Mailinglist Archive: opensuse-de (1522 mails)

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Re: root-Partition pötzlich read-only
  • From: Uwe Diederich <U.Diederich@xxxxxx>
  • Date: Sat, 08 Apr 2006 12:08:39 +0200
  • Message-id: <44378BA7.8070200@xxxxxx>
David Haller schrieb:
Aber das 'mount'/'remount' koennte in nem script stehen. Achso: auf
Konsole 10 und 8 steht auch nix? dmesg?
Zu meiner Schande muss ich gestehen dort nicht nachgesehen zu haben. Bei mir läuft display_messages, das mir das log auf dem Hintergrund anzeigt. Im allgemeiner sehr brauchbar, um das System im Auge zu behalten. In diesem besonderen Fall habe ich allerdings nicht berücksichtigt, das dabei auch nur die Datei angezeigt wird, ähnlich einem tail -f.
Dann waere es tatsaechlich mal
ne Idee auf ner anderen Partition zu loggen. Das umstellen solltest du
im initlevel S machen:

init S
mkdir -p /home/var/log
cd /home/var/log
ls /var/log/ | grep -v '\.gz' | xargs touch
cd /
rcsyslog stop
mv -i /var/log /var/log.org && ln -s /home/var/log /var/log
rcsyslog start
init 3

So muesste das ungefaehr klappen.

Ich habe das von einem Rettungssystem aus mit einem
tar c quelle | (cd ziel; tar xv)

und dem anschließend verlinken durchgeführt. Der dann erforderliche reboot hat den grundsätzlichen Fehler an dieser Idee sofort deutlich gemacht: Während des Systemstarts wird bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt auf Dateien im var-Verzeichnis zugegriffen. Die home-Partition ist dann noch nicht gemounted. Da auch der remount nicht zu funktionieren scheint, wären selbst bei einem ständig laufendem Rechner erhebliche Maßnahmen an einem nicht sauber heruntergefahrenen System notwendig, ehe er wieder gestartet werden kann. Daher sehe ich das nicht für ein wirklich praktikable Verfahren an.

Ich werde also auf die Ausgabe von Konsole 10 zurückgreifen müssen.

Uwe

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