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Re: Bootvorgang beschleunigen?
  • From: Michael Schachtebeck <michael.schachtebeck@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 02 Jun 2004 09:19:02 +0200
  • Message-id: <40BD7F66.6060202@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo Falko.

Falko Zurell schrieb am 06/02/2004 08:43 AM:

1.) eigenen Kernel mit den nur den nötigsten Modulen etc. kompilieren
Damit dauert es nicht so lange das BZ-image des Kernels beim Booten zu
entpacken und zu laden.

Bringt nicht viel - im Standard-SuSE-Kernel sind die meisten Sachen als
Modul kompiliert, und Module werden nur bei Bedarf geladen. Es würde nur
einen Unterschied machen, wenn Du Sachen rausschmeißt, die SuSE fest in
den Kernel einkompiliert hat - und auch in dem Fall dürfte der Zeit-
bzw. Geschwindigkeitsvorteil minimal sein, selbst auf einer recht alten
Maschine < 1 Sekunde.

2.) unnötige Dienste abschalten bzw. Startscripte abschalten (z.B.
boot.crypto...)

Unnötige Dienste sollten prinzipiell ausgeschaltet sein, vor allem aus
Sicherheitsgründen. Wenn Du Dich z. B. nicht von außen auf der Kiste
einloggst, muß auch kein sshd laufen, wenn Du keinen Drucker hast,
brauchst Du cups nicht etc. Falls da viele Sachen rausfliegen, die Du
nicht brauchst, kann man hier schon ein paar Sekunden sparen... Wichtig
ist aber, wie bereits erwähnt, der Gewinn an Sicherheit.

3.) Die Startscripte welche dynamische Hardware etc. suchen so
umschreiben, daß nur die fest vorhandene Hardware konfiguriert wird.
Normalerweise ändert sich die Hardware ja nicht täglich, so daß man sich
den ganzen Hotplug-Quatsch sparen kann.

Auch eine Möglichkeit - aber startest Du den Rechner so oft neu, daß
sich der ganze Aufwand lohnt für ein paar gewonnene Sekunden beim Booten?

MfG,

Michael.

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