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Re: Backup (was: Mir reichts auch)
- From: Helmut.Scholl_Witten@xxxxxxxxxxx (Helmut Scholl)
- Date: Wed, 11 Jun 2003 11:23:10 +0200
- Message-id: <200306111123.10899.helmut.scholl_witten@xxxxxxxxxxx>
Am Mittwoch, 11. Juni 2003 09:42 schrieb Erhard Schwenk:
Hallo Leute
Warum regt eigentlich niemand eine ähnlich hitzige Debatte über die richtige
Partitionierungsstrategie an? Dann würde sich so ein Schabernack wie der
beschriebene in Grenzen halten und alle auch der "Geschädigte" könnten im
Nachhinein darüber lachen. Zumal Newbees daraus etwas sinnvolles lernen
könnten. Überflüssig würde ein Backup dadurch natürlich nicht.
--
mfG
Helmut
Hallo Leute
Zitat von Hans-Robert Wagner <robert@xxxxxxxxxxxx>:
Richtig, aber es setzt etwas voraus. Man muss sich nämlich mit seinem
System beschäftigen; man muss wissen, wo welche Daten liegen; man muss
sich über ein individuelles Sicherungskonzept Gedanken machen. Google
bemühen, sich ein paar kleine Scripte schreiben u.s.w.
Ja, und? Es ist selbstverständlich, das zu tun. Es ist blanke Idiotie und
durch nichts, aber auch gar nichts zu rechtfertigen, das nicht zu tun. Wer
das nicht will, sollte keine Rechner für wichtige Dinge benutzen oder
jemanden dafür bezahlen, daß diese nunmal unumgänglichen Aufgaben erledigt
werden. Das gehört zur Benutzung eines Computers einfach genauso elementar
dazu wie ein Stromanschluß.
Aber komme bitte auf den Punkt zurück um den es eigentlich geht: Niemand
sollte einem Anfänger (auch nicht im "Scherz") eine Empfehlung
aussprechen, durch deren Anwendung sein System gelöscht wird. Der
Newbie weiss möglicherweise noch viel zu wenig von seinem System und
hat das Thema Datensicherung vermutlich noch auf seiner ToDO-Liste als
unerledigten Punkt stehen.
Wo ist das Problem? Wenn er so wenig weiß, dann ist der Verlust nicht
weiter tragisch, denn er benutzt das System ja wohl hoffentlich nur zum
rumspielen und hat darauf keine produktiven Daten. In diesem Fall ist ein
Totalverlust zwar vielleicht ärgerlich und kostet ein paar Stunden Zeit,
aber problemlos zu verschmerzen. Der Lerneffekt wiegt den Ärger locker auf,
und es ist besser, dieses Problem in dem Stadium zu begreifen als später,
wenn man produktive Daten auf dem System hat.
Problematisch wird es erst dann, wenn dieser Anfänger seine ToDo-Liste
falsch herum abarbeitet. Sprich, für ihn wichtige Daten darauf speichert,
ohne sich *vorher* Gedanken über Datensicherung gemacht und diese umgesetzt
zu haben. Solchen Leuten kann man einfach nicht helfen.
--
Erhard Schwenk
Kulturskandal: Stuttgart will einziges deutsches Pantomimetheater
schließen. Makal-City-Theater vor dem Aus: http://mct.k-itx.net/
Warum regt eigentlich niemand eine ähnlich hitzige Debatte über die richtige
Partitionierungsstrategie an? Dann würde sich so ein Schabernack wie der
beschriebene in Grenzen halten und alle auch der "Geschädigte" könnten im
Nachhinein darüber lachen. Zumal Newbees daraus etwas sinnvolles lernen
könnten. Überflüssig würde ein Backup dadurch natürlich nicht.
--
mfG
Helmut
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