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Re: nochmal nvidia 10.2
- From: Michael Poertner <michael_poertner@xxxxxx>
- Date: Mon, 2 Apr 2007 10:22:08 +0200
- Message-id: <200704021022.08717.michael_poertner@xxxxxx>
Hallo Bodo!
Am Sonntag, 1. April 2007 schrieb Bodo Wlaka:
> wo liegt hier der Fehler?
> Muß ich mir einen kernel ohne rivafb bauen?
Nein. Eher ein passendes Nvidia-Kernelmodul zum SuSE-Kernel.
> Ich wills zum laufen bekommen mit yast.
> Komischerweise passiert das mit mit dem sh-skript von nvidia.
> Bloß sind da die fps-Werte arg niedrig (~750fps)trotz 3d.
Ich habe mit dem selben Problem zu kämpfen (siehe Multimedia-de-Liste), daß in
Sachen 3D (sprich OpenGL-Unterstützung) hardware-mäßig bei mir gar nichts
läuft.
Ich glaube Du hast den selben Fehler gemacht wie ich, indem Du direkt nach der
Installation die Nvidia-Treibersoftware (*.pkg.run) aufgespielt hast. So bin
ich auch vorgegangen und habe seit dem nur noch Ärger.
Seit neuestem liefert SuSE die notwendigen Nvidia-Treiber auf ihren
Installations-Medien gleich mit, was bis SuSE10.0 (von 10.1 habe ich keine
Kenntnis) noch nicht der Fall war. Und diese werden ohne viel Aufsehens
gleich mit installiert. Namentlich sind das: x11-video-nvidia und
nvidia-gfx-kmp-default (Abhängig vom installierten Kernel).
Es gibt also Überscheidungen bei den Treibern, wenn man nachträglich das
Shellprogramm von Nvidia installiert.
> Irgendeinen Tip.
> Laufen tut es jetzt mit dem nv-treiber
Melde Dich als root auf der Textkonsole an und fahre das X11-System mit "init
3" herunter. Schmeiße die Nvidia-Software mit "nvidia-installer --uninstall"
herraus und entferne das Nvidia-Kernelmodul mit "rmmod nvidia".
Rufe "yast" auf und füge als zusätzliche Installationsquelle ein:
Protocol: HTTP
Server Name: : download.nvidia.com
Directory on Server: /opensuse/10.2
Achtung! Leider haben SuSE/Nvidia vergessen, ein passendes Nvidia-Kernelmodul
zum aktuellen SuSE-Kernel 2.6.18.8 bereit zu stellen. Hier liegen welche nur
für 2.6.18.2 vor. Leider fehlt aber auch das Tool nvidia-installer im
Software-Paket x11-video-nvidia.
Danach installierst Du die beiden oben genannten SuSE-Pakete von der Neu
angelegten Nvidia-Installationsquelle. Am besten spielst Du auch die
Kernelquellen zu 2.6.18.8 ein, wenn das noch nicht geschehen ist.
Dann beendest Du yast und rufst "sax2 -r" auf. Fertig. Mit "init 5" auf
Runlevel 5 hochfahren (das Nvidia-Logo sollte erscheinen) und ausloggen.
Zumindest hast Du dann schon einmal mit Nvidia-Hardware beschleunigtes
2D-Video. Wie das allerdings mit beschleunigtem 3D (sprich OpenGL) bei
SuSE-10.2 aussieht, habe ich mittlerweile meine Zweifel (Verzweiflung???).
Ich habe den Verdacht, daß die 3D-Applikationen gar nicht auf die
NVidia-Libraries zurückgreifen, sondern nur auf die von Mesa. Die
3D-Programme brechen jedenfalls beim Aufruf immer wieder mittendrin ab.
Frage an die Listenteilnehmer: Hat hier Jemand die gleichen Phänomene und
eventuell eine Lösung?
Gruß,
Michael
--
Lese das Handbuch. man ist Dein Freund.
--
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opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
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Am Sonntag, 1. April 2007 schrieb Bodo Wlaka:
> wo liegt hier der Fehler?
> Muß ich mir einen kernel ohne rivafb bauen?
Nein. Eher ein passendes Nvidia-Kernelmodul zum SuSE-Kernel.
> Ich wills zum laufen bekommen mit yast.
> Komischerweise passiert das mit mit dem sh-skript von nvidia.
> Bloß sind da die fps-Werte arg niedrig (~750fps)trotz 3d.
Ich habe mit dem selben Problem zu kämpfen (siehe Multimedia-de-Liste), daß in
Sachen 3D (sprich OpenGL-Unterstützung) hardware-mäßig bei mir gar nichts
läuft.
Ich glaube Du hast den selben Fehler gemacht wie ich, indem Du direkt nach der
Installation die Nvidia-Treibersoftware (*.pkg.run) aufgespielt hast. So bin
ich auch vorgegangen und habe seit dem nur noch Ärger.
Seit neuestem liefert SuSE die notwendigen Nvidia-Treiber auf ihren
Installations-Medien gleich mit, was bis SuSE10.0 (von 10.1 habe ich keine
Kenntnis) noch nicht der Fall war. Und diese werden ohne viel Aufsehens
gleich mit installiert. Namentlich sind das: x11-video-nvidia und
nvidia-gfx-kmp-default (Abhängig vom installierten Kernel).
Es gibt also Überscheidungen bei den Treibern, wenn man nachträglich das
Shellprogramm von Nvidia installiert.
> Irgendeinen Tip.
> Laufen tut es jetzt mit dem nv-treiber
Melde Dich als root auf der Textkonsole an und fahre das X11-System mit "init
3" herunter. Schmeiße die Nvidia-Software mit "nvidia-installer --uninstall"
herraus und entferne das Nvidia-Kernelmodul mit "rmmod nvidia".
Rufe "yast" auf und füge als zusätzliche Installationsquelle ein:
Protocol: HTTP
Server Name: : download.nvidia.com
Directory on Server: /opensuse/10.2
Achtung! Leider haben SuSE/Nvidia vergessen, ein passendes Nvidia-Kernelmodul
zum aktuellen SuSE-Kernel 2.6.18.8 bereit zu stellen. Hier liegen welche nur
für 2.6.18.2 vor. Leider fehlt aber auch das Tool nvidia-installer im
Software-Paket x11-video-nvidia.
Danach installierst Du die beiden oben genannten SuSE-Pakete von der Neu
angelegten Nvidia-Installationsquelle. Am besten spielst Du auch die
Kernelquellen zu 2.6.18.8 ein, wenn das noch nicht geschehen ist.
Dann beendest Du yast und rufst "sax2 -r" auf. Fertig. Mit "init 5" auf
Runlevel 5 hochfahren (das Nvidia-Logo sollte erscheinen) und ausloggen.
Zumindest hast Du dann schon einmal mit Nvidia-Hardware beschleunigtes
2D-Video. Wie das allerdings mit beschleunigtem 3D (sprich OpenGL) bei
SuSE-10.2 aussieht, habe ich mittlerweile meine Zweifel (Verzweiflung???).
Ich habe den Verdacht, daß die 3D-Applikationen gar nicht auf die
NVidia-Libraries zurückgreifen, sondern nur auf die von Mesa. Die
3D-Programme brechen jedenfalls beim Aufruf immer wieder mittendrin ab.
Frage an die Listenteilnehmer: Hat hier Jemand die gleichen Phänomene und
eventuell eine Lösung?
Gruß,
Michael
--
Lese das Handbuch. man ist Dein Freund.
--
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