Mailinglist Archive: opensuse-de (1852 mails)
| < Previous | Next > |
Re: OT: Ausgabereihenfolge bei find
- From: Manfred Hollstein <manfred@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Fri, 5 May 2006 11:49:02 +0200
- Message-id: <20060505094902.GA31384@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Moin,
On Fri, 05 May 2006, 10:32:49 +0200, Dr. Jürgen Vollmer wrote:
> Hallo allerseits,
>
> in welcher Reihenfolge gibt find eigentlich seine Dateinamen aus?
>
> Ich vermute mal, in der wie sie in den Verzeichniseinträgen des Dateisystems
> enthalten sind.
Soweit ich weiss, ja.
> Gibt es eine Möglichkeit diese zu "normalisieren"?
> Klar:
> find DIR | sort
> nur: das sortiert alle, und das kann dauern.
>
> Mir würde es reichen, wenn in jedem Verzeichnis, die Einträge sortiert wären.
> Geht das mit find?
Nicht dass ich wuesste, aber:
> Hintergrund:
> Ich ziehe mit rsnapshot ein Backup meines Servers auf einen anderen
> Rechner. Da ich misstrauisch bin, möchte ich 100% sicher sein, daß das
> Backup auch wirklich identisch zur Quelle ist _und_ alle Dateien auch
> gesichert wurden (da scheint es ein Problem zu geben, sieh ein älteres
> Posting von mir).
>
> Zum Testen berechne ich also die md5sum aller Dateien auf dem Server und
> dem Backup-Rechner und vergleiche die. Wenn die Dateien nun in
> unterschiedlicher Reihenfolge von find abgeliefert werden, dann hab' ich
> ein Problem mit diff.
>
> Deshalb also "normalisieren". find | sort dauert einfach sehr lange,
> eine Verzeichnis-lokale Sortierung würde ja reichen.
Das "Normalisieren" kannst Du doch sort selber ueberlassen; erzeuge zwei
zusaetzliche Hilfsdateien, indem sort nur nach dem zweiten Feld in der
Ursprungsdatei sortiert:
$ sort -k 2 < MD5SUMS-1 > MD5SUMS-1.sorted
$ sort -k 2 < MD5SUMS-2 > MD5SUMS-2.sorted
$ diff -q MD5SUMS-1.sorted MD5SUMS-2.sorted
> Abgesehen von obigem Misstrauen kann einem die m5sum auch helfen,
> Probleme (=ungewünschte Modifikationen) in selten genutzten Dateien zu
> erkennen, wenn es mal einen Festplatten-Defekt gab (ist alles schon
> passiert....). Man muß halt nur einige ältere Listen haben.
>
> Bye
> Jürgen
HTH, cheers.
l8er
manfred
On Fri, 05 May 2006, 10:32:49 +0200, Dr. Jürgen Vollmer wrote:
> Hallo allerseits,
>
> in welcher Reihenfolge gibt find eigentlich seine Dateinamen aus?
>
> Ich vermute mal, in der wie sie in den Verzeichniseinträgen des Dateisystems
> enthalten sind.
Soweit ich weiss, ja.
> Gibt es eine Möglichkeit diese zu "normalisieren"?
> Klar:
> find DIR | sort
> nur: das sortiert alle, und das kann dauern.
>
> Mir würde es reichen, wenn in jedem Verzeichnis, die Einträge sortiert wären.
> Geht das mit find?
Nicht dass ich wuesste, aber:
> Hintergrund:
> Ich ziehe mit rsnapshot ein Backup meines Servers auf einen anderen
> Rechner. Da ich misstrauisch bin, möchte ich 100% sicher sein, daß das
> Backup auch wirklich identisch zur Quelle ist _und_ alle Dateien auch
> gesichert wurden (da scheint es ein Problem zu geben, sieh ein älteres
> Posting von mir).
>
> Zum Testen berechne ich also die md5sum aller Dateien auf dem Server und
> dem Backup-Rechner und vergleiche die. Wenn die Dateien nun in
> unterschiedlicher Reihenfolge von find abgeliefert werden, dann hab' ich
> ein Problem mit diff.
>
> Deshalb also "normalisieren". find | sort dauert einfach sehr lange,
> eine Verzeichnis-lokale Sortierung würde ja reichen.
Das "Normalisieren" kannst Du doch sort selber ueberlassen; erzeuge zwei
zusaetzliche Hilfsdateien, indem sort nur nach dem zweiten Feld in der
Ursprungsdatei sortiert:
$ sort -k 2 < MD5SUMS-1 > MD5SUMS-1.sorted
$ sort -k 2 < MD5SUMS-2 > MD5SUMS-2.sorted
$ diff -q MD5SUMS-1.sorted MD5SUMS-2.sorted
> Abgesehen von obigem Misstrauen kann einem die m5sum auch helfen,
> Probleme (=ungewünschte Modifikationen) in selten genutzten Dateien zu
> erkennen, wenn es mal einen Festplatten-Defekt gab (ist alles schon
> passiert....). Man muß halt nur einige ältere Listen haben.
>
> Bye
> Jürgen
HTH, cheers.
l8er
manfred
| < Previous | Next > |