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Synce mit Medion 2910 an SuSE 8.2 (was: Re: FW-Meldungen in /var/log/messages)
- From: Andreas Mantke <maand@xxxxxx>
- Date: Sun, 18 Jan 2004 21:03:44 +0100
- Message-id: <200401182103.44558.maand@xxxxxx>
Hallo all,
ich versuche jetzt einmal, die Synchronisation eines PocketPC Medion
MD 2910 (mit PocketWindows2002) von Anfang an zu beschreiben:
Ich benutze eine SuSE 8.2, Kernel 2.4.20. Der PocketPC wird über
eine USB-Schnittstelle angesprochen.
1.) Zunächst habe ich von der Synce-Homepage
http://synce.sourceforge.net/synce/
die RPMs heruntergeladen und installiert:
synce-gnomevfs-0.8-1
synce-trayicon-0.8-1
synce-devel-0.8-1
synce-0.8-1
synce-kde-0.6.1-1
2.) Der PocketPC hat sich mit einer:
Vendor Id: 3340 und
Product Id: 3326
in USBView gemeldet.
Ich habe deshalb als su das ipaq-Modul mit folgeden Parametern
aufgerufen:
insmod ipaq vendor=0x3340 product=0x3326
(könnte auch in den Kernel als Modul eingebaut werden).
3.) Die Konfiguration von Synce bzw. des PocketPC geschieht mit dem
Aufruf des Scripts /usr/bin/synce-serial-config. Diesem Script gibt
man als Parameter das Device mit, an dem der PocketPC angebunden
ist. Bei dem MD 2910 war dies ttyUSB0 (USB-Port). Weiterhin kann
man dem Script noch die IP-Nr. des PocketPC und den Nameserver
übergeben. Macht man hier keine Angaben, so werden Default-Werte
gesetzt und dies in die Datei /etc/ppp/peers/synce-device
geschrieben. Dort kann man notfalls auch die Daten nachschlagen
(oder editieren und ändern).
3.) Da die SuSEFirewall2 wegen ihrer Antispoofing-Funktion eine
Verbindung mit dem PocketPC verhinderte (Konnte ich anfangs bei
ausgeschalteter Firewall testen; später konnte ich sie nicht mehr
dauerhaft stoppen.), mußte ich eine Custom-Regel in das
Konfigurationsscript der Firewall einbauen. Ich habe dazu eine neue
Datei angelegt entsprechend dem Beispiel in FWSuSEfirewall2-custom
im Verzeichnis /etc/sysconfig/scripts. In diese Datei habe ich eine
neue Regel hineingeschrieben:
iptables -A INPUT -j ACCEPT -d 192.168.X.0/24
Das X steht dabei für den IP-Addressraum, dem der PocketPC
zugeordnet wird. Diese Daten wurden - wie zuvor geschrieben mit
Aufruf des Scripts /usr/bin/synce-serial-config gesetzt.
Den Weg zu der Datei, in die ich die Cutom-Regel geschrieben habe,
mußte ich noch in die Variable FW_CUSTOMRULES des Firewall2scripts
schreiben und die Firewall neu starten.
4) Danach als Benutzer, der auf den PocketPC zugreifen soll, dccm
aufrufen.
5) synce-serial-start als su aufrufen.
Damit ist der PocketPC eingebunden (Kann man in /var/log/messages
nachvollziehen.) und kann vom User benutzt werden.
Ich hoffe, diese Beschreibung ist ausführlich genug und hilft
anderen weiter, ihre Win-Geräte auch unter Linux zu benutzen ;-)
Mir wird es jedenfalls helfen, ohne Umwege schnell 'mal eben eine
Datei, die ich mit OpenOffice.org als PocketWord-Datei oder
PocketExcel-Datei gespeichert habe, auf den PocketPC zu laden und
zu testen. :-))
Gruß
Andreas
--
## Content Developer OpenOffice.org: lang/DE
## Freie Office-Suite für Linux, Mac, Windows, Solaris
## http://de.openoffice.org
## Meine Seite http://www.amantke.de
ich versuche jetzt einmal, die Synchronisation eines PocketPC Medion
MD 2910 (mit PocketWindows2002) von Anfang an zu beschreiben:
Ich benutze eine SuSE 8.2, Kernel 2.4.20. Der PocketPC wird über
eine USB-Schnittstelle angesprochen.
1.) Zunächst habe ich von der Synce-Homepage
http://synce.sourceforge.net/synce/
die RPMs heruntergeladen und installiert:
synce-gnomevfs-0.8-1
synce-trayicon-0.8-1
synce-devel-0.8-1
synce-0.8-1
synce-kde-0.6.1-1
2.) Der PocketPC hat sich mit einer:
Vendor Id: 3340 und
Product Id: 3326
in USBView gemeldet.
Ich habe deshalb als su das ipaq-Modul mit folgeden Parametern
aufgerufen:
insmod ipaq vendor=0x3340 product=0x3326
(könnte auch in den Kernel als Modul eingebaut werden).
3.) Die Konfiguration von Synce bzw. des PocketPC geschieht mit dem
Aufruf des Scripts /usr/bin/synce-serial-config. Diesem Script gibt
man als Parameter das Device mit, an dem der PocketPC angebunden
ist. Bei dem MD 2910 war dies ttyUSB0 (USB-Port). Weiterhin kann
man dem Script noch die IP-Nr. des PocketPC und den Nameserver
übergeben. Macht man hier keine Angaben, so werden Default-Werte
gesetzt und dies in die Datei /etc/ppp/peers/synce-device
geschrieben. Dort kann man notfalls auch die Daten nachschlagen
(oder editieren und ändern).
3.) Da die SuSEFirewall2 wegen ihrer Antispoofing-Funktion eine
Verbindung mit dem PocketPC verhinderte (Konnte ich anfangs bei
ausgeschalteter Firewall testen; später konnte ich sie nicht mehr
dauerhaft stoppen.), mußte ich eine Custom-Regel in das
Konfigurationsscript der Firewall einbauen. Ich habe dazu eine neue
Datei angelegt entsprechend dem Beispiel in FWSuSEfirewall2-custom
im Verzeichnis /etc/sysconfig/scripts. In diese Datei habe ich eine
neue Regel hineingeschrieben:
iptables -A INPUT -j ACCEPT -d 192.168.X.0/24
Das X steht dabei für den IP-Addressraum, dem der PocketPC
zugeordnet wird. Diese Daten wurden - wie zuvor geschrieben mit
Aufruf des Scripts /usr/bin/synce-serial-config gesetzt.
Den Weg zu der Datei, in die ich die Cutom-Regel geschrieben habe,
mußte ich noch in die Variable FW_CUSTOMRULES des Firewall2scripts
schreiben und die Firewall neu starten.
4) Danach als Benutzer, der auf den PocketPC zugreifen soll, dccm
aufrufen.
5) synce-serial-start als su aufrufen.
Damit ist der PocketPC eingebunden (Kann man in /var/log/messages
nachvollziehen.) und kann vom User benutzt werden.
Ich hoffe, diese Beschreibung ist ausführlich genug und hilft
anderen weiter, ihre Win-Geräte auch unter Linux zu benutzen ;-)
Mir wird es jedenfalls helfen, ohne Umwege schnell 'mal eben eine
Datei, die ich mit OpenOffice.org als PocketWord-Datei oder
PocketExcel-Datei gespeichert habe, auf den PocketPC zu laden und
zu testen. :-))
Gruß
Andreas
--
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