Mailinglist Archive: opensuse-de (2782 mails)

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Re: Das wars wohl
  • From: Matthias Houdek <linux@xxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 27 Apr 2005 07:48:42 +0200
  • Message-id: <200504270748.42788.linux@xxxxxxxxx>
Am Dienstag, 26. April 2005 19:07 schrieb Al Bogner:
> Am Dienstag, 26. April 2005 14:55 schrieb Otto Werner:
> > verschiedener Form in 9.0 und 9.1 vergleichbare Probleme hatte.
> > Irgendwas funktioniert immer nicht richtig.
>
> Und ich kann dir sagen, das ist _immer_ so. Unter Windows
> funktioniert sicher irgendwas nicht so wie es soll, unter SuSE
> auch, unter auch unter Debian, und unter Fedora, etc.
>
> Genau deswegen, habe ich mir einen Rechner aufgesetzt, auf dem sich
> mehrere Distris befinden und je nach Anwendung, geht das eine mit
> Distri X und das andere mit Distri Y besser. Ich konnte keine
> Distri finden, bei der auf Anhieb "DAU"-sicher alles klappt.
> Probiert habe ich neben SuSE 9.2, Mandrake, Fedora Core3, Sarge,
> SID, Kubuntu, Solaris10, etc.

Hm, wenn etwas unter einer Distri geht, dann sollte es bis auf wenige
Ausnahmen (selbstgestrickte Kernel-Patches der Distri z.B.) auch mit
anderen machbar sein, evtl. mit der Suche nach den Quellen der
Programme. Aber es stimmt schon, von Hause aus gibt es da durchaus
Differenzen.

> Herauskristallisiert hat sich für mich Sarge, wenn es um neuere
> Pakete geht, als bei SuSE dabei sind,

???
Da ist aber SuSE schneller mit neuen Paketen (z.B. KDE 3.4, Kernel
2.6.1x?, OOo 2.0Beta; Sarge ist "noch" bei 3.3, 2.6.8 und 1.1.4)

> wobei ich ein paar Pakete von
> SID manuell dazu installiere. Das kann aber auch "ins Auge gehen".

Sicher, mit SID bist du wieder definitiv Beta-Tester. Würde ich auf
einem Produktivsystem nie einsetzen. Das ist was für Frickelkisten.

> Es hat schon seine Gründe, wenn SuSE nur Fehler korrigiert und nur
> selten neue Features in Updates inkludiert. Mit entsprechenden
> apt/preferences und repositories habe ich nun aber schon einige
> Zeit keine größeren Probleme mehr mit neuesten Paketen gehabt. Bei
> jedem Upgrade gibt es aber ein Zittern, ob danach noch alles
> funktioniert,

Do you know it: "Never change a runnig system!" ? ;-)

Woher kommt nur diese Versionitis?
Wer sowas macht, darf sich hinterher nicht beschweren, dass dies oder
jenes nicht mehr geht. Dabei ist das OS völlig nebensächlich, dass gilt
für alles.

> andererseits habe ich mehr als 1x erlebt, dass nach
> einem SuSE-Online-Kernel-Update der Rechner nicht mehr hochfuhr.
> Man muss ich also mit jedem OS / Distri zu helfen wissen.
>
> Es gibt Probleme unter Sarge, die unter SuSE kein Thema sind, zB war
> es unter SuSE kein Problem zu scannen, unter Sarge habe ich es
> mittlerweile bis zum nächsten Neustart geschafft als User zu
> scannen. Vermutlich gibt es da einen Bug mit udev.

Du musst nur die Rechte richtig setzen (macht Sarge IIRC leider nicht
automatisch).

> Ich habe in der Zwischenzeit alte Rechner mit kleiner HD auf Sarge
> umgestellt, weil SuSE viel zu viele unbenötigte Pakete erzwingt.
> Sarge konnte ich bei allen Rechner nur installieren, indem ich mit
> _SuSE_ 9.2 partionierte und formatierte. Die Partitonierung unter
> der Sarge-Installation führte bei mir _immer_ zu Datenverlust und
> keiner konnte mir bis jetzt sagen, wo das Problem liegt. Das ist
> doch Wahnsinn, wenn bei einer Distri, und sei sie auch "testing",
> es gravierende Probleme mit dem Dateisystem gibt bzw. geben kann.

"Und du sollt kein System huldigen neben mir" *eg*

Sarge ist halt nicht dafür gedacht, als Probe-OS nachträglich neben ein
Windows gebracht zu werden. Außerdem würde ich die Anpassung der
vorhandenen Partitionen _immer_ mit Tools machen, die zu dem bereits
vorhandenen System gehören.

> Inwieweit die Probleme mit Kernel 2.4 bzw. 2.6 zusammehängen ist
> für mich nicht erkenntlich. Beispielsweise funktionierte bei mir
> Audio-CD auslesen unter Sarge erst mit Kernel 2.6.11, mit 2.6.8
> kommt nur Müll raus, während ein Freund keine Probleme mit 2.6.8
> hat.

mp3c läuft bei mir unter jedem Kernel bestens ;-)

> [...]
> Meine Empfehlung ist ein duales System SuSE / Sarge. Da kann man
> dann schön vergleichen und notfalls auch die Konfigurationen
> übernehmen. Hier reichen 4-6GB für Sarge und dann ist aber alles
> installiert, was ich auch in seltensten Fällen brauche.

Meine Empfehlung: Eines der beiden reicht - je nach dem, ob man lieber
mit Yast kämpft oder die *.confs selbst editiert ;-)

--
Gruß
                MaxX
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Auch sehr interessant: http://www.suse-etikette.de.vu

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