Mailinglist Archive: opensuse-de (5184 mails)
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Re: Scribus-Features
- From: Joerg Rossdeutscher <ratti@xxxxxxxxxxx>
- Date: Sun, 12 Oct 2003 13:57:46 +0200
- Message-id: <1065959866.673.18.camel@xxxxxxxxxxx>
Moin,
Am So, den 12.10.2003 schrieb Peter Baumgartner um 11:24:
> Am Samstag, 11. Oktober 2003 21:00 schrieb David Haller:
> > Am einfachsten wohl mit LaTeX. *scnr*
> <kreisch>neiiiiiiiiiiiiiin! Hilfe! Stop! </kreisch>
> Kein Designer, wer oder was auch immer das sein mag, auf der Welt will
> wirklich LATEX ( oder sonstwas "texnisches") lernen. Der will: Rahmen auf,
Diese Diskussion ist ebensowenig totzukriegen, wie sie inhaltlich falsch
ist.
1.
Ein Office-Programm, neudeutsch für Textverarbeitung, ist eine
Textverarbeitung - nicht mehr, nicht weniger. Man kann damit
superschnell Rechnungen rausrotzen, und Hein Blöd kann damit
Rundschreiben erstellen.
2.
Ein DTP-Programm ist zum Layouten von komplexen Dokumenten, bei denen
man Voransichten und komplexe Layoutfunktionen braucht, zum Beispiel
"Hühnchen ist ja sooo lecker!" auf eine Kurve schreiben, die der Kontur
einer Katze folgt.
3.
TeX ist ein Satzprogramm. Es ist ungeschlagen, wenn man die komplette
Bibel als ASCII-Datei hat und einfach in einen Master "reinlaufen"
lassen will. Oder wenn man mit mathematischen, musikalischen, chemischen
[...] Specials hantiert. Oder wenn man Standardbriefe versendet. Oder...
Typischerweise sind alle diese Programme für _eine_ Verwendung
geschrieben - und typischerweise werden alle diese Tools immer auch ein
bisschen zweckentfremdet, weil der Anwender in einem dieser Tools "fit"
ist. Zum Beispiel schreibt meine Firma ihre Adress-etiketten mit
QuarkXpress, weil wir das "sowieso" installiert haben, obwohl das mit
Etikettomat2003PlusPro für 9,95 EUR vermutlich sogar besser ginge.
Im großen und ganzen ist eine Diskussion Quark vs. Word vs. TeX aber
genau so sinnvoll, wie was das bessere Werkzeug ist: Hammer, Zange oder
Säge?
Ja, wofür denn?
Gruß, Ratti
--
-o) fontlinge | Font management for Linux | Schriftenverwaltung in Linux
/\\ http://freshmeat.net/projects/fontlinge/
_\_V http://www.gesindel.de https://sourceforge.net/projects/fontlinge/
Am So, den 12.10.2003 schrieb Peter Baumgartner um 11:24:
> Am Samstag, 11. Oktober 2003 21:00 schrieb David Haller:
> > Am einfachsten wohl mit LaTeX. *scnr*
> <kreisch>neiiiiiiiiiiiiiin! Hilfe! Stop! </kreisch>
> Kein Designer, wer oder was auch immer das sein mag, auf der Welt will
> wirklich LATEX ( oder sonstwas "texnisches") lernen. Der will: Rahmen auf,
Diese Diskussion ist ebensowenig totzukriegen, wie sie inhaltlich falsch
ist.
1.
Ein Office-Programm, neudeutsch für Textverarbeitung, ist eine
Textverarbeitung - nicht mehr, nicht weniger. Man kann damit
superschnell Rechnungen rausrotzen, und Hein Blöd kann damit
Rundschreiben erstellen.
2.
Ein DTP-Programm ist zum Layouten von komplexen Dokumenten, bei denen
man Voransichten und komplexe Layoutfunktionen braucht, zum Beispiel
"Hühnchen ist ja sooo lecker!" auf eine Kurve schreiben, die der Kontur
einer Katze folgt.
3.
TeX ist ein Satzprogramm. Es ist ungeschlagen, wenn man die komplette
Bibel als ASCII-Datei hat und einfach in einen Master "reinlaufen"
lassen will. Oder wenn man mit mathematischen, musikalischen, chemischen
[...] Specials hantiert. Oder wenn man Standardbriefe versendet. Oder...
Typischerweise sind alle diese Programme für _eine_ Verwendung
geschrieben - und typischerweise werden alle diese Tools immer auch ein
bisschen zweckentfremdet, weil der Anwender in einem dieser Tools "fit"
ist. Zum Beispiel schreibt meine Firma ihre Adress-etiketten mit
QuarkXpress, weil wir das "sowieso" installiert haben, obwohl das mit
Etikettomat2003PlusPro für 9,95 EUR vermutlich sogar besser ginge.
Im großen und ganzen ist eine Diskussion Quark vs. Word vs. TeX aber
genau so sinnvoll, wie was das bessere Werkzeug ist: Hammer, Zange oder
Säge?
Ja, wofür denn?
Gruß, Ratti
--
-o) fontlinge | Font management for Linux | Schriftenverwaltung in Linux
/\\ http://freshmeat.net/projects/fontlinge/
_\_V http://www.gesindel.de https://sourceforge.net/projects/fontlinge/
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