Mailinglist Archive: opensuse-de (2601 mails)

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Re: Systemwechsel....
  • From: Joerg Rossdeutscher <ratti@xxxxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 07 May 2005 00:27:26 +0200
  • Message-id: <20050506225216.4BA7352F7C7@xxxxxxxxxxxxxxxx>
Moin,

Am Freitag, den 06.05.2005, 15:19 +0200 schrieb Helga Fischer:
> Ich find's schade, daß Du gehst und das 'nur' wegen Fernsehen und
> Filmchen. Wäre ein Dualboot nicht eine Alternative gewesen? Oder nur
> das zu Benutzen, das unter Linux funktioniert und den Rest links
> liegen zu lassen, auf daß sich hier auch mal ein Wandel einstellt?

Das versteh ich nun wieder nicht... ich finde, genau dieses Thema bleibt
bei Linux viel zu oft außen vor. Was soll ich denn zu Hause mit einem
Computer, wenn eben gerade nicht Fernsehen, DVD, Audio und Filme?
Für mich zum Beispiel ist Flash ein absolutes Muss.

Genau sowas bringt mich in letzter Zeit auch wieder mal zum grübeln.
Neulich habe ich wieder einen ganzen Abend (erfolglos) damit verdaddelt,
TV-Out zum Laufen zu bringen, um eine DVD zu gucken. Letztlich bin ich
dann irgendwann mit meiner DVD fluchend zur Freundin... das nvidia-modul
mit dem nv von X11 mit dem falschen X-Tastaturtreiber und der falschen
Vertikalfrequenz blabla...laufendes Bild auf dem TV... blabla... X.org
statt Xfree.... googeln... mehr googeln... noch mehr googeln... auf dem
Monitor jetzt auch kein Bild mehr... ich wollte doch bloss 'ne DVD...

Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, Linux in die Tonne zu
kloppen und mir einen Mac zu holen. Das einzige, was mich noch schmerzt,
ist, dass es kein komplettes OpenSource-System ist, und das habe ich
nicht so gerne. Andererseits rennt unter diesem OS einfach alle makellos
und einfach - und es rennt einfach immer genau so, wie ich es erwarte.
Es ist ein funktionierendes Linux, ein modernes Unix, es ist
Windows-wie-Bill-es-gern-hätte, es ist gleichzeitig eine
Hochleistungs-DTP-Maschine, eine MultiMedia-Jukebox, einer
Programmiererkiste, ein Deppensicheres OS für den Deppen und ein
hochleistungsUnix für den Schrauber. Im Betrieb zweiten Monitor
einstecken, abreissen, ohne irgendwas zu machen ist Bild da, Bild weg,
DVD rein, läuft,... DragDrop von allen möglichen
Grafik-Text-HTML-Audio-Formaten, läuft alles wie eine eins. Linux hat
immer noch ein superschäbiges Copy-Paste wie vor 15 Jahren mein AtariST,
während der Mac, rein über Clipboard, einfach komplette
Freehand-Dokumente mit FLiesstext, Bilderm, Vektorzeichnungen in das
Konkurrenzprodukt Illustrator übernimmt. In EINEM Rutsch. Die ganze
Seite. Bilder im Clipboard? Unter Linux kein Gedanke - von kompletten
Layouts ganz zu schweigen. Mein System verweigert sogar gerade das
kopieren von Texten mit Sonderzeichen. Irgend so ein
Codepage-konvertierung-Iso-Ascii-Locale-irgendwas-Scheisse mal wieder.
Währenddessen ist ein Mac OS durch und durch reiner Unicode. Fertig. So
einfach geht das. Standardspruch: "Ist halt ein Mac.". Mit anderen
Worten: Du stellst verblüfft fest, dass Sachen "selbstverständlich"
funktionieren, bevor man als Techie schnell genug war, sich zu fragen,
wie die das hingekriegt haben...
Da ist Linux einfach noch lange nicht, wo MacOs vor 10 Jahren schon war.

