Mailinglist Archive: opensuse-de (2045 mails)
| < Previous | Next > |
Linux-Buch War Re: DVDRAM
- From: Emil Stephan <Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx>
- Date: Tue, 16 Oct 2007 16:31:55 +0200
- Message-id: <200710161631.56026.Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx>
Hallo Mario,
leider nein. Ich habe 1988 mit Unix angefangen und in der Firma bis ca. 1998
genutzt. Seit 1994 arbeite ich zu Hause mit Linux; dadurch habe ich den
Kontakt nie verloren und brauchte nie nach einem Buch zur Wiederbelehrung zu
suchen.
Aber O'Reilly hatte immer einen guten Ruf.
Tschö, Emil
Am Montag 15 Oktober 2007 20:22:31 schrieb Mario Andes:
> Danke, Emil!
>
> kennst Du ein Buch, das die aktuellen Unix(Linux)-Befehle näher beschreibt?
> Ich habe 10 Jahre mit Unix gearbeitet und dann 10 Jahre nicht...
> Die Folgen sind wie bei allem, was man gelernt hat - pro Jahr die Hälfte
> weg oder überholt.
> Bei der Vielzahl der Publikationen ist es nahezu unmöglich, das Richtige
> zu finden.
>
> MfG Mario
> ...
> On Mon, 15 Oct 2007 16:53:26 +0200, Emil Stephan
>
> <Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx> wrote:
> > Hallo Mario,
> >
> > cpio ist ein Archivierungsprogramm ähnlich wie tar. Es erzeugt für jede
> > im
> > Archiv gespeicherte Datei einen Header, in dem die Metadaten (Besitzer,
> > Größe, Zugriffsrechte etc.) abgelegt werden. Damit mache ich meinen
> > Backup.
> > Eine mögliche Nutzung:
> > cd $zu_sicherndes_Verzeichnis
> > find . -print | cpio -ov > $backupdir/backup.cpio
> >
> > Sichert alle Dateien im aktuellen Verzeichnis und allen
> > Unterverzeichnissen in
> > das angegebene Archiv.
> > Natürlich sollte $backupdir nicht im zu sichernden Baum liegen, das macht
> > ziemlich Ärger.
> >
> > Rufe einmal man cpio auf. Es gibt noch viele andere Varianten.
> >
> > Ein anderes Beispiel mit Kompression via gzip:
> > find . -print | cpio -ov | gzip -c > $backupdir/backup.cpio.gz
> >
> > Oder direkt auf das Bandlaufwerk:
> > find . -print | cpio -ov > /dev/st0
> >
> > Dabei kann cpio auch ein Archiv über mehrere Bänder erstellen und später
> > auch
> > einlesen. Oder auch mehrere DVDRAMS. Dann ist allerdings kein
> > Dateisystem auf
> > der DVDRAM, sondern nur das cpio-Archiv, vom ersten bis zum letzten
> > Block.
> > Somit kann es auch nur sequentiell gelesen werden.
> >
> > Tschö, Emil
> >
> > Am Sonntag 14 Oktober 2007 21:12:31 schrieben Sie:
> >> On Sun, 14 Oct 2007 17:09:41 +0200, Emil Stephan
> >>
> >> <Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx> wrote:
> >> > Hallo Mario,
> >> >
> >> > für DVDRAM brauchst Du, nach meinen Erfahrungen, den k3b nicht.
> >>
> >> Einfach
> >>
> >> > ein
> >> > Dateisystem erstellen und Dateien kopieren. Es funktioniert wie eine
> >> > Wechselplatte. Da Du aber ISO-Dateien brennen willst, kann Dir ohne
> >>
> >> k3b
> >>
> >> > nur
> >> > dd helfen, habe ich aber noch nie probiert. Z.Bsp.:
> >> > dd if=trudel.iso of=/dev/hdc bs=2048
> >> >
> >> > bs ist Block-Size, also bei CD's und DVD's immer 2048 oder ein
> >>
> >> Vielfaches
> >>
> >> > davon (ist dann häufig schneller).
> >> >
> >> > So nebenbei, DVD+RW sollen bis zu tausend mal überschreibbar sein; das
> >> > ist
> >> > nicht wirklich wenig. Bei DVD-RW kenne ich keine Aussagen.
