Die LACP Rate gibt an, in welchen Intervallen der Aggregationszustand überprüft wird. Er kann entweder 30 Sekunden oder, wenn ein entsprechender Parameter mitgeliefert wird, 1 Sekunde sein. Ich muss gestehen, dass mir die Gründe für die Wahl im Augenblick nicht einfallen.
up" eingebe. Allerdings frage ich micht, warum das nicht sofort klappt.
An der "LACP rate: slow" ändert sich nichts. Auch kann ich den Server jetzt
nicht mehr anpingen.
...ich hoffe, das hilft ein bißchen...
Bis denne,
Ortwin
Was mache ich falsch?
Ich habe bereits im Netz gesucht, aber nichts (für mich) brauchbares gefunden.
Danke für Eure Hinweise
Alex
--
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