...und der nächste Punkt sind die verfluchten krepeligen kranken
Desktops. Neulich habe ich mal wieder so eine Tour hinter mich gebracht
und die allerbrandneuesten Desktops ausprobiert. Gnome, KDE, XFCE,...
die anderen Namen habe ich vergessen. Fazit: Nach wie vor alles derartig
gequirlte Scheisse, dass ich weiterhin lieber xterms nutze(n muss). Alle
sind sie überladen mit den allergeilsten komplexen
Schickimickifunktionen vom Image-Browser bis zur Multimediadatenbank -
aber keiner, repeat:, keiner, scheint in der Lage zu sein, einfach
Operationen wie "Umbenennen" oder "Neuen Ordner anlegen" *schnell*
zugänglich zu machen. Alle kopieren/verschieben sie unberechenbar, je
nachdem was für Rechte oder Dateitypen man gerade anfasst. Teilweise
kann man nicht zwischen verschiedenen Instanzen von offenen Fenstern
hin- und herkopieren, oder muss sich mit einem zweiteiligen Fenster
rumquälen, wie es 1990 beim Norton Commander unter DOS schon Scheisse
war. Teilweise muss man beim kopieren Icons auf den Fenstertitel legen,
weil der freie Platz in den Fenstern nicht als "frei" zählt, sondern nur
der Raum unterhalb der Dateiauflistung - sprich: Ist das Fenster voll,
zählt gar nichts als Ziel zum reinkopieren. Keiner der Desktops scheint
sich in Dateiauswahlboxen einen VERNÜNFTIGEN Pfad merken zu können, und
zwar über den Reboot hinaus. Ganz übel ist Gnome, der geht IMMER mit
"/home/ratti" auf, obwohl ich seit drei Stunden in
"/disk2/website/html/images" arbeite. Und nach wie vor sind alle
Dateiauswahlboxen anscheinend optimiert für Monitore mit 40x30 Pixeln,
und so gehen dann auf meinem 1248x1024-Pixel-Monitor Dateiauswahlboxen
auf, in denen könnte man kein Matchbox-Auto parken. Keiner scheint
wirklich zu weitgehendem Drag'nDrop in der Lage zu sein, sprich:
- Ich ziehen ein Programm mit der Maus ins Menü und bekomme einen
Menüeintrag.
- Ich ziehe ein Bild aus dem Webbrowser nach Gnome, und der macht das
Bild auf.
- Ich ziehe ein Bild aus dem Webbrowser in den Texteditor, und ein Link
wird eingefügt.
Geht-alles-nicht. Wozu brauche ich dann überhaupt einen Desktop? Wenn er
die einfachsten Sachen nicht beherrscht? Keiner von ihnen?

...unnötig zu sagen, dass KDE, auch wenn es sonst besser aussieht als
die anderen, immer noch da ist, wo ich es vor 4 Jahren in die Tonne
getreten habe: Spiel ein kleines Update auf und-es-startet-nicht-mehr,
bis man den Verursacher irgendwo tief in ~/.kde/ gefunden hat. Es ist ja
so ermüdend. KDE wird offensichtlich von Spassvögeln programmiert, die
vor lauter Featuritis in ihrem Code die simpelsten Fehler nicht
abfangen. Wie kriegen die Newbies das eigentlich hin? Ich weiss ja
wenigstens, wo ich suchen muss - aber such doch mal, wenn du Einsteiger
bist, ohne Desktop keinen Zugang zum Web und zu Google hast und deine
einzige Info darin besteht dass KDE nach einem Update "nicht mehr geht".
Und wir lachen über Windows? Nur weil es bei uns *anders* kaputt ist -
aber nicht besser?

Ich habe zwei Stunden lang versucht, nvtv zum Laufen zu bringen, immer
Segmentation Fault, wieso, neulich ging es doch noch, hmmm... ich
benutze ja grad XFCE4, letztes mal lief es unter Gnome, und tatsächlich:
Unter Gnome geht es. Nein, ich will es jetzt gar nicht debuggen, es
liegt eh in der Tonne - ich dachte bloß immer, es sei für so eine
Applikation egal, welchen Desktop man benutzen würde. Ist ja auch
sowieso egal, denn XFCE ist kein wirklicher Fortschritt, der
Dateibrowser von XFCE ist auch nur unwesentlich weniger krepelig als
Nautlilus, dafür gibt es zusätzlich nicht mal einen Umschalter für die
Bildschirmauflösung... Mann, das sind alles absolute Basics! To be
continued... sorry, aber so langsam geht mir die "Vielfalt" und "You
have the choice" von Linux einfach auf den Sack. Es geht einfach nix
Hand in Hand, es ist extrem uneinheitlich und für mich irgendwie nicht
mehr nachvollziehbar, und ich bin doch bitteschön kein Anfänger mehr und
stolpere nicht gerade über die superblöden Sachen.

