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Re: 2 Kernel von SUSE 8.2 DVD installieren
- From: Thomas Hertweck <Thomas.Hertweck@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Sat, 05 Jul 2003 20:28:02 +0200
- Message-id: <3F0718B2.D251B47E@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Philipp Thomas schrieb:
> Hättest du mal eines der Listenarchive durchsucht, hättest du gesehen,
> dass das sehr wohl läuft. Zum zigsten Mal:
>
> 1) kernel-source.rpm installieren
> 2) cd /usr/src/linux
> 3) make cloneconfig dep
>
> Danach wirst du keinerlei Schwierigkeiten haben, das vmware Modul zu
> kompilieren.
Leider funktioniert das Vorgehen auf diese Art und Weise nicht
immer, z.B. beim Selbstcompilieren eines NVIDIA-Modules (ich
beziehe mich hier auf die Version NVIDIA-Linux-x86-1.0-4363.run
bei einer SuSE 8.2, da habe ich das naemlich gestern erlebt).
Durch das "make cloneconfig" wird die aktuelle Konfiguration
des laufenden SuSE-Kernels geklont, bei einer SuSE 8.2 z.B. die
Konfiguration des 2.4.20.SuSE Kernels. Macht man dies, so ist
allerdings in .config folgendes zu finden:
"# CONFIG_MODVERSIONS is not set"
Das heisst, "Set Version Information On All Module Symbols" ist
beim SuSE-Kernel nicht aktiviert. Durch ein anschliessendes
"make dep" wird dadurch die Datei ./include/linux/modversions.h
nicht erzeugt. Diese wird aber bei der Compilierung des NVIDIA
Kernel-Moduls benoetigt, ansonsten bricht das Installieren des
Treibers mit einer entsprechenden Fehlermeldung ab. Bevor also
"make dep" aufgerufen wird, sollte man u.U. die geklonte Datei
.config editieren und obige Zeile durch
"CONFIG_MODVERSIONS=y"
ersetzen. Beim anschliessenden "make dep" wird dann auch die
Datei ./include/linux/modversions.h erzeugt. Warum ist dieses
Feature beim SuSE-Kernel eigentlich nicht per default gesetzt?
Das bringt doch IMHO keine Nachteile, oder?
Gruesse,
Thomson
PS: Zusaetzliches CC: ausnahmsweise mal Absicht :-)
> Hättest du mal eines der Listenarchive durchsucht, hättest du gesehen,
> dass das sehr wohl läuft. Zum zigsten Mal:
>
> 1) kernel-source.rpm installieren
> 2) cd /usr/src/linux
> 3) make cloneconfig dep
>
> Danach wirst du keinerlei Schwierigkeiten haben, das vmware Modul zu
> kompilieren.
Leider funktioniert das Vorgehen auf diese Art und Weise nicht
immer, z.B. beim Selbstcompilieren eines NVIDIA-Modules (ich
beziehe mich hier auf die Version NVIDIA-Linux-x86-1.0-4363.run
bei einer SuSE 8.2, da habe ich das naemlich gestern erlebt).
Durch das "make cloneconfig" wird die aktuelle Konfiguration
des laufenden SuSE-Kernels geklont, bei einer SuSE 8.2 z.B. die
Konfiguration des 2.4.20.SuSE Kernels. Macht man dies, so ist
allerdings in .config folgendes zu finden:
"# CONFIG_MODVERSIONS is not set"
Das heisst, "Set Version Information On All Module Symbols" ist
beim SuSE-Kernel nicht aktiviert. Durch ein anschliessendes
"make dep" wird dadurch die Datei ./include/linux/modversions.h
nicht erzeugt. Diese wird aber bei der Compilierung des NVIDIA
Kernel-Moduls benoetigt, ansonsten bricht das Installieren des
Treibers mit einer entsprechenden Fehlermeldung ab. Bevor also
"make dep" aufgerufen wird, sollte man u.U. die geklonte Datei
.config editieren und obige Zeile durch
"CONFIG_MODVERSIONS=y"
ersetzen. Beim anschliessenden "make dep" wird dann auch die
Datei ./include/linux/modversions.h erzeugt. Warum ist dieses
Feature beim SuSE-Kernel eigentlich nicht per default gesetzt?
Das bringt doch IMHO keine Nachteile, oder?
Gruesse,
Thomson
PS: Zusaetzliches CC: ausnahmsweise mal Absicht :-)
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