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Re: Datensicherung auf CD
  • From: Ralph Müller <rmue@xxxxxx>
  • Date: Thu, 15 Jun 2006 09:19:29 +0200
  • Message-id: <1150355971.7456.36.camel@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Am Mittwoch, den 14.06.2006, 17:39 +0200 schrieb Achim Schaefer:
> ich möchte gerne einen Dateibaum auf CD sichern und frage mich nun, ob
> tar ein sinnvolles Dateiformat ist. Ja, ich kenne die FAQ, in der
> steht, dass tgz nicht sinnvoll ist, aber wenn ich das richtig
> verstanden habe, geht es dabei um die Komprimierung, die Probleme
> verursacht.

Ja, so habe ich es auch verstanden.

> Meine Frage ist, ob ein unkomprimiertes tar Archiv weniger Probleme
> macht. Gibt es die Möglichkeit, bei einem Dateifehler den Rest des
> Archivs dennoch zu extrahieren?

Unkomprimiertes tar ist sicherer. Sofern die Kapazität ausreicht kannst
Du den Dateibaum auch direkt ohne tar auf CD bannen.
(Mit "du -hc /DeinWurzelVerzeichnis" kannst Du die Größe feststellen
obs draufpaßt.)
Dann allerdings empfehle ich bei einer großen Verzeichnistiefe mkisofs
die Option "-iso-level 4" mitzugeben.

Afio wäre noch eine Alternative, kann ich aber nicht viel dazu sagen.

LG,
Ralph

PS: Die Sache mit der Unsicherheit von komprimierten tar-Archiven wurde
in der Vergangenheit ja oft genug erörtert, habe aber leider den
Eindruck, daß hier solche Archive _von_vornherein_ verdammt werden, was
ich als ungerechtfertigt empfinde. Wenn man sich über den niedrigeren
"Sicherheitslevel" komprimierter tar-Archive bewußt ist kann man finde
ich (insbesondere bei kleinen tar-s) tgz schon benutzen. Und beim Backup
ist die Sicherheit zum Großteil auch von weiteren Faktoren wie das
verwendete Backup-Medium und der Lagerdauer abhängig.



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