Und auf dem Server geht es weiter. Oh ja, man braucht nur ein
Linux-System einzurichten, und schon kann man SMTP, POP3, IMAP,
HTTP-Userdirs und so prima nutzen. Gut. Schonmal versucht, sowas mit
VIRTUELLEN Usern zu bauen? Ich sitze seit Wochen dran. Der eine Daemon
authentifiziert über MySQL, der andere über LDAP. Der dritte benutzt
Textdateien mit User/Passwort-Kombi drin. Procmail besteht auf
physikalisch vorhanden Homedirs. Die Programmierer von Mailman haben den
Schuss dann schon gar nicht mehr gehört, die konfigurieren ihre Software
über Python-Code in /etc/mailman. Gnade dir Gott, wenn du dich
vertippst, dann erhältst du eine halbe Bildschirmseite
Python-Fehlermeldungen um die Ohren gehauen statt einer klaren Meldung.
Also alles rein in die Tonne mit dem Krempel, den Mailinglist-Manager
"Sympa" ausgegraben, der soll angeblich auf MySQL basieren, und,
surprise surprise: Die Verwalten ihre USER in Mysql und die LISTENKONFIG
in Textdateien. Da packt man sich doch an den Kopf: Arbeiten die
eigentlich mit ihrer eigenen Software? Was soll so eine verquerte Denke?
Kann denn nicht mal EINER von den Programmierern einen Moment lang
nachdenken? Wenn man das nämlich täte, dann käme man sehr schnell
darauf, dass Gott und die Welt einfach MySQL auf der Kiste haben, MySQL
und nichts als MySQL, und was zur Hölle soll diese dauernde Rumbastelei
mit Postgres und LDAP und Textdateien und und und - in dem Zustand kann
man die Software einfach nicht brauchen. Ist denn einem Programmierer,
der seine Nutzerdatenbank in LDAP anlegt, nicht klar, dass selbst der
advanced Anwender ungefähr eine Woche intensives Doku-wälzen braucht,
bis er auch nur ein Adressbuch in LDAP hinkriegt - und das alles, um die
Namen von 20 Angestellten drin einzutragen, die einfach virtuell Mail
kriegen sollen? Gaaaah! Was ist aus "small and simple" geworden? "Ich
blick nicht mehr durch, schnell noch'n Metalayer dazwischen....". Ich
will doch bloss meinen 20 Usern keine echten Accounts geben. Heul. LDAP.
LDAP! Ich wollte Rollschuhe, und sie banden mir an jeden Fuss einen
Panzer. Wo ist die Software, die man brauchen kann - statt der
Config-Monster, die prima bis auf 15.000 User mitskalieren könnte,
sobald man zweiunddreissig Lehrgänge absolviert hat?

