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Re: Probleme mit rsync und SSH
  • From: Horst Templer <horst.templer@xxxxxx>
  • Date: Wed, 22 Aug 2007 23:58:40 +0200
  • Message-id: <46CCB190.4060706@gmx.de>
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA256

Hallo Liste, Andre und Joachim,

vielen Dank für Eure bisherige Hilfe.

Also da fühle ich mich ja fast schuldig das ich hier nen "Glaubenskrieg"
ausgelöst habe ;-)
Die besagte, ursprüngliche, Zeile ist auf meinem Mist gewachsen.
Zur Erklärung warum:
Die Option -r ist wirklich in -a enthalten - ist aber so ne dumme
Angewohnheit von mir das trotzdem nochmal mit anzugeben.
Die Option -v brauche ich immer, da selbst unbeaufsichtigte rsync läufe
gelogt werden und ich wissen will was genau passiert ist

Auf keinem meiner Server rennt ein rsyncd, weder als daemon, noch per
inetd oder xinetd gestartet.
Habs grad nochmal nachgeschaut.
Wäre aber das vielleicht die Lösung des Problems?

Soweit mir bekannt ist bewirkt die Option -e ssh, wie ihr schon gesagt
habt, das erst eine ssh-Verbindung aufgebaut wird, die das Login regelt
und dann erst wird rsync durch den Tunnel geschoben.
Ob dabei ein Key oder ein Passwort zum Einsatz kommt ist für rsync an
sich unerheblich.
Die Probleme habe ich sowieso mit oder ohne Key.

Im übrigen möchte ich sowieso keine Loginmöglichkeit von außen ohne ssh
haben, da die Server im Internet stehen.
Wäre mir zu leichtsinnig.

Ob die Server alle im selben Netz stehen, kann ich nicht genau sagen.
Die Vermutung liegt nahe, da ein traceroute von meinem Arbeitsplatz aus
die gleiche Anzahl an Hops zurück gibt.

Kennt jemand vielleicht außer der man-Page noch eine gute Doku zu dem Thema?

Gruß
Horst

Joachim Marx schrieb:
Hallo Andre,

Andre Tann wrote:
Hm... Also die Daten, die rsync von a nach b schiebt, die tunneln
doch durch den ssh-Tunnel durch, wenn auf der Empfängerseite nur ein
sshd läuft, oder? Also hat rsync doch was mit ssh gemein, denn es
reicht doch der Aufruf
rsync -a /lokale/daten user@host:/blabla

um zur Empfängerseite nur via sshd Daten zu schaufeln.

Anders gefragt: was ist der Unterschied zwischen obigem Aufruf, und
rsync -a -e ssh /lokale/daten user@host:/blabla


Lies mal in man rsync den Abschnitt:
USING RSYNC-DAEMON FEATURES VIA A REMOTE-SHELL CONNECTION

"From the user's perspective, a daemon transfer via a remote-shell
connection uses nearly the same command-line syntax as a normal
rsync-daemon transfer, with the only exception being that you must
explicitly set the remote shell program on the command-line with the
--rsh=COMMAND option."

Du MUSST also explizit die Verwendung einer Remote Shell angeben,
entweder per "--rsh" oder "-e".
Und ssh ist ja nur ein sicherer Ersatz von rsh als remote shell.
Andernfalls verbindet sich dein rsync mit dem rsyncd auf dem
entfernten Rechner (Port 873 IIRC). Natürlich ohne ssh.

Erklär das mal genauer - ich kann bei meinen Standard-Susis immer
Daten per rsync übertragen, auch wenn ich drüben nur einen sshd sehe.
Da hab ich nix speziell eingerichtet.



Bist Du sicher, dass "drüben" der rsyncd in /etc/xinet.d/rsync
disabled ist?
Der rsyncd wird nämlich remote per inetd gestartet, wenn Du eine rsync
Verbindung ohne "-e ssh" (bzw --rsh=...) machst.


Joachim


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Charset: ISO-8859-1

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