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Re: rpm aus 8.2 in aelterer Distribution?
- From: Manfred Tremmel <Manfred.Tremmel@xxxxxx>
- Date: Thu, 19 Jun 2003 01:33:28 +0200
- Message-id: <200306190133.28871.Manfred.Tremmel@xxxxxx>
Am Mittwoch, 18. Juni 2003 02:44 schrieb David Haller:
Wieso auch nicht.
Kostet aber ehrlich gesagt auch arg viel Zeit, alle Versionen von zig
benötigten libs in allen möglichen Kombinationen durchzutesten. Da ist
es wahrlich einfacher die eigene Basis als Minimalversion zu setzen.
Gerade bei Projekten mit schnellen Releasezyklen würden mehr
lib-versionen testen, als programmieren. Wenn man wiederum nicht
testet, geht die eingesparte Zeit durch Support wieder flöten.
"Meist gut" kann aber auch bedeuten, dass der Autor genau wegen eines
Bugfixes oder sonstiger änderung die Version vorgegeben hat.
Anpassungen des configure bzw. configure.in Skripts, dann nen Patch
dafür erstellen, diesen ins spec-file aufnehmen (man will ja ein
sauberes System behalten), das ist dann nicht mehr unbedingt für
Einsteiger geeignet.
Und das nötige Hintergrundwissen und Ehrgeiz mitbringen.
--
Machs gut | http://www.iivs.de/schwinde/buerger/tremmel/
| http://packman.links2linux.de/
Manfred | http://www.knightsoft-net.de
Kleine Ergaenzung dazu: Sind evtl. benoetigte libs (!= glibc) aktuell
genug, kompilieren die meisten (aber eben laengst nicht alle) Pakete
selbst auf einer ex-SuSE 6.2/glibc-2.1.3 mehr oder weniger sauber
durch.
Wieso auch nicht.
Ausserdem setzen viele Pakete unnoetig aktuelle libs voraus, z.B. das
jew. aktuelle gtk(2), da die Entwickler nicht die Moeglichkeit haben,
oder zu faul oder unwissend sind, auch mit einer aelteren lib zu
testen.
Kostet aber ehrlich gesagt auch arg viel Zeit, alle Versionen von zig
benötigten libs in allen möglichen Kombinationen durchzutesten. Da ist
es wahrlich einfacher die eigene Basis als Minimalversion zu setzen.
Gerade bei Projekten mit schnellen Releasezyklen würden mehr
lib-versionen testen, als programmieren. Wenn man wiederum nicht
testet, geht die eingesparte Zeit durch Support wieder flöten.
Wie "weit" man zurueckgehen kann haengt sehr von der lib ab. Geht es
nur um micro-Versionen (also z.B. gefordert: gtk-1.2.9, vorhanden:
gtk-1.2.3) geht es meist gut, dazu muss man aber i.d.R. das configure
anpassen und das ist natuerlich abhaengig davon, wie die lib
versioniert ist.
"Meist gut" kann aber auch bedeuten, dass der Autor genau wegen eines
Bugfixes oder sonstiger änderung die Version vorgegeben hat.
Anpassungen des configure bzw. configure.in Skripts, dann nen Patch
dafür erstellen, diesen ins spec-file aufnehmen (man will ja ein
sauberes System behalten), das ist dann nicht mehr unbedingt für
Einsteiger geeignet.
Kurzum: i.d.R. lohnt sich ein Versuch. Man muss natuerlich den jew.
noetigen Aufwand abwaegen.
Und das nötige Hintergrundwissen und Ehrgeiz mitbringen.
--
Machs gut | http://www.iivs.de/schwinde/buerger/tremmel/
| http://packman.links2linux.de/
Manfred | http://www.knightsoft-net.de
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