Mailinglist Archive: opensuse-de (1791 mails)

< Previous Next >
Re: Es Hilft kein Jammern
  • From: Thomas Winter <thowinter@xxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 18 Nov 2006 16:00:11 +0100
  • Message-id: <200611181600.12542.thowinter@xxxxxxxxxxxxxx>
Am Saturday 18 November 2006 15:26 schrieben Sie:
> On Sat, Nov 18, 2006 at 02:52:01PM +0100, Thomas Winter wrote:
> > Am Wednesday 15 November 2006 22:02 schrieb Bernd Glueckert:

> > > Es macht nicht den Eindruck, dass durch den MS-Deal irgendetwas für die
> > > SuSE-Seite besser wird. Wo MS eingestiegen ist, ist es bisher kaum
> > > besser, aber dafür viel teurer geworden. Letztes Beispiel ist Navision.
> >
> > Es keine SuSE Seite mehr. Es ist ein Vehikel von Mircosoft im Kampf
> > gegen Wettbewerb und OpenSource und dient jetzt sozusagen höheren Zielen.
> > Und als solches wird es auch eingesetzt werden. Daher interessieren auch
> > operative Zahlen bei dem Vehikel nicht.
>
> So ein Quatsch.
>
> SUSE ist immer noch ein Set von Linux Distributionen, genau wie vorher.
>
> Das da ein Vertrag abgeschlossen, aendert daran gar nichts.

Es zeigt auf welcher Seite man steht.

Ballmer: "nur wer Suse nutzt, habe für die Nutzung von Microsofts
geistigen Eigentumsrechten korrekt bezahlt".

Ballmer gab laut Computerworld in einer Frage- und Antwort-Runde auf
einer Konferenz der Professional Association for SQL Server (PASS) in
Seattle an, dass "jeder Linux-Nutzer eine ungenannten Verbindlichkeit in
seiner Bilanz" stehen habe.

Ballmer: "Novell bezahlt, damit sie ihren Kunden sagen können, sie seien
adäquat geschützt."


Hat Novell diese Äußerungen dementiert? Nein, dann könnte man es als
Zustimmung werten.

Statt sich gegen Microsoft zu solidarieren denkt man kann sich mit Mircosoft
als Geschäftspartner eine Scheibe vom Kuchen abschneiden und einen
Wettbewerbsvorteil erreichen.

Dafür hat man das Lager gewechselt.

> (Die Intention des Vertrags ist auch mehr noch-nicht-Linux Kunden
> zu Linux zu bewegen, falls diese Angst hatten, verklagt zu werden.)

Angst schüren, Kunden kriminalisieren und dann Rechtsschutzversicherungen
verhökern.

OpenSource sollte politisch geschützt und gestützt werden und Rechtssicherheit
für den Anwender und Entwickler nicht durch gnädig gebundelte
Rechtsschutzversicherungen eine Monopolanbieters an einzelne Distributionen
verkauft werden.

Ziel ist hier doch eindeutig eine Spaltung von Linux-Distributionen oder
Nutzer in mit (Microsoft)RechtsNichtverklagzusage und ohne.








--
Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an:
opensuse-de+unsubscribe@xxxxxxxxxxxx
Um eine Liste aller verfuegbaren Kommandos zu bekommen, schicken
Sie eine Mail an: opensuse-de+help@xxxxxxxxxxxx

< Previous Next >
Follow Ups