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Re: SuSE Linux 8.1 <=> GPG
  • From: Maik Holtkamp <s-y-l@xxxxxxx>
  • Date: Sun, 2 Feb 2003 10:45:12 +0100
  • Message-id: <20030202094512.GA540@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hi,

0n 03/02/01@15:10 Gerd-Christian Michalke told me:

On Samstag, 1. Februar 2003 12:17, Thorsten Haude wrote:
Moin,

* Gerd-Christian Michalke <gmichalk@xxxxxxxxxxxx> [2003-02-01 09:02]:
On Freitag, 31. Januar 2003 21:22, Thorsten Haude wrote:
* Thorsten Kukuk <kukuk@xxxxxxx> [2003-01-31 11:48]:

Benutzt Du SuSE 7.0? Da sind eh die Versionen hoffnungslos überaltet,
auch in Hinsicht auf Sicherheit.

Nu ja. Zu diesen Zeiten war noch Potato die Stable. Ich spreche von dem
heutigen Woody. Da sind Welten dazwischen (sei es nur die kernel version).

Ich habe zwar kein potato hier aber grade an kernel-image Paketen
die debian fuer die einzelnen Zweige anbietet, ist es IMHO sehr
umfangreich. Ausserdem ist make-kpkg neben apt eines der, fuer mich,
schicksten 'tools' bei debian.

Das ist interessant, weil das den Kern des Paketsystems betrifft. Mein
Erlebnis mit SuSE war eine "hoffnungslos veraltete" Version von
PostgreSQL. Beim Versuch diese upzudaten habe ich mir PHP4 und Apache
zerschossen.

Da ist nichts hoffnungslos veraltet, es sei denn Du sprichst von einem
anderen Stable.


Nu ja. OK, der Ausdruck war vielleicht ein bisschen stark. Sorry. Aber wenn
ich nun mal Samba 2.2.7a brauche, wegen Bugfixes und anderen Gründen, und
OpenLDAP 2.1... Obwohl es meistens eine ganz gute Idee ist selbst
nachzukompilieren, und dann die Packete builden (z.B. hat das Samba 2.2.3 deb
Packet keinen LDAP-Support) -- es ist keine Kritik, es gibt sicher gute
gründe dafür.

Was machst Du wenn dem suse-paket die ldap Unterstuetzung fehlt. Du
nimmst rpm. dpkg --build ist anders, aber IMHO nicht schlechter. Ich
kenne weder rpm noch dpkg bis in alle Tiefen, aber um ein neues
Paket zu bauen fand ich dpkg einfacher zu lernen und irgendwie
gradliniger (bestimmt subjektiv).

Wenn Dir allerdings die Versionen nicht zusagen, die Woody anbietet,
kostet es einen kurzen Blick auf www.ap-get.org um einzelne Pakete zu
modernisieren

... oder nachkompilieren. Nur ist halt das System mit den staable, unstable
und testing: an sich ein echt tolle Sache. Nur wenn mann halt begint die
Sachen zusammenzumischen wird es manchmal lustig.

Wenn man so ausgefallene Wuensche hat, dass man besondere Features
will, kann man nicht davon ausgehen, dass ein Distributor die
abdeckt und es ist dann egal ob dieser Distributor kommerziell
arbeitet oder nicht.

Ich habe auch unter SuSE nie Pakete der einen Distri mit Paketen der
anderen gemischt.

Ich erinnere mich noch daran als ich in auf der Uni in Brüssel ein
Server/Workstation (bitte nicht kritisieren: €€€ => wird ein ein Computer
sowohl als Server als WS eingesetzt. Ja ich weiss, das ist schlecht) ein
funtionnierendes NIS/NFS/Samba System zerschossen habe als ich KDE (damals in
der unstable) installiert habe. Ich habe immer noch nicht verstanden woran
das lag. Ich habe höchswahrscheinlich den Mist selber gebaut, aber eben,
obwohl ich da lange mit unseren Brüsseler Debian-Maintainer diskutiert habe,
konnte keiner vons uns beiden es erklähren.

Wenn Du denn auf einem _Server_ _kde_ aus _unstable_ installieren
wolltest, hast Du IMHO noch ganz andere Probleme.

Sicher sollte das nicht sein, dass es nis zerstoert, aber die Stelle
in der debian policy, wo erwaehnt wird, dass es besonders sinnvoll
ist auf einem Server Desktop Umgebungen aus unstable zu
installieren, habe ich auch nicht gefunden. Hinweise darauf dass man
sich mit dpkg auskennen soll und mit Problemen rechnen soll, wenn
man unstable Pakete benutzt, finden sich hingegen zu Hauf.


Und eine Sache stört mich echt an Debian: ich habe es immer noch nicht
geschafft das Backquote (be-latin1 azerty Tastatur) in der Console zum laufen
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Was ist denn das fuer eine Tastatur?


CU
_Maik Holtkamp_

--
Open Minds. Open Source. Open Future.

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