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Re: fetchmail daemon gestoppt; trotzdem werden Emails runtergeladen :-(
  • From: Arno Lehmann <al@xxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 07 Mar 2007 02:09:38 +0100
  • Message-id: <45EE10D2.8050907@xxxxxxxxxxxxxx>
Hi,

On 3/7/2007 1:47 AM, Burkhard Schichtel wrote:
Hallo!

Falls Du dich beleidigt fühlst, tut es mir leid. Die Mail war weniger beleidigend als eher zynisch gemeint,

Damit sollte man seeehr zurückhaltend sein...

weil wir hier seit Tagen aneinander vorbei diskutieren, was ich offensichtlich wieder nicht rüberbringen konnte.

Dass hier aneinander vorbeidiskutiert wurde ist mir in der Tat nicht aufgefallen. Denn mir scheint dass der Sachverhalt klar ist, die Problemlösung inzwischen sowieso, und jetzt nur die Frage bleibt ob das ein ernster Fehler, ein böser Microsoftscher Automatismus, eine Komfortfunktion, oder einfach nur nachlässige Konfiguration war.

(Nur um das nochmal klarzustellen: Meiner Meinung nach scheint es sich um eine Komfortfunktion in Verbindung mit nicht verstandener Funktinsweise zu handeln. Ob am letzen Punkt eine ungenügende Dokumentation schuld ist weiss ich nicht.)

Zum inhaltlichen nur soviel: Die Abwägung ist eigentlich ganz einfach:
Entweder, der User möchte, dass die Mails geholt werden, dann hat er keinen Grund fetchmail zu deaktivieren und wenn er es nicht möchte deaktiviert er fetchmail.

Nein.

Es sind ja zwei Mechanismen im Spiel: Fetchmail als daemon, und Fetchmail im ip-up-Geraffel.

Diese beiden Mechanismen werden unterschiedlich aktiviert und deaktiviert.

Dieser Unterschied wird offenbar im Yast-Setup nicht klar. Ich kann das nicht beurteilen, denn ich benutze das nicht in der Form.

Einen Grund warum das System dann trotzdem noch eigenmächtig die Emails abholt kann ich auch mit viel guten Willen nicht erkennen, zumal die Mails dann in der lokalen Mail landen, die der Benutzer garnicht mehr abfragt.

Was wiederum aber dem Yast nicht bekannt ist (sein kann).

Aber vielleicht kannst Du mir ja einen guten und überzeugenden Grund nennen, welchen Vorteil es hat, dass Suse die Mails gegen den ausdrücklichen Wunsch des Users abholt.

Ich bin jetzt schon ziemlich sicher dass ich keinen Grund nennen kann den *du* gut und überzeugend findest.

Ich hole mal etwas aus.

Du hast, glaube ich, in diesem Thread selber geschrieben dass du von einem Unix erwartest dass es tut was der Benutzer konfiguriert.

Der Beutzer hat offenbar im Yast eine Konfiguration erstellt, die das automatische Mail-Holen per Fetchmail beinhaltet.

Später hat er dann eine *andere* Art, fetchmail zu betreiben, deaktiviert.

Die ursprünglich mal eingeschaltete Variante blieb offenbar an.

Wie kann Yast oder eine andere Instanz dann automatisch bestimmen dass die ip-up-Variante deaktiviert werden soll?

Ich sehe da eigentlich zwei mögliche Problemquellen: Entweder ist das Verhalten mit Fetchmail-Konfiguration bei der Internet-Einwahl nicht dokumentiert, oder die Dokumentation wurde nicht gelesen.

Den ersten Fall würde ich als Defekt betrachten, den zweiten nicht.

Wie bereits geschrieben, ich kann das hier nicht überprüfen. Jemand der's kann sollte das tun und einen Bugreport schreiben.

Gute Nacht nochmal,

Arno

Gruß

Burkhard

--
IT-Service Lehmann al@xxxxxxxxxxxxxx
Arno Lehmann http://www.its-lehmann.de

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