Mailinglist Archive: opensuse-de (1798 mails)

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Re: Verständnisproblem: XEN
From: "Andre Tann" <atann@xxxxxxx>
Sebastian Meßmer, Dienstag, 26. September 2006 15:09:

ist vielleicht ne dumme Frage, aber was bringt es überhaupt, wenn
man seine Server über XEN trennt?
Man braucht dann doch für jeden Server eine Kopie des
Betriebssystems, also viel mehr Speicherplatz, als wenn man alle
Serverdienste auf einer Maschine laufen lassen würde !?

Das stimmt. Aber so ein OS braucht nicht so arg viel Speicherplatz
(hab soeben vier Platten mit je 500 GB gekauft, eine kostet 180
EUR...).
Demgegenüber kannst Du Maschinen einrichten zum experimentieren, Du
kannst auf der einen unsichere Dienste laufen lassen, während auf
der anderen ein Produktivsystem läuft. Du kannst immer wieder in
kürzester Zeit eine definierte Umgebung für ein System
bereitstellen, dieses System dann immer wieder neu starten, ohne
die anderen zu beeinflussen, sprich: ohne die ganze Kiste neu
starten zu müssen, usw.

Ich fände es schon ganz nett, wenn ich hier am Groupware-Server
Wartungen durchführen könnte, ohne dafür gleich die ganze Kiste und
damit das Mailsystem lahmlegen zu müssen.

Ach, da fallen mir tausend praktische Dinge ein für sowas...Mehrere
Webserver auf mehreren Kisten wäre noch eine Idee. Wird der eine
gehackt, betrifft das nicht die andere Domäne.

nun da wäre OpenVZ bzw. VServer wohl resourcenschonender, aber zusätzlich hast Du bei XEN noch die Möglichkeit unterschiedliche Kernel und auch unterschiedliche OS zu installieren. Ich möchte mich ein bischen in debian einarbeiten, da läuft jetzt ne Testkiste unter XEN, ebenso noch CentOS, Fedora und Gentoo ...

HTH
Daniel

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