Mailinglist Archive: opensuse-de (4264 mails)

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Re: was bringt SATA
  • From: Sören Wengerowsky <swengerowsky@xxxxxx>
  • Date: Sun, 28 Nov 2004 14:40:28 +0100
  • Message-id: <200411281440.28649.swengerowsky@xxxxxx>
Hallo,

Entschuldigung, dass ich mich erst jetzt für deine Mail bedanke,
aber das gmx-Konto, auf das die Mails alle 6h übertragen wurden
(Pop-Sammeldienst), hatte ich nach einer Neuinstallation von Kmail
vergessen, einzubinden, dadurch konnte ich viele Mails erst jetzt
lesen...

Am Samstag, 27. November 2004 16:37 schrieb Jens M. Guessregen:

[Platte aufschrauben?]

Klar kannst Du die Platte aufschrauben. Allerdings sollte Dir
klar sein, dass Du sie anschliessend noch maximal als Wandschmuck
verwenden oder eventuell zu einer Uhr umbauen kannst :-)

:-D
Wie ich an David schon schrieb (seine Mails sind irgendwie innerhalb
der 6h-Periode, die ich noch von web.de abgeholt habe, angekommen):
Ich habe mir schon gedacht, dass die Platten das nicht überleben
werden.
Der i386er, bei dem ich die Platte mal geöffnet habe, hatte das
überlebt, von daher war ich mir nicht so sicher.
Allerdings habe ich die kleine Platte auch nur geöffnet, weil die
Kiste nicht mehr gebraucht wurde.

15 000?
Auch wenn das jetzt massiv OT ist..: Wieso leben die
SCSI-Platten viel länger als die IDE, wenn sie sich zudem noch
doppelt so schnell bewegen?
IMHO müsste dann doch die Abnutzung viel größer sein... oder?
Ich habe mir mal die wikipedia-Artikel zu IDE, SCSi und ATA
durchgelesen, aber irgendwie scheint das niemand schreiben
wollen, warum die langlebiger sind...

Weil sie schlichtweg nach anderen Vorgaben entwickelt werden.
Man muss Grundsätzlich zwischen den beiden Verwendungsgebieten
unterscheiden, Consumer/Desktop und Server.

Ja.


Platten für den Bereich Consumer/Desktop werden in erster Linie
unter Kostendruck entwickelt. Man legt eine bestimmte Lebensdauer
zu Grunde (8 Stunden bei 5 Tagen in der Woche und gesamt 2
Jahre). Und dementsprechend wird alles dimensioniert.

hmm.. das ist nicht gerade lange..
Aber interessant finde ich diese Kriterien schon.
Ich hätte jetzt geglaubt, es geht hauptsächlich darum, einen
Kompromiss zwischen super-Qualität und niedrigen Preisen zu finden.
Aber du hast bestimmt recht ;-)

Platten für den Server-Bereich müssen einen 24/7 Betrieb
aushalten, und dass minimum 3 Jahre (bei HP früher sogar 5
Jahre). Entsprechend hoch sind natürlich hier die technischen
Anforderungen, die dann auch im Preis ihren Niederschlag finden.

Ok. Danke.

Es gab eine Zeit, wo man versuchte, SCSI auch im Berecih Desktop
zu etablieren. Dort wurden SCSI-Festplatten nach
Consumer-Kriterien entwickelt, was dann fast zu gleichen Preisen
bei ATA und SCSI Platten führte.
Consumer SCSI ist aber fast nicht mehr am Markt.

Ich habe schon gesehen. Bei unserem Hardware-Händler hier in der
Nähe, der sonst immer sehr günstig gute (!) Hardware anbietet, habe
ich sie nichtmal mehr auf der Preisliste gesehen.
Auch sonst sieht man diese Platten fast gar nicht mehr. Im
Desktopbereich.


Was die Geschwindigkeit angeht, muss man einfach sagen, dass eine
Festplatte im Grunde genommen ein mechanisches Präzisionsteil
ist. Und wie jeder Art von mechanischer Konstruktion entscheidet
letztlich die Dimensionierung und die Qualität über die
Haltbarkeit.

ACK


Auf der CeBIT nächsten Jahres wird man wohl die ersten 20.000 und
25.000 SCSI Platten sehen ;-) Dazu die ersten PCI Express
Controller mit SCSI320 von Adaptec und Mylex (LSI) ...

Ui.
Wie viel MB/s werden die dann so ca. schaffen?


Gruß
Sören

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