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Re: Spiegelung einer Festplatte mit Hilfe von rsync
  • From: Mario van der Linde <suse@xxxxxxxxxxx>
  • Date: Sun, 11 Nov 2007 16:17:43 +0100
  • Message-id: <200711111617.46240.suse@xxxxxxxxxxx>
Hallo Ulrich,

Am Samstag, 10. November 2007 11:36:29 schrieb Ulrich Mindrup:
Hallo Leute,

ich habe hier ein System mit Suse 10.2 auf dem unter VMWare einige
Server laufen (sollen). Nun möchte ich gerne die verwendete Festplatte
jeweils nachts automatisiert per Scripting auf eine zweite Platte im
lokalen System spiegeln. Nun sind aber zugegebenerweise sowohl Scripting
als auch Datensicherung unter Linux für mich jeweils Bücher mit sieben
Siegeln.
[...]

Je nachdem auf welcher Hardware das Hostsystem läuft und welche OS in den VMs
laufen sollen würde ich Dir einen Blick auf Xen empfehlen. Läuft in der 10.3
sogar "out-of-the-Box".
Xen ist um einiges Ressourcenschonender als VMware. Das mal grundsätzlich
vorab. Und mit entsprechender Hardwareausstattung (CPU mit
Virtualisierungsunterstützung) laufen da sogar die Redmonder Systeme drauf,
ohne entsprechende CPU bist Du allerdings auf Linuxsysteme beschränkt.
Ob jetzt Xen oder VMware - beide Virtualisierungslösungen bieten aber AFAIK
ein einfrieren der VMs während des Backups an.

Dann kam hier der Tip, ein Raid1 als Backup zu nehmen. Raid ist kein Backup!

Du könntest die Partition(en) mit den VM-Images aber in ein LVM legen, das
erleichtert das Backup. Das eigentliche Backup kannst Du dann mit den Mitteln
Deiner Wahl (rsync, tar, dar, cpio, etc. pp.) machen.
Ausserdem würde ich die VMs auf eine zweite Platte getrennt vom Hostsystem
auslagern.
Schau Dir mal diese [1] Seite an und melde Dich noch mal, wenn da Fragen offen
bleiben...


Grüße

Ulrich

Gruss
Mario

[1]
http://blog.mellenthin.de/archives/2007/07/14/niemand-will-backup-alle-wollen-restore/
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