Mailinglist Archive: opensuse-de (4880 mails)

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Re: Offener Brief: Ich boykottiere SuSE Linux
  • From: Joerg Rossdeutscher <ratti@xxxxxxxxxxx>
  • Date: Sun, 02 Nov 2003 12:24:32 +0100
  • Message-id: <1067772271.700.105.camel@xxxxxxxxxxx>
Moin,

Am Do, den 30.10.2003 schrieb Helga Fischer um 12:19:
> Wenn man Öffentlichkeit herstellen will, aus welchen Gründen auch
> immer, wird man auch erklären, wie man/frau zu erreichen ist. Ein
> paar Adressdaten und vielleicht das Geschlecht, das paßt doch. Ich
> werde gerne als Frau Fischer angesprochen, Herr Fischer macht sich
> da nicht so gut.

Wer eine Weiche "Herr/Frau" programmieren kann, der kann auch noch ein
zweites Bit opfern und verzweigt eben in "Herr/Frau/Sehr geehrte Damen
und Herren".

Abgesehen davon würde ich mich da nicht so dran aufhängen - ich will
meine ganzen Daten für mich behalten, nicht bloß das Geschlecht.


> Anonymität macht irgendwie beliebig.

Gut.

> Wer sich um Datenspuren sorgt,
> der sollte vielleicht aus dem Netz draußen bleiben.

Warum?
Wer nicht will, daß die Leute in seinem Garten rumtrampeln, sollte
lieber erst gar keinen anlegen?

> Macht das doch
> mal und gebt euren Namen in eine x-beliebige Suchmaschine. Da staunt
> man.

Und genau deswegen bin ich so gegen diese ver******* Realname-Pflicht.

Irgendwann wird uns das mal das Genick brechen. Wo die Spambots heute
noch auf (.*)\@(.*)\.(.*) matchen und eMail-Listen liefern, da werden
intelligentere Programme in der Zukunft komplette Nutzerprofile
ausspucken: "ratti@xxxxxxxxxxx heisst Jörg Roßdeutscher, benutzt Linux,
ist im ADAC, arbeitet im grafischen Gewerbe, kauft gerne Videospiele und
ißt gern gut." Viel Spaß bei dem Versuch, Spamassassin so zu
konfigurieren, daß er sich auch um die Briefpost kümmert. :-)

Gruß, Ratti

--
-o) fontlinge | Font management for Linux | Schriftenverwaltung in Linux
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