> >> >
> >> > Tschö, Emil
> >> >
> >> > Am Freitag 12 Oktober 2007 00:31:44 schrieb Mario Andes:
> >> >> Hi Liste,
> >> >>
> >> >> bisher habe ich DVDRAMs benutzt, um openSUSE.ISOs zu speichern, da
> >> >> DVD-RW
> >> >> nur wenige Male beschrieben werden können.
> >> >> Mit der neuen 10.3 hatte ich schon versucht, meine 10.2 zu
> >> >> aktualisieren.
> >> >> Einer der Nachteile ist, daß ich jetzt die 10.3 nicht mehr auf DVDRAM
> >> >> abspeichern kann! K3b akzeptiert sie nicht mehr.
> >> >>
> >> >> Weiß jemand, ob es jetzt irgendwelche neue Einstellungen für k3b, die
> >> >> vorher nicht existierten?
> >> >>
> >> >> vielleicht hat es etwas damit zu tun, daß die meisten YAST-Pakete
> >> >> fehlerhaft
> >> >> oder garnicht dabei sind!
> >> >>
> >> >> MfG Mario
> >> >>
> >> >> --
> >> >> Using Opera's revolutionary e-mail client: http://www.opera.com/mail/
> >>
> >> Emil, das hat tatsächlich hingehauen!
> >> Die Kopie hat zwar ca. 2 Stunden gedauert, ist aber fehlerlos verlaufen.
> >> Die Blocksize mit 4096 kann man vielleicht noch optimieren. Auch
> >> erinnere
> >> ich mich dunkel, das es noch cpio gibt. Das Wesentliche an alldem ist
> >> für
> >> mich, daßman nicht irgendwelche SW braucht, wenn es eine ganz primitive
> >> Kopie ist, von einem Speicher zum anderen. Ob das eine Diskette,
> >> Festplatte
> >> oder DVD ist - es ist und bleibt Kopieren.
> >> Da kann man sich freuen, ein Unixsystem zu haben, daß per se immer
> >> darauf
> >> angelegt ist, Aufgaben einfach und durch kleine Module zu realisieren.
> >> In diesem Fall durch einen einzigen Befehl!
> >> Danke, Emil
--
Registered Linux User since 19940320
--------------------------------------------------
Emil Stephan, Marktplatz 39, 53773 Hennef, Germany
voice: +49-2242-84438
Accelerate Windows: 9.81 m/sec^2 would be adequate
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx
leider nein. Ich habe 1988 mit Unix angefangen und in der Firma bis ca. 1998
genutzt. Seit 1994 arbeite ich zu Hause mit Linux; dadurch habe ich den
Kontakt nie verloren und brauchte nie nach einem Buch zur Wiederbelehrung zu
suchen.
Aber O'Reilly hatte immer einen guten Ruf.
Tschö, Emil
Am Montag 15 Oktober 2007 20:22:31 schrieb Mario Andes:
> Danke, Emil!
>
> kennst Du ein Buch, das die aktuellen Unix(Linux)-Befehle näher beschreibt?
> Ich habe 10 Jahre mit Unix gearbeitet und dann 10 Jahre nicht...
> Die Folgen sind wie bei allem, was man gelernt hat - pro Jahr die Hälfte
> weg oder überholt.
> Bei der Vielzahl der Publikationen ist es nahezu unmöglich, das Richtige
> zu finden.
>
> MfG Mario
> ...
> On Mon, 15 Oct 2007 16:53:26 +0200, Emil Stephan
>
> <Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx> wrote:
> > Hallo Mario,
> >
> > cpio ist ein Archivierungsprogramm ähnlich wie tar. Es erzeugt für jede
> > im
> > Archiv gespeicherte Datei einen Header, in dem die Metadaten (Besitzer,
> > Größe, Zugriffsrechte etc.) abgelegt werden. Damit mache ich meinen
> > Backup.
> > Eine mögliche Nutzung:
> > cd $zu_sicherndes_Verzeichnis
> > find . -print | cpio -ov > $backupdir/backup.cpio
> >
> > Sichert alle Dateien im aktuellen Verzeichnis und allen
> > Unterverzeichnissen in
> > das angegebene Archiv.
> > Natürlich sollte $backupdir nicht im zu sichernden Baum liegen, das macht
> > ziemlich Ärger.
> >
> > Rufe einmal man cpio auf. Es gibt noch viele andere Varianten.
