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Re: root-Partition pötzlich read-only
  • From: Uwe Diederich <U.Diederich@xxxxxx>
  • Date: Sun, 09 Apr 2006 11:45:04 +0200
  • Message-id: <4438D7A0.2070404@xxxxxx>
David Haller schrieb:
Hallo,

Am Sat, 08 Apr 2006, Uwe Diederich schrieb:
und dem anschließend verlinken durchgeführt. Der dann erforderliche reboot hat den grundsätzlichen Fehler an dieser Idee sofort deutlich gemacht: Während des Systemstarts wird bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt auf Dateien im var-Verzeichnis zugegriffen. Die home-Partition ist dann noch nicht gemounted.

Prinzipiell geht das schon, bei mir ist /var/ nicht auf der
/-Partition:

==== /var/log/boot.msg ====
<6>kjournald starting. Commit interval 5 seconds
<6>EXT3-fs: mounted filesystem with ordered data mode.
<4>VFS: Mounted root (ext3 filesystem) readonly.
<6>Freeing unused kernel memory: 304k freed
<6>Adding Swap: 530136k swap-space (priority 666)
<6>Adding Swap: 530136k swap-space (priority 666)
<6>EXT3 FS 2.4-0.9.19, 19 August 2002 on ide1(22,5), internal journal
<6>kjournald starting. Commit interval 5 seconds
<6>EXT3 FS 2.4-0.9.19, 19 August 2002 on ide1(22,8), internal journal
<6>EXT3-fs: mounted filesystem with ordered data mode.
<6>kjournald starting. Commit interval 5 seconds
<6>EXT3 FS 2.4-0.9.19, 19 August 2002 on ide1(22,9), internal journal
<6>EXT3-fs: mounted filesystem with ordered data mode.
[..]
<6>EXT3-fs: mounted filesystem with ordered data mode.
Kernel logging (proc) stopped.
Kernel log daemon terminating.
====

ide1(22,9) ist /dev/hdc9 und die Partition auf der /var/ liegt.
Soweit ich mich erinnere bietet YaST während der Installation auch an, /var auf eine andere Partition zu verlegen (allerdings nicht in ein Verzeichnis auf eine andere Partition).
Auf der Konsole folgt erst dann "creating /var/log/boot.msg", was bei
mir der erste Zugriff auf /var/ ist.

Mein System basiert aber auf einer SuSE 6.2 / Kernel 2.4.25 und es
kann sein, dass es bei neueren SuSEn schon frueher zu Zugriffen kommt,
aber bei der 9.1 scheint dies nicht der Fall zu sein.

Achso: wenn du in den initlevel S bootest, dann werden ausser der
/-Partition _keine_ Partitionen gemounted, dann kommt es natuerlich zu
Fehlermeldungen wenn /var/ auf ner anderen Partition liegt. Im
Normalbetrieb (initlevel 1-5) werden die Partitionen mit 'auto' in der
fstab aber ja gemounted und dann sollte es klappen -- ich kenne aber
die aktuellen SuSEn nicht.
Ich habe in meinem Grub-Menü zwei Einträge: Der eine startet das System im Default-Runlevel, der in der inittab festgelegt ist. Das ist bei mir 5. Der zweite ist auf runlevel 1 fest verdrahtet (ggf. für Wartung, Reparatur, etc.). Wenn ich var nach /home/var auslagere, dann startet Linux eine Konsole, die mich zur Eingabe des /root-Passwortes /*und* die ich nur via Control-D wieder verlassen (=reboot) kann. Das dürfte der initlevel S sein.
Da auch der remount nicht zu >funktionieren scheint,

Woran machst du das fest? Weil 'mount' das nicht ausgibt? Nimm
'cat /proc/mounts' wenn du wissen willst, was wie wo gemounted ist.
mount - das habe ich bereits gelernt - scheint nur dazu nützlich, um anzuzeigen, welche Partition eingebunden sind und wie sie ursprünglich gemounted wurden. Hier zeigte aber auch /proc/mounts immer noch ro an. Auch ein touch auf eine Datei in diesem Verzeichnisbaum schlug fehl, weil read-only. Andererseits kann ich einen logischen Fehler im Aufruf von remount nicht ausschließen, der zum einen keine Fehlermeldung hervorruft, zum anderen aber auch nicht wirlich das tat, was ich wollte.
Ich werde also auf die Ausgabe von Konsole 10 zurückgreifen müssen.

Das kann / sollte man zusaetzlich. Und auch auf Konsole 8 sollte man
nen Blick werfen. Mach z.B. mal SysRq + s und schau auf tty8.

Auf meiner Konole 8 sehe ich nur einen einsamen Cursor blinken. Ein SysRq + s (Crtl+Alt+Druck+s?) zeigt keine Wirkung. Auch meine /etc/syslog.conf enthält keinen Eintrag für tty8. Fehlt da vielleicht eine Zeile?

Uwe


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