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Re: Probleme mit externer USB 2 Platte -- Problem behoben??
- From: Karl Sinn <news@xxxxxxxxxxxx>
- Date: Wed, 14 Jul 2004 15:21:02 +0200
- Message-id: <200407141521.02592.news@xxxxxxxxxxxx>
Hallo,
Am Mittwoch, 14. Juli 2004 13:03 schrieb Thomas Hertweck:
> Die Variable EXTRAVERSION solltest Du nur bei alten SuSE-Kerneln
> oder bei Vanilla-Kerneln setzen. Neue SuSE-Kernel koennen waehrend
> der Konfiguration unter "Build Options" angepasst werden und
> bekommen dort einen Konfigurationsnamen und eine Release-Nummer.
>
> Deine Vorgehensweise spricht fuer Kernel 2.4, weil es ja bei
> Kernel 2.6 kein "make dep" mehr gibt. Ich gehe davon aus, dass
> dies Absicht war von Dir, wir hier also wirklich ueber 2.4er Kernel
> sprechen.
Ja, an den 2.6 habe ich mich noch nicht herangewagt.
Probiere ich aber bestimmt auch bald :-)
>
> Zu Deiner eigentlichen Frage: Ich moechte sie Dir nun ungern einfach
> so beantworten, sondern moechte Dich dazu animieren, mal selbst ueber
> die Antwort zu gruebeln. Die Antwort ist eigentlich ganz leicht. Ein
> Modul muss im Prinzip zum laufenden Kernel passen, wenn es geladen
> werden soll. Die Versionsangabe beim Kernel kannst Du einfach per
> z.B. "uname -r" herausfinden. Bei einem Modul ist die Versionsangabe
> ebenfalls eincompiliert, nimm ein beliebiges Modul und schau Dir mal
Soweit war mir das klar.
>
> od -s /lib/modules/<pfad>/<name>.o | grep version
OK. Das Ergebnis hier ist das gleiche wie uname -r
>
> an, wobei Du hier natuerlich <pfad> und <name> durch ein existierendes
> Modul ersetzen musst. Du wirst sehen, dass dort die Versionsangabe
> erscheint. Passt sie nun nicht zum laufenden Kernel, so will modprobe
> das Modul erst einmal nicht laden. Nun musst Du nur noch ueberlegen,
> was die von Dir vorgeschlagene Vorgehensweise fuer eine Konsequenz hat,
> also EXTRAVERSION aendern und dann "make modules_install" aufrufen.
> Was willst Du damit ueberhaupt bewirken? Ich wage zu behaupten, das
> wird nicht das machen, was Du Dir vielleicht erhoffst.
OK. Das war die Information die mir fehlte. Die Kernelversion wird in die
Module mit eincompiliert. Dann ist alles klar.
Ich habe das bisher auch automatisch richtig gemacht. Noch ein
Glückstreffer :-)
Ich setze die Extraversion, weil es in Deinem Multi-Kernel HowTo so
beschrieben ist, und um den aktuellen funktionierenden Kernel nicht zu
zerstören.
Ich spiele jetzt ein wenig mit den Kernel-Optionen rum, um einen Kernel der so
schlank wie moeglich ist zu haben.
Danke
Gruss
Karl
Am Mittwoch, 14. Juli 2004 13:03 schrieb Thomas Hertweck:
> Die Variable EXTRAVERSION solltest Du nur bei alten SuSE-Kerneln
> oder bei Vanilla-Kerneln setzen. Neue SuSE-Kernel koennen waehrend
> der Konfiguration unter "Build Options" angepasst werden und
> bekommen dort einen Konfigurationsnamen und eine Release-Nummer.
>
> Deine Vorgehensweise spricht fuer Kernel 2.4, weil es ja bei
> Kernel 2.6 kein "make dep" mehr gibt. Ich gehe davon aus, dass
> dies Absicht war von Dir, wir hier also wirklich ueber 2.4er Kernel
> sprechen.
Ja, an den 2.6 habe ich mich noch nicht herangewagt.
Probiere ich aber bestimmt auch bald :-)
>
> Zu Deiner eigentlichen Frage: Ich moechte sie Dir nun ungern einfach
> so beantworten, sondern moechte Dich dazu animieren, mal selbst ueber
> die Antwort zu gruebeln. Die Antwort ist eigentlich ganz leicht. Ein
> Modul muss im Prinzip zum laufenden Kernel passen, wenn es geladen
> werden soll. Die Versionsangabe beim Kernel kannst Du einfach per
> z.B. "uname -r" herausfinden. Bei einem Modul ist die Versionsangabe
> ebenfalls eincompiliert, nimm ein beliebiges Modul und schau Dir mal
Soweit war mir das klar.
>
> od -s /lib/modules/<pfad>/<name>.o | grep version
OK. Das Ergebnis hier ist das gleiche wie uname -r
>
> an, wobei Du hier natuerlich <pfad> und <name> durch ein existierendes
> Modul ersetzen musst. Du wirst sehen, dass dort die Versionsangabe
> erscheint. Passt sie nun nicht zum laufenden Kernel, so will modprobe
> das Modul erst einmal nicht laden. Nun musst Du nur noch ueberlegen,
> was die von Dir vorgeschlagene Vorgehensweise fuer eine Konsequenz hat,
> also EXTRAVERSION aendern und dann "make modules_install" aufrufen.
> Was willst Du damit ueberhaupt bewirken? Ich wage zu behaupten, das
> wird nicht das machen, was Du Dir vielleicht erhoffst.
OK. Das war die Information die mir fehlte. Die Kernelversion wird in die
Module mit eincompiliert. Dann ist alles klar.
Ich habe das bisher auch automatisch richtig gemacht. Noch ein
Glückstreffer :-)
Ich setze die Extraversion, weil es in Deinem Multi-Kernel HowTo so
beschrieben ist, und um den aktuellen funktionierenden Kernel nicht zu
zerstören.
Ich spiele jetzt ein wenig mit den Kernel-Optionen rum, um einen Kernel der so
schlank wie moeglich ist zu haben.
Danke
Gruss
Karl
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