Mailinglist Archive: opensuse-de (4565 mails)

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Re: Stop this support shit n get back to the /
  • From: Thorsten Haude <linux@xxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 19 Mar 2003 21:35:47 +0000 (UTC)
  • Message-id: <20030319213432.GC1365@xxxxxxxxxxxxxxx>
Moin,

* Bernd Brodesser <B.Brodesser@xxxxxxxxxxx> [2003-03-19 11:31]:
* Thorsten Haude schrieb am 18.Mär.2003:
* Bernd Brodesser <B.Brodesser@xxxxxxxxxxx> [2003-03-18 16:43]:
Problematisch wird es, wenn es nicht einfach eine Anweisung gibt,
die besagt, daß Menschen schwarzer Hautfarbe keinen Bahnhof betreten
darf, sondern es einfach nur stillschweigende Praxis ist. Gibt es
zwar nicht auf einem Bahnhof, wohl aber in verschiedene Diskos. Hier
muß man dem Hausherr nachweisen, daß er Diskriminiert. Ein Gesetz,
der das regelt, wäre sicherlich hilfreich.

Das Gesetz gibt es doch schon, siehe oben. Außerhalb der USA gilt aber
immer noch die Unschuldsvermutung, und das ist auch gut so.

Unschuldsvermutung gibt es nur in einem Strafprozeß und unter Strafe
ist nichts gesetzt.

Du schreibst doch oben, daß es auch Strafen geben kann. Schön, erst
nach dem ersten Fall, aber immerhin.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß für diese Anordnungen die
Unschuldsvermutung nicht gilt.


Bei der Bahn gibt es darüber noch einen anderen Aspekt: die Deutsche
Bahn AG hat zwar keine Beförderungsverpflichtung wie es die
Bundesbahn hatte, aber trotzdem wird wohl kein Richter zulassen, daß
die Bahn einfach jemanden von der Beförderung ausschließt. Die DB AG
ist einfach ein Monopolist.

So eine Verpflichtung hat jedes öffentliche Verkehrsmittel.

Nein. Das war mal. Die DB AG hat keine Beförderungspflicht mehr.

Ach. Ich habe mal in einer Nidersächsischen Verordnung geblättert, da
war kein öffentliches Verkehrsmittel ausgenommen.


Aber sie hat eine Monopolstellung.

Heißt das, das Kartellamt schreitet ein?



Thorsten
--
The only thing necessary for the triumph of
evil is for the good men to do nothing.
- Edmund Burke
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