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Re: No Frames wegen Quereinsteigern
  • From: Matthias Houdek <linux@xxxxxxxxx>
  • Date: Tue, 19 Oct 2004 19:02:04 +0200
  • Message-id: <200410191902.05062.linux@xxxxxxxxx>
Am Dienstag 19 Oktober 2004 08:15 schrieb David Haller:
Hallo,

Am Tue, 19 Oct 2004, Matthias Houdek schrieb:
Am Dienstag 19 Oktober 2004 00:04 schrieb Christian Boltz:

[..]

Naja, ist auch nicht so das Problem (history.back()).

Zurück zu Google? *g*
Nö, das kann es nicht sein.

Nein, die Hauptseite (mit der Definition der Frames) wird immer
aufgerufen, wenn ein Frameinhalt nicht in einem Frame geöffnet wurde
und checkt mit history.back() die vorherige Seite und ruft diese dann
korrekt im entsprechenden Frame erneut auf.

Ach? Das war PHP?

Nein, wieso?

Gut, man muss dann halt JS aktiviert haben - aber viele Dinge gehen damit
relativ effektiv. Bei PHP wird halt immer ein neuer Download der Seite
fällig, wenn sich was ändert. Und auch da machen sich wieder Frames ganz
gut, um den Umfang zu reduzieren.

Es ist halt nicht leicht, einen Mitelweg zu finden, der allen gerecht
wird: optisch ansprechend, dynamischer Inhalt, Multi-Browser-fähig,
"Barrierefrei", geringer Traffic, ...(?)...

So sollte es sein. Wenn dann aber das Bild jedes mal mit einer
anderen URL geladen wird, hilft auch der Proxy nicht weiter. Du
glaubst nicht, auf was für blöde Ideen manche Web-Seiten-Ersteller
so kommen *g*.

Für sowas gehören sie geschlagen ;-)

ACK. Wobei, nur schlagen ist zu wenig. Sie ihre Webseiten (im
Quelltext!) ausdrucken zu lassen und sie dann mit dem Ausdruck zu
schlagen, das wäre schonmal ein Fortschritt. Wobei, Papier schneidet
auch erstaunlich gut, da ließe sich sicher auch noch eine kreative
Anwendung des Papierstapels finden...

Sadist ;-)

Ich baue zwar auch Webseiten, aber als Modemuser achtet man auf so
Dinge. Außerdem will ich ein Bild nicht an mehreren Stellen pflegen
müssen.

ACK. Und auch als DSL-User kann man auf sowas achten.

Mit den Jahren als ein solcher wird es zwar "etwas" schwieriger, aber
wofür gibt es "rate-limits" und andere QoS-Features mit denen man
lokal testen kann, wenn man sich's selber nicht mehr vorstellen kann,
wie eine Seite per Modem lädt? Und wer hat nicht einen Indianer lokal
laufen, selbst wenn man Webseiten nur als Hobby / Gefälligkeit
erstellt?

Ich selbst habe es (mindestens mir) jedenfalls bewiesen, daß es
möglich ist, selbst auf einer Seite, auf der Bilder der Hauptinhalt
sind, diese jeweils in guter Qualität zum Großteil unter 100k (die
Ausnahmen sind dann aber eben auch ca. 1 MPixel groß) zu halten. Die
Thumbnails für die Übersichten sind dennoch alle < 3k.

Die Webseiten selbst sind alle unter 10k (sogar inkl. .css wenn ich
mich nicht vertue, aber ein .css sollte auch nicht >> 5k sein). Und
mehr sollte man dem Leser eh nicht zumuten. Denn wenn es deutlich mehr
wird, ist das ein deutliches Indiz dafür, daß entweder der Text oder
der (nichtsichtbare) Rest "Bloat" ist bzw. der Text aufgeteilt werden
sollte. Ausnahmen sollten wohlüberdacht werden. Spätestens ab ~25k
insgesamt (ohne Bilder, inkl. css) sollte man sich Gedanken machen...

Insgesamt ist diese von mir erstellte Seite auch per Modem "flott"
(ich selbst hab erst im Nachhinein per Modem getestet), denn die
Bilder schaut man sich wohl gezielt an und kann dann auch mal (aber
eben "gezielt") ne Minute oder zwei auf das große Bild warten, zumal
die Größe des "Vollbildes" auch jeweils in der Übersicht mit den
Thumbnails genannt wird.

Ich jedenfalls sehe z.B. _keinen_ Konflikt darin, auch solche
Webseiten "Modem-kompatibel" zu gestalten. Und das wie gesagt, das
alles am Beispiel einer bildlastigen "Kunst-"Webseite.

BTW: Christian weiß, über welche Seite(n) ich rede und kann ggfs.
meine Aussagen oben neutral, und ohne eine URL zu nennen (siehe PS)
bestätigen (oder kritisieren) o.ä.

Ich krieg(te [1]) Werbemails von IT-Firmen mit einem 800 kByte JPEG
als Anhang, das nichts anderes als eine A4-Werbeseite enthielt. Auch
sowas gibt es. Was macht man dann mit denen?

Schlagen. Verklagen. Z.B. bei der c't verpfeifen, auf daß es fortan
die Spatzen von den Dächern pfeifen, was für Pfeifen das bei $Firma
sind. *scnr*

Kreativere Maßnahmen sind gerechtfertigt.

Jedenfalls: sowas verdient kein Mitleid. Es sei denn, $Firma hat
Ausversehen den Geschäftsplan vermailt. Da darf man sich ne Sekunde
Mitleid abringen -- und erst dann in großes Gelächter ausbrechen.

[1] Ich hab nach mehreren höflichen Hinweisen mit Klage auf
Unterlassung gedroht. Hat sofort geholfen. *g*

Hast du da den Text noch?

Sicher doch. Willste haben?

--
Gruß
MaxX
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