Ich habe es im Augenblick echt sowas von satt, satt, satt. Wenn ich dann
noch sehe, um wieviel rasend schneller flüssig die Mac-Kisten laufen,
trotz klickibunti-Schabernack dann bin ich mir eigentlich ziemlich
sicher: Ist das Auto abbezahlt, wird ein Mac angeschafft. Das System ist
einfach 10 Jahre weiter. Unter anderem deswegen, weil sie ihre alten
Zöpfe nicht verteidigt, sondern abgeschnitten haben. Zack, wech. Ist
dein Rechner 8 Jahre alt? Tschüß, egal, zack, wech, Tschüß. Geh und kauf
dir einen neuen. Wenn dir das zu teuer ist, such dir ein anderes Hobby,
aber verschone die Welt mit deinem "Heul, mein 486er ist noch gut
genug..." Nein, ist er nicht. Er ist alt, Schrott und seine
Unterstützung ist /echten/ Computern im Weg.
http://www.nutzmuell.de/shop/index.html . Wenn dir 40 Euro zuviel sind,
dann ist das jetzt einfach mal Pech.
Währenddessen ist Linux nicht mal in der Lage, die volle Auflösung
meines Monitors auszunutzen, weil der Automatismus gar so zartfühlend
ist, denn es könnte ja irgendwo ein 300 Jahre altes Datensichtgerät in
Flammen aufgehen, weil es für die Technologie des 19. Jahrhunderts noch
nicht bereit ist. Gah! Ich sag nur: Lass brennen den Schrott. Feuer und
Flamme der 80er-Jahre-Hardware. FEUER! HARHAR!!! Lasst mich durch, ich
will Benzin draufkippen... Es ist seit über 10 Jahren ohne weiteres
möglich, Auflösung und Frequenz von Monitoren und Grafikkarten EXAKT zu
ermitteln, und die nächste Distri, die sich hier in 1024x768 mit 60Hz
auf meinem 20"er öffnet statt in perfekter Qualität, schiebe ich
persönlich bitweise in den devnull-Orkus. Himmelhergottsackzement.

Oh ja, und weiter: Vernünftige Texteditoren. Der Mac hat den besten der
Welt. BBedit. Selbst die Windowsler haben mit UltraEdit was brauchbares.
Und Linux? *Das* Bastelsystem der Coder? Frickelt mit verwarztem Zeug
rum wie vi und vim und elvis und emacs und xemacs und
debilomax2000pluspro, da fällt mir einfach nix mehr zu ein. Was ist das
alles für einen Haufen Müll mit dicken Handbüchern? gedit geht so
halbwegs in die richtige Richtung, aber langelangelange nicht weit
genug. Um es mal so zu sagen: Ich Kohlenstoff. Computer Silizium.
Silizium gefälligst so hüpfen, wie Kohlenstoff sagt, nicht umgekehrt.
"ESC-:-w-q" - so denkt Silizium. Wech damit. Dafür hab ich den Kram
nicht gekauft, damit ich so ticken muss wie der Rechner es bequem hat,
sondern umgekehrt. In Kohlenstoffsprech fängt "Save File" mit "S" an,
unter anderem, weil "Escqw" schwer auszusprechen wäre, und deswegen ist
das Scheisse. Und der erste, der mich darauf hinweist, ich könne das ja
selbst umkonfigurieren, ich müsse nur die 200KB-Doku lesen, den besuche
ich zu Hause und *singe*(!) ihm den Sourcecode vor, und DAS ist WIRKLICH
eine STRAFE. Befehle gehören in ein Menü. In Deutsch. In schöner
Schrift. Und alle Programme auf dem Rechner haben ein ähnliches Menü zu
haben, in der gleichen Schrift, in der gleichen Farbe, in der gleichen
Größe, und sie haben untereinander unbegrenz copy-paste-n zu können, und
zwar mit CTRL-X und CTRL-V, wie das auf 95% aller System üblich ist, und
zwar ohne Probleme mit Umlauten und Codierungen, und zwar *inklusive*
von Textformatierungen wie "Das erste Wort Bold, der Rest Italic, alles
in Times New 12pt, und das siebte Wort ist Gelb", und ohne da Umbrüche
reinzumogeln, und ohne dass das Clipboard durch eine neue Selektion
überschrieben wird, weil ich nämlich verdammtnochmal im Ziel den zu
*ersetzenden* Text gleich selektieren will. Verflucht. Wir können
Menschen auf den Mond schiessen, aber das Linux Clipboard ist immer noch
beschränkt auf extended-Ascii-Text. Ich scheiss auf Vielfalt und
"Choice", wenn es die Wahl zwischen "komisch", "freakig" und "Läuft -
nachdem man die Doku durchgeacker hat" ist. Gaaaaaah! "Ja, aber wenn du
erst die Syntax begriffen hast, kannst du in vim superschnell fünf
Wörter links vom Cursor löschen, du musst nur Shift-Ctrl-Fusspedal..."
Gaaah! Wenn ich fünf Wörter links vom Cursor löschen will, dann nehme
ich meine Maus, markiere fünf Wörter links des Cursors und drücke "DEL",
und dieses Verfahren funktioniert auch mit siben Wörtern, acht Zeilen,
zwölf Vokalen, achtundsiebzig Paragraphenzeichen oder
von-hier-bis-Textanfang. Und wisst ihr was? Auf dem Mac kann ich Text
mit der Maus markieren und dann den markierten Block mit der Maus(!)
woanders hinschieben und ich spare mir sogar Copy-Paste. Tastaturkürzel
sind nämlich Scheisse. Maus ist toll. Mag sein, dass
Fulltime-around-the-clock.Programmierer mit Siliziumkristallen im Kopf
mit Fusspedaltaste im Texteditor schneller sind - mit dem Tippen ist es
wie beim Ficken: Schneller ist nicht unbedingt besser, Spaß muss es
machen, und Effektivität... ach, Jungs. Das sind so Worte, die man
aufschnappt, wenn man zuviel Doku liest.