> >
> > Ein anderes Beispiel mit Kompression via gzip:
> > find . -print | cpio -ov | gzip -c > $backupdir/backup.cpio.gz
> >
> > Oder direkt auf das Bandlaufwerk:
> > find . -print | cpio -ov > /dev/st0
> >
> > Dabei kann cpio auch ein Archiv über mehrere Bänder erstellen und später
> > auch
> > einlesen. Oder auch mehrere DVDRAMS. Dann ist allerdings kein
> > Dateisystem auf
> > der DVDRAM, sondern nur das cpio-Archiv, vom ersten bis zum letzten
> > Block.
> > Somit kann es auch nur sequentiell gelesen werden.
> >
> > Tschö, Emil
> >
> > Am Sonntag 14 Oktober 2007 21:12:31 schrieben Sie:
> >> On Sun, 14 Oct 2007 17:09:41 +0200, Emil Stephan
> >>
> >> <Emil.Stephan@xxxxxxxxxxx> wrote:
> >> > Hallo Mario,
> >> >
> >> > für DVDRAM brauchst Du, nach meinen Erfahrungen, den k3b nicht.
> >>
> >> Einfach
> >>
> >> > ein
> >> > Dateisystem erstellen und Dateien kopieren. Es funktioniert wie eine
> >> > Wechselplatte. Da Du aber ISO-Dateien brennen willst, kann Dir ohne
> >>
> >> k3b
> >>
> >> > nur
> >> > dd helfen, habe ich aber noch nie probiert. Z.Bsp.:
> >> > dd if=trudel.iso of=/dev/hdc bs=2048
> >> >
> >> > bs ist Block-Size, also bei CD's und DVD's immer 2048 oder ein
> >>
> >> Vielfaches
> >>
> >> > davon (ist dann häufig schneller).
> >> >
> >> > So nebenbei, DVD+RW sollen bis zu tausend mal überschreibbar sein; das
> >> > ist
> >> > nicht wirklich wenig. Bei DVD-RW kenne ich keine Aussagen.
> >> >
> >> > Tschö, Emil
> >> >
> >> > Am Freitag 12 Oktober 2007 00:31:44 schrieb Mario Andes:
> >> >> Hi Liste,
> >> >>
> >> >> bisher habe ich DVDRAMs benutzt, um openSUSE.ISOs zu speichern, da
> >> >> DVD-RW
> >> >> nur wenige Male beschrieben werden können.
> >> >> Mit der neuen 10.3 hatte ich schon versucht, meine 10.2 zu
> >> >> aktualisieren.
> >> >> Einer der Nachteile ist, daß ich jetzt die 10.3 nicht mehr auf DVDRAM
> >> >> abspeichern kann! K3b akzeptiert sie nicht mehr.
> >> >>
> >> >> Weiß jemand, ob es jetzt irgendwelche neue Einstellungen für k3b, die
> >> >> vorher nicht existierten?
> >> >>
> >> >> vielleicht hat es etwas damit zu tun, daß die meisten YAST-Pakete
> >> >> fehlerhaft
> >> >> oder garnicht dabei sind!
> >> >>
> >> >> MfG Mario
> >> >>
> >> >> --
> >> >> Using Opera's revolutionary e-mail client: http://www.opera.com/mail/
> >>
> >> Emil, das hat tatsächlich hingehauen!
> >> Die Kopie hat zwar ca. 2 Stunden gedauert, ist aber fehlerlos verlaufen.
> >> Die Blocksize mit 4096 kann man vielleicht noch optimieren. Auch
> >> erinnere
> >> ich mich dunkel, das es noch cpio gibt. Das Wesentliche an alldem ist
> >> für
> >> mich, daßman nicht irgendwelche SW braucht, wenn es eine ganz primitive
> >> Kopie ist, von einem Speicher zum anderen. Ob das eine Diskette,
> >> Festplatte
> >> oder DVD ist - es ist und bleibt Kopieren.
> >> Da kann man sich freuen, ein Unixsystem zu haben, daß per se immer
> >> darauf
> >> angelegt ist, Aufgaben einfach und durch kleine Module zu realisieren.
> >> In diesem Fall durch einen einzigen Befehl!
> >> Danke, Emil
--
Registered Linux User since 19940320
--------------------------------------------------
Emil Stephan, Marktplatz 39, 53773 Hennef, Germany
voice: +49-2242-84438
Accelerate Windows: 9.81 m/sec^2 would be adequate
--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx
| < Previous | Next > |