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Re: random number erzeugen
  • From: David Haller <david@xxxxxxxxxx>
  • Date: Thu, 8 Jan 2004 11:26:17 +0100
  • Message-id: <20040108102617.GA2601@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

Am Wed, 07 Jan 2004, Bernhard Walle schrieb:
>* David Haller <david@xxxxxxxxxx> [2004-01-07 22:59]:
>> Am Wed, 07 Jan 2004, Bernhard Walle schrieb:
>> >echo $RANDOM
>> >
>> >Kommt aber immer drauf an was Du damit machen willst, kryptologisch
>> >sicher sind die nicht.
>>
>> Im Gegenteil. Siehe /usr/src/linux/drivers/char/random.c und auch
>> 'man 4 random'.

Aeh, sorry, hab mich faslch ausgedrueckt: $RANDOM ist _nicht_
kryptologisch sicher. Fuer signaturen reichts aber z.B.

>Und wo steht da dass die Bash daher ihre Zufallszahlen nimmt?

Tut sie nicht. Hab ich irgendwann man nachgeschaut (IIRC im Quellcode
der bash).

Auch 'rand(3)' und Konsorten sind nicht kryptologisch tauglich.

Aber, und deswegen mein Hinweis auf man 4 random, /dev/random ist
praktisch so gut, wie es in einem Rechner eben geht.

>Und wo
>steht überhaupt, dass Walter die Bash verwendet? Verlassen würde ich
>mich auf sowas nicht, solange es nicht ganz klar dokumentiert ist.

Ack. /dev/random gibt's in jedem nicht uraltem Linux und auch bei
verschiedenen Unixen (AFAIR auch bei MacOS X / Darwin), allerdings
sind die nicht immer so gut wie das von Linux.

Und 'dd' oder 'head -c' oder aehnliches sollte sich auch ueberall
finden lassen.

-dnh

--
[..] dass man die Tastatur immer wieder mal saeubern sollte damit nicht
irgendwelche froehlich vor sich hinrottenden Essensreste zu boesen
Killeramoeben, mutieren die zwischen den Tasten hervorquellen und Plaene
schmieden um die Weltherrschaft an sich zu reissen. -- J. Grassler

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