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Re: Kernel 2.6.6
  • From: David Haller <david@xxxxxxxxxx>
  • Date: Sun, 1 Aug 2004 03:41:54 +0200
  • Message-id: <20040801014154.GB3789@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

Am Sun, 01 Aug 2004, Thomas Hertweck schrieb:
Rainer Bendig wrote:
Thomas Hertweck wrote on Sat Jul 31, 2004 at 07:44:44PM +0200:
IDE fest im Kernel haette gereicht, ATAPI ist sicherlich nicht noetig.

... der naechste Schritt war ide fest einzukompilieren. Danach bootete
der Kernel noch immer nicht durch. Erst nach dem festen einkompilieren
von ATAPI tat er es. Kann ne komische Zusammenstellung vonnem
2.6.8-rc2 gewesen sein, maybe. (Strange OT)

Nochmal: Du brauchst Unterstuetzung fuer ATA und Deinen
IDE-Chipsatz, sicherlich keine Unterstuetzung fuer ATAPI!! Von den
Grundlagen her entspricht ATAPI weitgehend ATA-2. Es enthaelt aber
zusaetzliche Befehle für die Ansteuerung von CD-ROM Laufwerken, CD
Brennern, Wechselplatten und Streamern, die mit Hilfe dieses
Protokolls die IDE/EIDE Schnittstelle benutzen koennen. Ich wuesste
nicht, was Du damit beim Booten willst.

ACK.

Vgl. http://www.thomashertweck.de/idescsi.html (ich bin mir nicht ganz
sicher, ob das da auch so deutlich erwaehnt wird).

Kurzfassung:


a) man bootet von CD:

- dann laedt man den Kernel (+ initrd) von CD

- dann braucht man _DORT_ auf der CD zwingend die Module 'ide-cd'
und/oder 'sr_mod' sowie 'cdrom' entweder fest im Kernel oder als
Module eben.

- weiters braucht man noch passende Filesystem-Module,
Chipsatz-Module etc. pp.

Diese Module muessen aber alle _zwingend_ im Kernel auf der CD
(bzw. dem dort befindlichen Diskettenimage, und/oder einer initrd
o.ae.) vorhanden sein. D.h. alles, was zum booten von CD noetig ist
_MUSS_ _AUF_ _DER_ _CD_ _SEIN_! Alles andere ist optional.

b) man bootet von HDD:

- dann laedt man den Kernel (+ initrd) von HDD

- man braucht 'ide_hd', 'ide' und/oder 'sd_mod' + 'scsi_mod' sowie
die diversen FS-Module und Chipsatz-Module.

Diese Module muessen alle _zwingend_ im Kernel auf der HDD, bzw.
einer initrd vorhanden sein. Alles andere ist optional.

KEINESFALLS braucht man aber ide-cd/sr_mod und cdrom um von HDD
booten zu koennen!!!!!


Ja, ich HABE das getestet[1]. Und so laeuft meine Kiste im Moment
auch:

# egrep '(IDECD|DEV_SR)=' /boot/.config-`uname -r`
CONFIG_BLK_DEV_IDECD=m
CONFIG_BLK_DEV_SR=m
# ls /boot/{,.}*-`uname -r`
/boot/.config-2.4.25-1l /boot/System.map-2.4.25-1l /boot/bzImage-2.4.25-1l

Keine(!) initrd. Ich verwende seit *nachguck*, aehm, mindestens seit
ich meine SuSE 6.2 im Juli oder August 1999 installiert habe keine
initrd. Nein, nichtmal zum Installationskernel hab ich ne initrd
gebraucht (da ext2 fest im SuSE-Kernel war).

# find /boot/ -iname "*rd*"
# grep -i '^[^#]*initrd' /etc/lilo.conf
#

*GRUMMEL*

*sorry*

Aber bei dem Thema kann ich Falschinformationen einfach nicht ab. Und
ich bemuehe mich ja schon, mich zurueckzuhalten...

-dnh

[1] kein ide-cd (teils weder fest, noch als Modul, inzwischen hab
ich's aber wieder als Modul vorliegen), und ide-scsi, sr_mod,
scsi_mod nur als Modul. Und KEINE initrd! Und meine Kiste bootet
wunderbar.

--
"And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure
sign of someone who wears his underpants on his head."
Terry Pratchett -- "Maskerade"

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