Mailinglist Archive: opensuse-de (2782 mails)

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Re: Das wars wohl
  • From: Wolfgang Hinsch <suse-listen@xxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Tue, 26 Apr 2005 12:36:17 +0200
  • Message-id: <200504261236.17958.suse-listen@xxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

Am Dienstag, 26. April 2005 11:56 schrieb Otto Werner:

> ich glaube, ich muß mich jetzt von Suse und damit von der
> Liste auf Dauer verabschieden. Und das nach etwa 10
> Jahren Bekanntschaft! Die Gründe : für mich

Nach 10 Jahren solltest Du es eigentlich wissen: auf
wichtigen Rechnern keine SuSE-Versionen installieren, die
noch nicht mindestens 4 Monate "abgehangen" sind. SuSE
betrachtet Käufer der "Profi-"Versionen generell als
Beta-Tester für die Enterprise-Serie.

> lebenswichtige Funktionen meines PC funktionieren unter
> SuSE 9.3 nicht mehr. Und damit ist nicht gemeint, daß
> Texte, die mit dem Beta OOo erstellt wurden, auf einem
> anderen Rechner mit Suse 9.1 und OOo1.1 nicht mehr

Kann ich mir nicht vorstellen; abgesehen davon, dass die 9.1
wohl generell ein Fehlgriff war (inzwischen soll sie
laufen). Falls es nicht ausreicht, wenn du die Texte mit
der für OOo1.1 passenden Formatierung speicherst, solltest
du nochmal konkreter dazu nachfragen.

> geöffnet werden können. Es ist hauptsächlich das nicht
> funktionierende USB. Ich hatte das hier schon mal
> angesprochen, und keine Lösung erhalten. Dann habe ich
> den sündteuren Suse-Support bemüht, der mir außer einigen
> eigenen Zweifeln am Kernel nur den Vorschlag machen
> konnte, es mal mit dem Bios oder einigen
> acpi-Bootoptionen zu versuchen. Nichts. Ich bin aber aus

DAS kann ich bestätigen. SuSE-"Support" ist aus dem Fenster
geschmissenes Geld.

> verschiedenen Gründen auf online-banking angewiesen. Auch
> auf die Möglichkeit, nach meinem Umstieg auf die
> Digitalfotographie Fotos herunterladen und bearbeiten zu
> können.

Hier wieder meine Frage: warum installierst du auf einem
Recher, den du unbedingt brauchst, ein 3 Wochen altes SuSE?
Und wenn du es schon nicht lassen kannst, dann formatiere
deine Platte so, dass du immer eine freie Root-Partition
hast (root1 und root2) sowie /home extra. Neues System
immer als Neuinstallation nach Datensicherung auf die zur
Zeit ungenutzte Root, /home _nicht_ einhängen und auf dem
neuen System alles testen. Per dual-Boot ist das alte
System noch so lange in Betrieb, bis das neue ausreichend
getestet ist. Dann unter /home .kde's auf .kde-alt
moven, /home einhängen und aus dem alten .kde-Pfad die
Daten ziehen, die noch benutzt werden sollen.

Dann klappts auch stressfrei mit dem Linux und man kann
anderes/andere in Angriff nehmen...

Bei neu installierten Systemen muss natürlich upgedatet
werden, denn in der DVD-Version sind zwangsläufig noch
Fehler.

Gruß, Wolfgang

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