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Re: Partition vergroessern?
- From: Christian Boltz <suse@xxxxxxxxx>
- Date: Wed, 22 Jun 2005 19:28:08 +0200
- Message-id: <200506221928.08841@xxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo Andreas, hallo Leute,
Am Sonntag, 19. Juni 2005 03:19 schrieb Andreas Feile:
> Christian Boltz, Sonntag, 19. Juni 2005 01:04:
> > (ich antworte auf die Ursprungsmail, weil ich von den
> > abenteuerlichen Vorschlägen im Rest des Threads Kopfweh
> > bekomme...)
> [...]
> > Nochwas: vergiss bitte _alle_ in diesem Thread genannten weiteren
> > Vorschläge. dd ist für ein Backup genauso ungeeignet wie die
> > Komprimierung (egal ob zip oder gzip), da bereits ein gekipptes
> > Bit das ganze Backup unbrauchbar machen kann!
>
> Was ist denn an meinem Vorschlag so abenteuerlich, daß man gleich
> Kopfweh kriegen muß davon? Das mit dem gekippten Bit ist OK. Aber
> dd finde ich ist hier schon das Mittel der Wahl. Denn der OP will
> an seiner Partitionstabelle herumbauen, das Root-FS verändern, usw.
> Wenn's blöd läuft, dann bootet die Kiste am Schluß nicht mehr. Wenn
> er nun ein Image hat, dann zieht er es zurück, und kann von vorne
> anfangen.
Mit einen dateiweisen Backup geht das auch. (Ja, man muss dann den
Bootloader neu installieren.)
Diskimages würde ich nur empfehlen, wenn das Dateisystem eine Macke hat
und man mehrere Chancen beim fsck haben will.
> Natürlich kann man auch von allen Dateien ein Backup anlegen, und
> wenn alles schief läuft, dann partitioniert man neu, legt alle FS
> neu an, und kopiert die Daten zurück. Aber das ist doch wesentlich
> umständlicher.
Nur geringfügig - dafür ist es deutlich flexibler.
Angenommen, bei der Größenänderung der Partition geht was schief - hilft
es Dir wirklich, wenn Du die Daten mit alter Partitionierung
zurückkopieren kannst? Die Partitionen haben dann immer noch die alte
Größe und Du musst es nochmal versuchen. (Falls der Fehler bei der
Umpartitionierung reproduzierbar ist, wird das eine Endlosschleife ;-)
Mit einem dateiweisen Backup partitioniert man wunschgemäß (und kann
sogar, falls gewünscht, auf ein anderes Dateisystem wechseln), kopiert
dann alles zurück und richtet den Bootloader neu ein. Geht immer.
Außerdem kann man das Backup auch später noch verwenden, falls man
versehentlich einzelne Dateien gelöscht hat.
Das Restaurieren einer Datei aus einem gesplitteten Diskimage
(Komprimierung hin oder her) dürfte dagegen deutlich schwieriger
werden...
Gruß
Christian Boltz
--
> ... und der bildschirm unter kde3 ist sauschnell geworden im
> vergleich zur 7.3.
Upps. Muß ich 'was b'sonderes beachten? Ich dachte eigentlich, daß der
Monitor mit seinen 34 Kg nicht so schnell abhaut ... :-)
[> Holger Poggel und Michael Nausch in suse-linux]
Am Sonntag, 19. Juni 2005 03:19 schrieb Andreas Feile:
> Christian Boltz, Sonntag, 19. Juni 2005 01:04:
> > (ich antworte auf die Ursprungsmail, weil ich von den
> > abenteuerlichen Vorschlägen im Rest des Threads Kopfweh
> > bekomme...)
> [...]
> > Nochwas: vergiss bitte _alle_ in diesem Thread genannten weiteren
> > Vorschläge. dd ist für ein Backup genauso ungeeignet wie die
> > Komprimierung (egal ob zip oder gzip), da bereits ein gekipptes
> > Bit das ganze Backup unbrauchbar machen kann!
>
> Was ist denn an meinem Vorschlag so abenteuerlich, daß man gleich
> Kopfweh kriegen muß davon? Das mit dem gekippten Bit ist OK. Aber
> dd finde ich ist hier schon das Mittel der Wahl. Denn der OP will
> an seiner Partitionstabelle herumbauen, das Root-FS verändern, usw.
> Wenn's blöd läuft, dann bootet die Kiste am Schluß nicht mehr. Wenn
> er nun ein Image hat, dann zieht er es zurück, und kann von vorne
> anfangen.
Mit einen dateiweisen Backup geht das auch. (Ja, man muss dann den
Bootloader neu installieren.)
Diskimages würde ich nur empfehlen, wenn das Dateisystem eine Macke hat
und man mehrere Chancen beim fsck haben will.
> Natürlich kann man auch von allen Dateien ein Backup anlegen, und
> wenn alles schief läuft, dann partitioniert man neu, legt alle FS
> neu an, und kopiert die Daten zurück. Aber das ist doch wesentlich
> umständlicher.
Nur geringfügig - dafür ist es deutlich flexibler.
Angenommen, bei der Größenänderung der Partition geht was schief - hilft
es Dir wirklich, wenn Du die Daten mit alter Partitionierung
zurückkopieren kannst? Die Partitionen haben dann immer noch die alte
Größe und Du musst es nochmal versuchen. (Falls der Fehler bei der
Umpartitionierung reproduzierbar ist, wird das eine Endlosschleife ;-)
Mit einem dateiweisen Backup partitioniert man wunschgemäß (und kann
sogar, falls gewünscht, auf ein anderes Dateisystem wechseln), kopiert
dann alles zurück und richtet den Bootloader neu ein. Geht immer.
Außerdem kann man das Backup auch später noch verwenden, falls man
versehentlich einzelne Dateien gelöscht hat.
Das Restaurieren einer Datei aus einem gesplitteten Diskimage
(Komprimierung hin oder her) dürfte dagegen deutlich schwieriger
werden...
Gruß
Christian Boltz
--
> ... und der bildschirm unter kde3 ist sauschnell geworden im
> vergleich zur 7.3.
Upps. Muß ich 'was b'sonderes beachten? Ich dachte eigentlich, daß der
Monitor mit seinen 34 Kg nicht so schnell abhaut ... :-)
[> Holger Poggel und Michael Nausch in suse-linux]
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