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openSUSE-Updater
  • From: Werner Flamme <werner.flamme@xxxxxx>
  • Date: Fri, 09 Nov 2007 20:21:11 +0100
  • Message-id: <4734B327.5000506@xxxxxx>
Hallo miteinander,

gestern hat mir der openSUSE-Updater (10.3) gemeldet, dass es neuere
Pakete gibt und auch welche installiert.

Dabei fällt mir zweierlei auf:

a) obwohl nur die Update-Quelle interessiert, wird wieder der gesamte
Quellbestand von zypper aktualisiert. Das ist eine Pest, die seit der
10.1 drin ist. Die Trennung von Update- und anderen Quellen war "vorher"
recht sinnvoll und ist es auch heute noch. Vorschlag: Ein Flag "Update"
an jeder Installationsquelle; nur die so geflaggten Sourcen müssen beim
Update aktualisiert werden; bei der "normalen" Installation würde die
Source wie jede andere Quelle auch behandelt.

b) wird nicht etwa das Paket aus der Update-Source installiert, sondern
die aktuellste gefundene Version eines Paketes, das in der Update-Source
vorhanden ist. Beispiel:

# rpm -q kernel-default
kernel-default-2.6.24_rc2-33.1
# rpm -q kernel-xen
kernel-xen-2.6.22.12-2.1
# rpm -q kernel-source
kernel-source-2.6.22.12-2.1
# rpm -q kernel-syms
kernel-syms-2.6.22.12-2.1

also wurde der "eigentliche" Kernel aus irgend einer anderen Quelle
gezogen! Würde das Online-Update nur die Updatequelle heranziehen, wäre
das nicht passiert. Nebeneffekt:
# rpm -qa | grep -i truecrypt
truecrypt-4.3a-5.2
truecrypt-kmp-xen-4.3a_2.6.22.5_31-5.2

... und vielen Dank auch! Wo ist das Kernelmodul für den default-Kernel
abgeblieben? Also darf ich jetzt brav nochmal "Software hinzufügen oder
entfernen" (mit Aktualisieren der vor wenigen Minuten aktualisierten
Repositories), den Kernel nochmal einspielen und das truecrypt-Modul
wieder herauskramen.

Muss so ein Murx sein? Die Distri ist besser (zumindest an einigen
Punkten) als die 10.2, aber das Softwaremanagement ist seit der 10.1 ein
Graus. Wenn ich nicht wegen meiner SAP-Systeme so an Suse hinge... ;-)

Gruß
Werner

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