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Re: Festplatten nur noch readonly, deshalb Bootprobleme (8.1)
  • From: Lars Behrens <LarsBehrens@xxxxxx>
  • Date: Sat, 19 Apr 2003 14:10:45 +0000 (UTC)
  • Message-id: <20030418160908.00005290.LarsBehrens@xxxxxx>
Thomas Hertweck <Thomas.Hertweck@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> wrote:

Hmm, hab ich eigentlich eingestellt, 72 Zeichen (rumschraub,
Zeilenumbruchoptionen-fummel). Jetzt besser?

Sieht schon mal besser aus...

Besser oder gut? :-)

Du hast noch nicht verraten, um was fuer einen Chipsatz
es sich ueberhaupt handelt. AFAIK war es ein neues Asus
Board, kann sein dass dort ein nForce Chipsatz dabei
ist. Diesr wird sicher erst von recht neuen Kerneln voll
unterstuetzt. Um es genau zu wissen, muss man wohl mal
das Kernel-Changelog anschauen oder ein wenig im Kernel-
Quellcode schauen. DMA bei nicht unterstuetzten Chip-
saetzen kann wirklich Probleme machen, habe ich auch
schon erlebt.

Es ist ein VIA VT8235 (Southbridge) bzw. VIA KT400 (Northbridge)
Ich lese beim starten auch was von "Unknown southbridge".

Ich habe mir heute eine zweite SuSE auf die neue Platte installiert,
mit(ext3 als root-FS) und hatte erwartungsgemäß den gleichen Effekt.
Ich hab dann an der Installaton noch ein wenig rumgespielt und auch
den Partitionstyp in ReiserFS geändert und siehe da: Es bootet
sauber durch.

Das ist komisch. Hast Du denn das Filesystem mal ueber-
prueft wie von Christian vorgeschlagen?

Ja, hatte ich schon vorher gemacht, alles clean.

Ich hab mir die Geschichte jetzt im Nachhinein so
zusammengereimt: Ich habe nach dem Update und ersten Versuchen, die
ja geklappt haben, den hwscan aktiviert und der hat mir scheint's
einen anderen Kernel (statt Intel jetzt AMD?) untergejubelt, der
offensichtlich kein ext3 kann. Ist das denkbar?

Kaum. Wenn es der SuSE-Kernel ist, der kann garantiert
sowohl ext3 als auch reiserfs - allerdings muessen diese
Module in die Initial Ramdisk aufgenommen sein. Wenn
allerdings Dein Kernel keine Unterstuetzung fuer das
Root-Filesystem gefunden haette, dann haette sich das
anders bemerkbar gemacht: dann waere Dein Kernel naem-
lich in Panik geraten und haette gar nicht erst weiter
gebootet! Es waere aber wie schon oben angedeutet moeg-
lich, dass dem Default-Kernel die zwei IDE-Platten zu
schaffen machen -> Kernel-Update.

Die Zweit-SuSE genehmigt sich aber 'nen AMD-spezifischen Kernel.
Wie mache ich denn ein Kernel-Update, wenn das System nicht läuft?

Du kannst Dir das Kernel-Update von SuSE besorgen (laesst
sich AFAIK sogar per YOU einspielen) oder den Kernel von
H. Mantel von dessen FTP-Verzeichnis. Und ueberpruefe die
Filesysteme Deines Rechners (evtl. mit Knoppix-CD booten
und dann alle relevanten Partitionen ueberpruefen). Hast
Du mal versucht mit den Kernel-Bootparametern

ide=nodma rw

das Root-Filesystem readwrite zu mounten und DMA abzu-
schalten? Gibt es dann ein Log-File? Steht da dann was
relevantes drin? Wuerde ich aber alles erst machen,
nachdem die Filesysteme ueberprueft wurden.

Die rw-Option bringt's. ide=nodma ist egal
Damit bootet die Kiste, will aber fsck machen, obwohl ich in
/etc/fstab vorsorglich die option auf 0 gesetzt habe (das
sechste Feld)

Dann bleibt sie hängen beim Schreiben von/var/log/boot.msg, wenn ich
hier ctrl+c drücke, landet die Kiste im immerhin im Rescue-Modus.

Komische Sache...

In Karlsruhe?

Yepp. Physikhochhaus.

Cheerz Lars

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