Mailinglist Archive: opensuse-de (5177 mails)
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Re: seltsamer datenverlust
- From: Ralf Corsepius <corsepiu@xxxxxxxxxxxxxx>
- Date: 12 Jun 2003 10:21:53 +0200
- Message-id: <1055406112.3114.109.camel@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Am Don, 2003-06-12 um 08.34 schrieb Konrad Neitzel:
[vgl. man tune2fs, Optionen -c und -i]
Ich verwende ext3, sowie statt einer 100GB Partition, mehrere
kleinere.Partitionen mit jeweils unterschiedlich grossen
"MaxMountCounts".
Das hat zur Folge, dass
* die "regularen" (MaxMountCount bedingten) Checks in der Regel nicht
alle gleichzeitig auftreten
* im Fall von Systemabstürzen in der Regel nur ein Rückspielen der
Journals notwendig ist.
* im Fall von schweren Systemabstürzen in der Regel "echte e2fscks" nur
auf einer sehr kleinen Anzahl von Partitionen notwendig ist.
Davon abgesehen, habe ich mit ext3 keine Probleme.
Klar, ext3 ist ebenso wie andere FSe auch von Bugs betroffen (Darunter
kürzlich auch mal ein recht schwerwiegender), doch
* von xfs/jfs u.a. hält mich (wie auch von Dir in einere anderen Mail
angedeutet) die
- geringe Verbreitung und damit fehlende Erfahrungswerte.
- mässige Integration in die Distributionen
ab.
* Bei reiserfs war ich vor einiger Zeit von massiven Problemen
betroffen, genauso wie ich den Eindruck habe, dass Reiserfs sehr viel
empfindlicher auf FS-Fehler reagiert als ext2/ext3.
Ralf
Hallo Stefan!Wenn *das* dein Problem ist, schalt die Checks doch ab!
Stefan Eggert <stefan.linux@xxxxxx> schrieb:
EXT3 mag ich auch nicht unbedingt, wie Du schon sagtest, es
ist einfach was rumgebastelt worden. Ich selber setze (nach
einem großen Raiser Ausfall am Server) nur noch ext2 ein, habe
mich damals kaputt geärgert. ext2 ist nunmal eines der
erfahrensten Filesysteme unter Linux, und ich denke, auch in
Zukunft werde ich daran halten.
Für / auf jeden Fall, da dieses Verzeichnis nicht so gross ist. Aber
meine Daten werde ich nicht auf ein ext2 legen. Selbst wenn nie etwas
schiefläuft kommt dann alle x Boots ein check.
[vgl. man tune2fs, Optionen -c und -i]
Und 100 GB zu prüfenGelöst? Nein, "ge-work-arounded" ja.
dauert mir einfach viel zu lange ... Oder hast Du diese Problematik
irgendwie anders gelöst?
Ich verwende ext3, sowie statt einer 100GB Partition, mehrere
kleinere.Partitionen mit jeweils unterschiedlich grossen
"MaxMountCounts".
Das hat zur Folge, dass
* die "regularen" (MaxMountCount bedingten) Checks in der Regel nicht
alle gleichzeitig auftreten
* im Fall von Systemabstürzen in der Regel nur ein Rückspielen der
Journals notwendig ist.
* im Fall von schweren Systemabstürzen in der Regel "echte e2fscks" nur
auf einer sehr kleinen Anzahl von Partitionen notwendig ist.
Davon abgesehen, habe ich mit ext3 keine Probleme.
Klar, ext3 ist ebenso wie andere FSe auch von Bugs betroffen (Darunter
kürzlich auch mal ein recht schwerwiegender), doch
* von xfs/jfs u.a. hält mich (wie auch von Dir in einere anderen Mail
angedeutet) die
- geringe Verbreitung und damit fehlende Erfahrungswerte.
- mässige Integration in die Distributionen
ab.
* Bei reiserfs war ich vor einiger Zeit von massiven Problemen
betroffen, genauso wie ich den Eindruck habe, dass Reiserfs sehr viel
empfindlicher auf FS-Fehler reagiert als ext2/ext3.
Ralf
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