Mailinglist Archive: opensuse-de (1962 mails)

< Previous Next >
Re: setuid bei skript
  • From: Martin Ereth <martin.ereth@xxxxxxxx>
  • Date: Wed, 30 Aug 2006 14:25:30 +0000 (UTC)
  • Message-id: <44F59FD3.4060307@xxxxxxxx>
Dr. Jürgen Vollmer schrieb:
> Am Mittwoch, 30. August 2006 14:54 schrieb Cornelia Böttge:
>> es ist zwar bestimmt schon 1.000 mal behandelt worden, aber ich finde
>> irgendwie nichts dazu, was ich auch verstehe.
>> Ich möchte ein Skript erstellen, mit dem ein DAU ein NFS-System (was erst
>> *nach* dem Arbeitsrechner eingeschaltet wurde) mounten kann, ohne erst in
>> die Konsole zu müssen, Root werden und mount -a einzugeben bzw. ohne den
>> lästigen Neustart zur automatischen Einbindung.
>> Das muss doch eigentlich recht einfach sein?
[..]
>> Ach ja: System ist Suse 10.1
>
> Dazu gibt's autofs.
> Ein einfachs (z.B.) ls /net/HOST/home/USER und das Verzeichnis wird
> automatisch gemountet. Mehr dazu mit man autofs
>
> Beliebige Kommands mittels root-Rechen als Normal-User ablaufen lassen:
> man sudo

Sollte die Geschichte mit autofs nicht aufgehen (ich denke, du musst einen
entsprechenden fstab-Eintrag anlegen! (mit Dateisystemtyp == autofs), bietet sich noch
ein fstab-Eintrag mit Option users an, denn dann kann ein User das mounten (auch im
Skript)

Beispiel:
User a soll /dev/hda3 nach /mnt mounten dürfen (es ist ein ext3-FS):

fstab-Eintrag:
/dev/hda3 /mnt ext3 noauto,users 0 0

(Anmerkung: noauto, damit es nicht beim Systemstart gemountet wird)

Und dein Skript beliebigen Namens, das du dann als User a ausführen kannst:
!/bin/sh
mount /mnt


Sollte es so nicht funktionieren oder deinen Wünschen entsprechen, würde ich es dann
mit sudo versuchen.

Bei Fragen immer zu erreichen!

Martin

P.S.: Nichts gegen autofs, aber ich denke, dass der fstab-Eintrag und das Skript die
bessere Wahl sind.

< Previous Next >
Follow Ups