Software hat ohne Doku-Lesen zu funktionieren. Das mag nicht für AutoCAD
und Photoshop gelten - zugegeben. Aber Software hat dem Menschen zu
folgen, nicht umgekehrt. Ein Text-Editor, mit dem ich nicht sofort
loslegen kann und dann von selbst verstehe, ist broken crap nonsense
Trash. Es ist mir egal, ob alle Fulltime-Programmierer das toll finden.
Ha! Bestimmt habt ihr selber schon kleine Siliziumkristelle im Kopf, die
euch Befehle geben! Ihr wollt uns alle umbringen mit euren komischen
Shortcuts! Aber ich durchschaue euch! Mag sein, dass es für drei
Auserwählte wichtig ist, dass man mit
Shift-Alt-Control-Fusspedal-Kippschalter-Irisscan einen Scheme-Editor
aufrufen kann, der mit einem winzigen Script alle "e" im Source zählen
kann. Der Rest von uns, also die anderen 3 Millionen normalsterblichen
User, hätte gerne "Abspeichern mit Windows-Zeilenumbrüchen" im Menü,
schön zum anklicken mit der Maus - wie wir auch alles andere mit der
Maus ausführen, weil wir uns nämlich Tastaturkürzel nicht merken können
und Regular Expressions heute nicht verstehen, morgen nicht, und wenn
wir dereinst auf der Bahre liegen immer noch nicht - weil wir zu doof
dafür sind.

...

Und verdammtnochmal, Software hat eine DVD auf dem Fernseher
abzuspielen, ohne dass ich irgendwas konfigurieren, patchen, updaten,
downgraden und konfigurieren muss. Wo ist das Problem? Wir haben 2005,
und ein DVD-Player für 39 Euro kann das. Macs können das. Windows, das
eigentlich kaum etwas kann, kann wenigstens das. Wieso mein
1200-Euro-Athlon-64-Bit-mit-1-Gig-Ram nicht? Wieso muss man da noch ein
Display konfigurieren, wieso läuft der Kram nach einer Struktur von 1970
und "ist nicht dafür eingerichtet", es automatisch und sofort zu merken,
wenn ich einen zweiten Monitor im Betrieb reinstopfe oder abreisse? Das
geht alles. Apple kanns. "Aber die Netzwerktransparenz...." - ach, zur
Hölle damit. Wir haben 2005. Kauf dir einen zweiten Monitor, ein
komplettes System ist heutzutage billiger als ein Fahrrad. Ich brauche
keine Netzwerktransparenz, ich brauche ein klickibunti schickimicki
Flackerblinki Spaßsystem, dass einfach rennt. Windows rennt nicht, Linux
blinkt nicht, also warum dem Mac keine Chance geben? Mac mini geht bei
499 Euro los. Das ist nicht wirklich Geld. Und nette Kisten.

Und ja, verdammt nochmal, das Web ohne Flash und Movies ist unbrauchbar,
langweilig und Scheisse. Wenn ich wollte, dass es schwarzweiss ist und
nicht zappelt, würde ich ein Buch lesen.


Uff.

Gruß,
Ratti

--
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